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Inhalt
… hier erscheinen regelmäßige geistliche Impulse zu den Sonn- und Feiertagen…wir wissen uns dabei der katholischen Tradition verpflichtet und suchen gleichzeitig nach einer modernen Sprache, die Geheimnisse unseres Glaubens zu aktualisieren. Wir halten fest an dem alten katholischen Glauben, wie er in der Heiligen Schrift, in den ökumenischen Glaubensbekenntnissen und in den allgemein anerkannten dogmatischen Entscheidungen der ökumenischen Konzilien der ungeteilten Kirche des ersten Jahrtausends ausgesprochen ist. Wir bekennen uns zu der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche. Die Kirche hat ihren Grund in Jesus Christus und seinem Werk der Versöhnung. Wir streben die konziliare Gemeinschaft der historisch gewordenen Kirchen in ihrer Vielfalt an.
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Ein alt-katholisches Glaubensbuch mit Impulsen, über den Bistumsverlag zu bestellen => HIER
Brotist nichtzum Anschauen dasondern zum Essen
Brotgehört nicht in silberne Gefäße,sondern auf den Küchentisch,gehört nicht in einenverschließbaren Tresorsondern zu den Menschen
und wenn das Brotzu den Menschen gehörtdann nutzt es nichts,das Brot würdig zu behandelnwenn gleichzeitigMenschenentwürdigt werden
umso mehr gehört jenes Brot,
von dem wir sagen Leib Christi,
Brot des Lebens in das Leben der Menschen
in die Traurigkeiten, Armseligkeiten und
Brüche unseres Lebens und Glaubens.
Es stärke uns an Leib und Seele,
im Alltag wie am Festtag.
(Quelle unbekannt)
Neun Tage in der Vorbereitung auf das Pfingstfest…
ich habe so viele Bitten und Anliegen … ich verliere den Überblick…
„Alle eure Sorgen bringt vor Gott, sie finden ein Gegenüber“, so sagt es der Petrusbrief…
Kann mich diese Einladung etwas entlasten? Ich habe meine kleinen und großen Sorgen, ich kann sie Gottes Geist überlassen…
…. dort sind sie gut aufgehoben und meine Seele ist etwas erleichtert.
Ich darf neu tief Luft holen, kann den Lebensatem, Gottes Geist wieder neu in mir spüren: Ich lebe und du lebst in mir… ich darf in deiner Nähe ausruhen ….
Amen, Halleluja…
„Als er sichvon seinen Freundenverabschiedetehängte er ihnenkeine Orden an die Bruststufte er sie keine Gehaltsgruppe höherbeförderte er sienicht auf den oberen Postenverlieh er ihnen keinen Titelals er sich von seinen Freundenverabschiedetegab er ihnenseinen langen Atem.“*
* Wilhelm Bruners, Wilhelm, Senfkorn Mensch, 1986, S.32
Ich wünsche uns diesen langen Atem, diese Ausdauer.
Ich wünsche uns diesen langen Atem, wenn wir auf der Suche sind nach Orten, an denen sich der Himmel auftut.
Ich wünsche uns diesen langen Atem, wenn wir angesichts des Leids nach Luft ringen.
Ich wünsche uns einen langen Atem, wenn wir von unserem Glauben erzählen und Feuer und Flamme sind für die Botschaft Christi.
Ich wünsche uns diesen langen Atem, dass wir Erde und Himmel verstehen als Orte von gestern. Denn Morgen sind wir eins in dir. Amen
Gott ist.
Der Tod hat nicht das letzte Wort.
Gott ist da.
Der Tod mag auf Erden seine hässliche Fratze zeigen, aber nicht in Gottes Gegenwart.
Gott ist genau da, wo Du jetzt bist.
An dieser Kreuzung,
auf dieser Bank,
unter diesem Baum,
an diesem Brunnen,
in diesem Laden,
auf diesem Berg,
an diesem Fluss,
in dieser Kapelle,
auf dieser Waldlichtung …
… auf halber Strecke zwischen gestern und morgen ist Gott.
Jetzt.
In Deinem Atem,
unter Deiner Haut,
in Deinen Fingerspitzen,
in Deinen Schritten und
in Deinen Worten ist Gott.
Gott hat Dein Gesicht.
Gott ist da…sogar im Tod
Dafür bürgen die Jüngerinnen und Jünger…
Halte ich das alles für Geschwätz?
Hunger nach Leben … ich hab es so satt, diese Kriege
Hunger nach Anerkennung … ich hab es so satt, dieses Duckmäusertum
Hunger nach Sinn … ich hab es so satt, diese Fake News, diese Lügen
Wo sollte ich diesen Hunger stillen können?
Meinen Hunger nach lebendiger Beziehung, nach echter Gemeinschaft,
nach wahrer Gerechtigkeit, nach großherziger Versöhnung.
Hinein in diese meine Sehnsucht höre ich dein WORT:
ICH BIN DAS BROT DES LEBENS!
Kann mich das wirklich sättigen?
Ich bin skeptisch, wie damals die Jünger.
Doch – alle aßen und wurden satt.
Wo du geheimnisvoll da bist,
geschieht dieses Wunder,
dass die Menschen miteinander teilen,
sich einander mitteilen,
großherzig austeilen
und aneinander Anteil haben.
Jesus Christus, lass uns glauben,
dass dieses Wunder auch heute geschehen kann,
dass unser Hunger für einen Moment gestillt werden kann,
für einen Moment, der nach Ewigkeit schmeckt, weil du alles überwunden hast, was dem Leben entgegensteht, sogar den Tod!
es gibt eine zeit zum umkehren, zum neu beginnen, zum ernst machen mit dem glauben
das ist keine traurige angelegenheit, ganz im gegenteil, jesus ermuntert uns zu einer gesunden einstellung, wenn es um verzicht, gebet, almosen und umkehr geht
keine frömmelei, kein zur schau stellen dessen, was man doch so alles tut…als christin, als christ
bei allen äußeren werken geht es letztlich um die frage:
wer ist gott in meinem leben?
was bedeutet mir mein glaube?
was trägt mich im leben und im sterben?
40 Tage ZEIT, was für eine GNADE, oder einfach, was für ein GESCHENK
Ein Stern führt den Weg…
Mit beiden Füßen durch die Höhen und Tiefen des Alltags gehen und über sich die gute Begleitung Gottes wissen…
Gottes Spuren in dieser Welt suchen…auch an Orten, die uns erstmals fremd sind…
immer wieder den Blick heben und suchen…den Stern…der manchmal so ganz anders daher kommt…und manchmal auch nicht zu sehen ist…
Und dennoch…das Vertrauen in diesen Stern ist nicht tot zu kriegen…ich hoffe, ich suche…und finde, bestimmt, mitten im Alltag seine Gegenwart…und werde beschenkt und darf davon weiterschenken…
Gott wird Mensch!
Ungeheuerlich!
Unfassbar!
Nicht möglich!
Wieso?
Nur damals in Bethlehem?
Und ich?
Was habe ich damit zu tun?
Das Unfassbare,
die unglaubliche Botschaft der Menschwerdung Gottes
wird in einem Kind konkret.
Auch „Ich“ bin als Kind Gottes ein Gedanke Gottes.
Auch in mir drückt sich Gott aus,
mit ihrer Lebendigkeit,
mit ihrer Phantasie,
unglaublich, oder?
Wenn ich mein „Ja“ dazu sagen kann.
„Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, auch in mir!“
…und plötzlich ist wieder Advent, oder doch schon Weihnachten…?
Wie sollte es Weihnachten werden, wenn ich gar keine Zeit hatte, dies auch innerlich vozubereiten?
… eine bereits jetzt schon festlich geschmückte Stadt macht noch kein Weihnachten, äußerlich vielleicht…
aber Weihnachten ist eben so viel mehr…
deswegen freue ich mich jetzt erstmal auf die Tage des Advents, auf die Lieder und Texte des Advents…
dann Schritt für Schritt, von Sonntag zu Sonntag, hin zum sich vermehrenden Licht, damit meine aufgescheuchte Seele Zeit hat, zur Ruhe zu kommen…und zu suchen und zu forschen, wie Gott ankommen will, in diesen so seltsamen Zeiten…
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