Alt-Katholische Gemeinde Augsburg

baf-Frauengruppe

Gemeinschaft, Aktivsein und Kreativität

Wir baf-Frauen haben Lust, was gemeinsam miteinander zu unternehmen.
Dabei freuen wir uns über jede Neugierige, die einfach mal vorbeischauen will. Das Alter spielt bei uns keine Rolle. Bei unseren Stammtischen tauschen wir uns über alles aus, was uns gerade bewegt. Einige Male im Jahr gibt es besondere Aktionen wie Ausflüge, oder wir probieren gemeinsam mal was Neues, Kreatives aus. Unsere spirituellen Auszeiten, Einkehrtage und baf-Wochenenden sind mittlerweile über Augsburg hinaus bekannt.
Bist du neugierig und möchtest mehr wissen?
Schreib uns doch einfach eine Mail oder melde Dich im Pfarramt.

Gaby Mayer und Corinna Graßl-Roth

Einige Impressionen von uns

Berichte zum Schmökern

Ob Sabine wohl auch im Hinblick auf den angekündigten Ausflug der baf-Frauen in die
Teufelsküche nach Landsberg als Ausgleich die Engel zum Thema ihres Wortgottesdienst
gemacht hat? Das weiß ich zwar nicht, aber auf alle Fälle waren die Engel, zumindest in
einem der 3 Fahrgemeinschaften sehr präsent und es entstand ein reger Austausch
darüber. Der Engel der Orientierung (wenn es den gibt) hat uns dann wohl kurzzeitig aus
den Augen verloren, jeweils nahm kein Auto den kürzesten Weg zum vereinbarten
Treffpunkt. Aber Ende gut alles gut, schließlich trafen wir uns alle auf dem zentralen Platz
in Landsberg und machten uns zusammen zu Fuß auf den Weg zum Lech (was übrigens
ohne Umwege gelang). Schon gleich kurz nach dem Eingang zum Wildpark trafen wir auf
Dammwild, das uns Menschen gegenüber keine Berührungsängste hatte und sich aus
nächster Nähe betrachten und fotographieren ließ. Auch die Wildschweine in ihrem
Gehege stellten sich zur Schau, und in diesem Fall war der Zaun ganz beruhigend. Auf für
alle gut gehbaren Wegen erreichten wir dann zügig die Gaststätte Teufelsküche, wo ein
Tisch für uns reserviert war und wir die forsche Bedienung überzeugen konnten, dass
ohne Probleme auch eine Person mehr als angekündigt am Tisch Platz findet. Die
Speisekarte bot für alle Geschmäcker – ob süß oder salzig – genügend Auswahl und wir
machten uns gut gestärkt auf den Rückweg. Die Routenänderung kurz vor dem Parkhaus,
in dem die Autos standen war dann wiederum Absicht. Schließlich kann man ja die beste
Eisdiele Landsbergs nicht links liegen lassen. Und es ist gut zu wissen, dass bei Aktionen
der baf-Frauen niemand hungern muss.

Jutta Höfer


Ein Sonntagsausflug für alle Sinne, genau das versprach der baf-Ausflug am 20. Juli. Bei strahlendem Sommerwetter fanden sich neun Frauen unserer Gemeinde in Königsbrunn im Café Müller zum Mittagessen ein. Der erste Sinn, der an diesem Tag auf seine Kosten kam? Ganz eindeutig: der Geschmackssinn! Die liebevoll angerichteten Teller waren nicht nur eine Augenweide, sondern auch eine wahre Gaumenfreude.

Gestärkt und in bester Laune machten wir uns anschließend auf den Weg zum eigentlichen Ziel des Ausflugs: dem „Park der Sinne“. Unser kurzer Spaziergang führte vorbei am Mercateum und Gymnasiumsweiher durch den schönen Königsbrunner Park. Als wir unser Ziel erreichten, hieß es für die meisten erst einmal: Schuhe aus, Sinne an! Vor Ort erwartete uns eine gepflegte Anlage mit Kneippbecken, Barfußpfad und Kräutergarten. Vor allem die Gelegenheit zur Abkühlung wurde von einigen direkt genutzt. Andere testeten die Empfindlichkeit ihrer Fußsohlen auf dem Barfußpfad. Von Sand über Holz bis zu Steinen in allerlei Größen war alles dabei. Im Gegensatz zu den kleinen, fiesen Steinchen erwiesen sich die blau glitzernden Glasscherben entgegen allen Befürchtungen nicht einmal als die spitzesten. Auch der Gleichgewichtssinn konnte beim Balancieren über Baumstämme und beim Ausweichen besonders kniffliger Untergründe geschult werden. Für Entspannung sorgten schattige Bänke mit Blick auf das fröhliche Treiben im Kneippbecken. Und im Kräutergarten? Da kam der Geruchssinn ebenfalls auf seine Kosten.

Begleitet wurden wir dabei stets von einem unerwarteten auditiven Reiz, der vom benachbarten Beachvolleyballplatz zu uns vordrang; dort fand ein Jugendturnier mit kräftiger musikalischer Begleitung statt. Obwohl die Meinungen über die Musikauswahl auseinander gingen, konnte das unsere gute Laune nicht trüben. Abgerundet wurde der Nachmittag durch einen spontanen Stopp bei einer Eisdiele – der perfekte kulinarische Abschluss.

Mein Fazit: Ein gelungener Ausflug voller Sinneseindrücke, der uns verbunden und bereichert hat.

Nadine Natter

Es war ein feines und lustiges Treffen: der baf-Stammtisch am 14. März. Die beiden Organisatorinnen Gaby Mayer und Corinna Grassl-Roth hatten ihn unter das Motto: „Farbenfroh in den Frühling“ gestellt und es ging darum, den Frühling mit Farbkleksen zu begrüßen. Das hat prima funktioniert. Nicht nur, dass die Frauen und Mädels frühlingshaft-farbenfroh gekleidet waren, es kamen auch frühlingshaft-feine Kreationen auf den Tisch. Eine Foccacia, auf der eine Blumenwiese dargestellt war, Blätterteig mit Schinken, ein Kartoffel-Eier-Auflauf, eine Lachs-Quiche, ein Hirsesalat und verschiedene andere Salate und Aufstriche, Käse und Spießchen in vielen Farben, russische Eier und Rote-Beete-Arrangements.

Man hält es kaum für möglich, dass trotz der Plünderung des überbordenden Büffets auch noch Zeit für den einen oder anderen Ratsch blieb. Aber es gab ja so viel zu erzählen, zu berichten und zuzuhören. 18 Frauen haben einen köstlichen Abend erlebt. Es war ganz einfach: zwei engagierte Organisatorinnen, 18 gut gelaunte, kochbegabte Frauen mit feinen Food-Ideen und Appetit auf geschmackvolle Kreationen aller Art. DANKE allen, es war ein schöner Abend.

Siggi Winter

…so kann man den Ausflug der baf-Frauen zum Buchheim Museum am Starnberger See kurz zusammenfassen.
Nachdem sich alle für die Anfahrt mit der DB und dem Spaziergang vom Bahnhof zum Museum entschieden haben, trafen wir uns zu neunt am Hauptbahnhof – und die Bahn brachte uns auch ohne Störungen nach Bernried. Auf dem Weg zum Museum kamen wir bei annähernd 30 Grad schon ein bisschen ins Schwitzen und mussten uns dann vor dem Kunstgenuss erst mal bei Eiskaffee oder einer ersten Brotzeit im Museumscafé mit herrlichem Blick auf den Starnberger See stärken. Dann schlenderten wir – jede in ihrem eigenen Tempo – durch die Dauerausstellung, die ein buntes Kaleidoskop der Sammelleidenschaft des Museumsgründers Lothar G. Buchheim zeigt: Porträts, Stillleben, Landschaften … In der derzeitigen Sonderausstellung, die Paul Maar gewidmet ist, zeigte sich, dass wir uns noch ein bisschen „kindliches Gemüt“ durchs Leben gerettet haben. Wir freuten uns über das Sams mit seinen Wunschpunkten und die anderen Figuren aus den Kinderbüchern Paul Maars. Je nach persönlichem Schwerpunkt verbrachten wir dann noch einige Zeit im Museumsladen (manche Geldbeutel wurden etwas leichter) und im Café. Auf dem Rückweg zum Bahnhof teilten sich dann die Interessen noch einmal, und die „Wasserfrauen“ sprangen zur Erfrischung noch schnell in den (angenehm warmen) Starnberger See. Dank gemeinsamem Einsatz klappte dann auf der Rückfahrt trotz Verspätung des Zuges aus Bernried auch noch das Umsteigen in Pasing (die anderen Fahrgäste mögen uns die kleinen Verzögerungen verzeihen).

Jutta Höfer

„Klosteralpe“ heißt das Refugium der Dillinger Franziskanerinnen oberhalb von Oberstaufen im Allgäu. Neun Frauen aus dem Umkreis unserer Gemeinde hatten eine Einladung der baf-Gruppe (Bund altkatholischer Frauen) angenommen, um auf der Alpe ein paar Tage gemeinsam zu verbringen. „Einfach leben“ – so das Motto, das die beiden Organisatorinnen Pfarrerin Alexandra Caspari und Gaby Mayer gewählt hatten.
Gespannt auf das Haus (behutsam renoviert) und das Ambiente (großzügig und gemütlich) und überzeugt davon, dass wir uns trotz der schlechten Wetterprognose nicht langweilen würden, kommen wir am Mittwoch an. Noch scheint die Sonne und wir genießen ihre Wärme vor der Hütte. Der Blick ins Tal und auf die umliegenden Berge ist wunderschön.
Am nächsten Tag brechen wir zu einer kleinen Wanderung auf. Über reiche Blumenwiesen und entlang eines Hochwaldes führt unser Weg über Stock, Stein und Matsch. Leichter Regen setzt ein.
Am nächsten Tag erreichen uns die ersten Nachrichten über starke Niederschläge, Hochwasser und später dann über Evakuierungen in der Heimat. Und auch wir verzichten wegen des Regens auf weitere Ausflüge. Auf einem kleinen Spaziergang am Samstag versichern wir uns, dass trotz des angestiegenen Bergbaches in der Nähe der Alpe keine Gefahr droht.

Es waren …

… besinnliche Tage. Kontemplation, meditative Tänze, Impulse aus der Bibel in einer Bibliodrama-Einheit und ein selbst gestalteter Gottesdienst stärkten unsere Spiritualität.

… warme Tage. Zwei Holzöfen ließen trotz Dauerregens keine Kälte aufkommen. Im Inneren wärmte uns die gegenseitige Wertschätzung.

… lustige Tage. Es wurde erzählt und geflachst und oft entwickelten sich witzige Situationen in der Gruppe, die in Lachsalven endeten.

… ruhige und vertrauliche Tage. Zweiergespräche, das wohlige Genießen einer Fußmassage, einem Märchen lauschen …

… tierische Tage. Die jungen Kühe auf der Alpe verfolgten unsere Aktivitäten mit Interesse. Etwas ungläubig reagierten sie auf das Burggrabe-Lied „Ein Segen bist du“, das wir ihnen im Rahmen des Gottesdienstes vorsangen.

Es waren Frauentage. Verbunden und gestärkt durch die Gemeinschaft und das Leben mit  der Natur verabschiedeten wir uns am Sonntag von der Klosteralpe. Nicht ohne zu versichern, dass wir wiederkommen werden.

Siggi Winter

Um dieses Motto mit Leben zu füllen, trafen sich am 22.10.23 14 Frauen im Gemeindesaal.
Bestens vorbereitet von Gabriele Mayer und Corinna Graßl-Roth, wurden Rezepte des israelisch-britischen Starkochs Yotam Ottolenghi erprobt und natürlich verkostet.
So begann ein Küchenabenteuer der besonderen Art!
Tahin, Za´atar, Kreuzkümmelsamen , Minze, Marzipan und viele, viele andere köstliche Zutaten wurden von drei Teams zu einem köstlichen dreigängigen Menü verarbeitet.
Schnippeln, Schaben,Rühren, Schälen, Kochen, Backen – in dieser Gesellschaft keine übliche Hausfrauenroutine -, sondern ein großer Spaß!
Um eine passende Tisch- oder besser gesagt TAFEL-Gestaltung bemühte sich die „Dekorations-AG“: Herbstblätter, liebevoll gefaltete Servietten und kunstvoll geschriebene Speisekarten bildeten schließlich den Rahmen des Festmahls.

Endlich konnten die Ergebnisse genossen werden.
Zuvor gab es als Überraschung als Vor-Vorspeise frisches exzellentes Olivenöl mit Brot, gerade von einer Italienreisenden mitgebracht.
Derart kulinarisch eingestimmt, begann ein fröhliches Festmahl, bei der jede auf ihre Kosten kam.
Zum  Abschied bekam jede Teilnehmerin noch ein liebevoll gestaltetes Minikochbuch mit den Rezepten des Tages zum Nachkochen.
Ein rundum gelungener, die Seele und den  Körper nährender Nachmittag.

Rita Reuters

Weitere Berichte über vergangene Veranstaltungen sind in unserem ARCHIV zu finden.

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