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St.Martin AKtuell

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Ergänzung zur Printausgabe, da auf Seite 7 leider einige Sätze fehlen:

Hagen … ein besonderer Spaziergang

Übergabe der Auferstehungskirche Hagen an die griechisch-orthodoxe Gemeinde von Hagen

Wir freuen uns, dass die über 30 Jahre dauernde Vermietung „unserer“ Kirche nun am 19.März 2020 ein Ende gefunden hat, denn nun gehört diese Kirche offiziell der griechisch-orthodoxen Kirche. Dieses historische Kirchengebäude hat viele Menschen immer wieder neugierig gemacht, nicht zuletzt auch durch die damals gefeierten alt-katholischen Gottesdienste. Dagmar aus Hagen ist dies passiert, sie schreibt dazu:

Spaziergang mit Folgen

Wie die Entdeckung der alt-katholischen Auferstehungskirche mein Leben veränderte

Im Milleniums-Jahr 2000 wohnte ich bereits 10 Jahre lang in Hagen. Die Suche nach einer neuen kirchlichen Heimat hatte ich erfolglos aufgegeben. Nicht hingegen den Plan, durch Sonntagsspaziergänge meine neue Heimat weiter zu erkunden. Eines Sonntags ging ich durch den Stadtgarten und fragte mich: „Was ist denn das für eine hübsche kleine Kirche?“

Ich war über den Stadtring ständig an ihr vorbeigefahren, ohne sie zu bemerken. Ein an die Tür geheftetes Blatt Papier kündigte alt-katholische Gottesdienste an: Alt-katholisch?

Ich hatte neuerdings Zugang zum Internet.  Ich las nach und wurde immer neugieriger. Also ging ich hin. Zelebrant meiner ersten Messe an der Elfriedenhöhe war Heinz Otto. Ich fühlte mich durch die ungewohnt herzliche und persönliche Atmosphäre gleich angesprochen. Holger Laske habe ich für ein engagiertes Gemeindemitglied oder Lektor oder Küster gehalten. So war ich erstaunt, als er dann Zelebrant der nächsten Messe war.

Im Regelfall wurden die Messen im Wechsel durch Prof. Klaus Rohmann und Holger Laske übernommen. Alles was ich sah und hörte habe ich „aufgesogen“ und es entsprach genau meinem Denken. Es gab tatsächlich die von mir immer gesuchte Kirche.

Auch in Dortmund wurde ich sofort herzlich aufgenommen und schnell integriert. So konvertierte ich im Jahr 2006, 2011 wurde ich Mitglied im Kirchenvorstand und durfte seitdem gemeinsam mit dem gesamten Kirchenvorstand einen Kirchenkauf, Kirchenumbau, Kirchenumzug und nun auch Kirchenverkauf begleiten. Hinzu kam der Pfarrerwechsel.

In Hagen erfolgte aus organisatorischen Gründen und fehlender Barrierefreiheit im Jahr 2010 der Umzug der Gottesdienste in die ev. Jakobuskirche im ökumenischen Zentrum in Hagen-Helfe. Dort kam im Oktober 2011 Lars Honselmann zu seinem ersten alt-katholischen Gottesdienst vorbei. Auch er blieb. Im Mai 2012 wurden wir ein Paar und seit 2016 wohnen wir zusammen.

Insofern hatte die Entdeckung der Auferstehungskirche durchaus Folgen.,,,

Ein Gottesdienst in der alt-katholischen Auferstehungskirche in Hagen bedeutete zunächst: warten. Auf den Küster der griechischen Gemeinde, da wir selbst nicht über einen Schlüssel verfügten. Dann begann die Arbeit, sowohl vor als auch nach der Messe: Ambo, Kerzenleuchter, Bücher, Kommuniongerät, Kaffeetassen etc mussten von der Empore die enge Wendeltreppe hinunterbefördert werden, Altar und Ambo aufbauen, Schriftständer, außerdem die Bierzeltgarnitur für den Kirchen-Tee. Stühle mussten umgestellt werden. Frauen durften den Altarraum nicht betreten, so dass der Zugang zur Sakristei nur von außen möglich war. Die Fahne wurde draußen aufgehängt, Glocken geläutet. Es bedeutete im Winter oft auch: frieren. Nicht nur den Menschen, auch der ersten Orgel wurde öfter zu kalt, gefolgt von schiefen Tönen. Sie konnte durch eine weniger anfällige, elektronische Orgel ersetzt werden. Die Toiletten im Container vor der Tür waren im Winter nicht zu benutzen. Der Tee wurde vom Küster-Ehepaar Laske dankenswerterweise bereits zu Hause gekocht und in Thermoskannen mitgebracht. Und trotzdem war es eine schöne Zeit und wir sind durchaus mit einem weinenden Auge gegangen.

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