Alt-Katholische Gemeinde Augsburg

Taizé - Gebete und Fahrten

Auf den Spuren von Taizé

Der kleine französische Ort Taizé zieht jährlich rund 100.000 Besucher aus unterschiedlichen Nationalitäten und Konfessionen.
Die dortige ökumenische Brudergemeinschaft ist bekannt für ihre Spiritualität, und ihr Eintreten für Versöhnung und Verständigung.

Generationen junger Menschen haben in Taizé prägende Erfahrungen für ihr Leben gemacht.  
Wenn Sie Taizé kennen und lieben, oder einmal in ein bisschen „Taizé-Feeling“ hineinschnuppern möchten, kommen Sie doch einfach an einem unserer Taizé-Gebete vorbei.
Diese meditativen Gottesdienste werden besonders von den sich immer wiederholenden Taizégesängen und Zeiten der Stille geprägt.

Hinweis: Aufgrund der Coronapandemie finden derzeit keine regelmäßigen Taizégebete statt. Einzeltermine werden im Gemeindekalender veröffentlicht.

Regelmäßig findet auch eine Fahrt für Jugendliche und junge Erwachsene nach Taizé statt.

Taizé-Fahrten für Jugendliche und junge Erwachsene

Auch wenn derzeit wir noch nicht nach Taizé fahren können, so holen wir halt ein Stück Taizé zu uns und machen uns „einen Tag wie in Taizé“. Mia und Dorothea berichten davon:

2020 – Ein „Tag wie in Taizé“

Gemeinschaft, neue Leute kennenlernen, Singen: Das sind für mich drei Gründe, warum ich nach Taizé fahre. Da dieses Jahr unsere alljährliche Fahrt nicht stattfinden konnte, organisierte unsere Pfarrerin Alexandra Caspari einen „Tag wie in Taizé“.
Gemeinsam trafen wir uns am 6. August 2020 um 12:30 Uhr am Kirchenvorplatz. Wir begannen mit einer kleinen Vorstellungsrunde, denn es waren nicht nur bekannte Gesichter dabei. Auch konnten Taizé-Erfahrene den anderen, welche sich nichts unter dem Begriff „Taizé“ vorstellen konnten, einen kleinen Einblick in den Alltag und die Idee Taizés näherbringen. Ein leckeres Mittagessen von unseren beiden Köchen Ali und Edi schloss die Vorstellungsrunde kulinarisch ab. Gestärkt konnten wir uns dann der nächsten Einheit widmen. Diese beschäftigte sich mit uns selbst. Eine „Seelenlandschaft“ sollte einem dabei helfen zu beschreiben, wie es uns gerade ging – auch in der außergewöhnlichen Situation der Corona-Pandemie. Begriffe wie „verbotener Wald“, „high feeling Point“ oder „Ekelecke“ brachten uns alle zum Schmunzeln. Beendet wurde diese Einheit mit einem sehr bekannten Klatschspiel aus Taizé. Wie auch in Taizé gab es um 14:00 Uhr eine Bibeleinführung und im Anschluss daran hatten wir die Möglichkeit, uns in kleinen Gruppen auszutauschen. Nach einer intensiven und schönen Gesprächsrunde spielten wir zur Auflockerung nochmal die Klatschspiele mit Abstand.
Dann startete die zweite Einheit, die sich nun mit der Zukunft beschäftigte. Was das Kennenlernen neuer Menschen angeht, war unser „Tag wie in Taizé“ nämlich ganz besonders: Mit Elmas und Seyma waren zwei Muslima unter uns.
Zusammen mit Elmas gestalteten wir ein Plakat, auf dem jeder seine Zukunftswünsche um eine gemalte Weltkugel schreiben durfte. Worte wie „Achtsamkeit“ oder „die Welt wahrnahmen“ brachten uns alle zum Nachdenken. Um die Zukunft nun „aufblühen“ zu lassen, malten oder klebten wir Blumen und Pflanzen aus der Natur zwischen die Wörter.
So entstand ein interreligiöses Zukunftsbild!
Das Taizé-Gebet auf dem Kirchenvorplatz, gemeinsam mit anderen Gemeindemitgliedern, schloss unseren „Tag wie in Taizé“ ab.
Dorothea Täufer und Mia Mühlbauer

2018 – Taizé mit dem Fahrrad: Ein kleiner Gedanke – eine große Reise!

Ich weiß nicht, wie unsere Pfarrerin, Alexandra Caspari, auf den Gedanken kam, mit dem Fahrrad nach Taizé zu fahren. Ob sie sich ein Beispiel an Frère Roger, dem Gründer von Taizé genommen hat? Denn auch er war das erste Mal mit dem Fahrrad nach Taizé gefahren, als er ein Haus für eine Gemeinschaft suchte. Oder fand Alexandra einfach nur etwas mehr Bewegung für unsere Gruppe gut?
Kurzum sind wir also tatsächlich an der Grenze Frankreichs mit unseren Fahrrädern losgefahren. Auch ein paar kleine Pannen, wie eine gesprungene Kette, ein verlorener Schlüssel oder eine störrische Satteltasche, die gleich mehrere Male abgefallen ist, konnte uns von unserem Ziel nicht abbringen. Bis dahin hatte fast keiner von uns ein klares Bild von Taizé. Unsere Pfarrerin hatte uns natürlich im Voraus davon erzählt, unter anderem auch von einem durchgeplanten Tagesablauf. Noch wussten wir nicht, was wir davon halten sollten.
Nach einem letzten steilen Anstieg sind wir schließlich schweißgebadet (es war während unserer Radwoche wirklich seeeeehr heiß) angekommen. In Taizé sind wir auf unsere zweite Gruppe gestoßen, welcher die Idee, mit dem Fahrrad anzureisen, zu waghalsig gewesen war, und die lieber mit dem Bus kam. Auch Leuten, denen wir über die Woche hinweg von unserer Radtour erzählt haben, schauten uns nur entsetzt an.
Nun waren wir also angekommen und ließen uns auf diesen ganz besonderen Taizé-Rhythmus ein:
Unser Tag bestand letztendlich aus drei Gottesdiensten und einigen Besprechungen mit gemischten Themen, in denen es um die Bibel, aber auch um unser Leben ging. Zum Frühstück gab es eine Semmel mit einem Stückchen Schokolade. Wie macht man daraus Nutella? Einfach in den heißen Tee oder Kakao tauchen! Klingt erst einmal fragwürdig, hat den meisten von uns aber gut geschmeckt.
Nach einem langen Tag konnten sich alle abends noch am OYAK treffen. Dort wurde zu Musik getanzt, man spielte verschiedene Spiele oder redete mit den anderen. Taizé ist ein Ort der Gemeinschaft mit viel Offenheit und Verbundenheit.
Wir waren alle begeistert und haben eine wunderbare Zeit erlebt. Es war ein sehr schönes Erlebnis, wir konnten neue Freundschaften schließen und ich bin sicher, dass jeder nächstes Jahr gerne wieder dabei sein möchte! Ein herzlicher Dank an Alexandra und unsere Leiter, die uns mit viel Geduld begleitet und ertragen haben!

Lina Dorne


Aktueller Gemeindebrief:
Feiern Sie mit uns:

Statement zum Ukrainekrieg:

Aktuelles Konzept zum Gesundheitsschutz in der Gemeinde:

Charity-Shopping:
Sie shoppen gerne Online?
Wählen Sie auf der Plattform Schulengel.de ihre Lieblingsshops
und unterstützen Sie uns bei ihrem Einkauf. Ganz ohne Mehrkosten.

Mehr infos dazu
Auf dem Laufenden bleiben:
Folgen Sie uns auf...

...für Vorträge, Gottesdienste, usw...

Anmeldung zum E-Mailverteiler...
...für regelmäßige Infos aus der Gemeinde.

Internetredaktion:
Verantwortliche Inhalt:
Alt.-Kath. Gemeinde Augsburg,
i. V. Pfr.in Alexandra Caspari,
augsburg(a)alt-katholisch.de.

Auf der Suche?

Wir sind eine Kirche für alle. Oder besser: für alle, die wollen.
Auch Sie? Finden Sie eine Gemeinde vor Ort.

» Zur Gemeindesuche