Dekanat Bayern

Positionen / Gedanken zum Tag

Alt-Katholische Positionen auf Bayern 2

Im Bayerischen Rundfunk II (B2 Radio), Sonntag früh gestalten folgende Geistliche unseres Dekanats Morgenfeiern um 6:30h bzw. 6:45h:

 

2021

24. Januar 2021, Harald Klein, Bruckmühl, Pfarrer em. 6.30 Uhr

21. Februar 2021, Peter Priller, Priester im Ehrenamt, Bad Tölz, 6.45 Uhr

14. März 2021, Harald Klein, Bruckmühl, Pfarrer em. 6.30 Uhr

16. Mai 2021, Hans-Jürgen Pöschl, Weidenberg, Dekan, 6.45 Uhr 

04. Juli 2021, Harald Klein, Bruckmühl, Pfarrer em. 6.45 Uhr

29. August 2021, Dr. André Golob, Rosenheim, Pfarrer, 6.45 Uhr

26. September 2021, Holger Laske, Pfarrer, Kaufbeuren, 6.45 Uhr

07. November 2021, Sebastian Watzek, Pfarrer, Kempten, 6.45 Uhr

26. Dezember 2021, Hans-Jürgen Pöschl, Weidenberg, Dekan, 6.45 Uhr

 
 

Positionen 16. Mai 2021

Verehrte Hörerinnen und Hörer,

kürzlich bin ich auf folgende Geschichte gestoßen:

Weit, weit draußen im Weltraum gibt es einen Planeten ganz wie die Erde. Die Leute auf diesem Planeten sind beinahe genau wie wir, bis auf einen Unterschied: Sie haben nur ein Auge. Aber das ist ein ganz besonderes Auge. Mit ihm können sie im Dunkeln sehen. Sie können auch Dinge sehen, die sehr weit entfernt sind. Ja, mit diesem Auge können sie sogar durch Wände schauen.

Eines Tages wurde auf dem Planeten ein sehr merkwürdiges Kind geboren: Es hatte zwei Augen! Seine Eltern waren sehr betroffen. Der kleine Zweiäugige hatte es gut zu Hause. Die Eltern liebten ihn und kümmerten sich sehr um ihn. Aber sie machten sich auch große Sorgen wegen seiner Sonderlichkeit. Sie gingen mit ihm zu vielen verschiedenen Ärzten. Aber die Ärzte schüttelten nur den Kopf und sagten: „Leider kann man da überhaupt nichts machen.“

Als der Zweiäugige größer wurde, bekam er mehr und mehr Probleme. Wenn das Tageslicht verschwand, brauchte er künstliche Beleuchtung, denn seine beiden Augen konnten nicht im Dunkeln sehen. Als er zur Schule kam, konnte er nicht so gut lesen wie die anderen Kinder und brauchte extra Hilfe von seinen Lehrerinnen. Er konnte auch nicht so weit sehen wie die anderen. Nur mit Hilfe eines Fernrohrs, das ihm seine Eltern anfertigen ließen, konnte er zu den anderen Planeten schauen wie alle anderen. Manchmal, wenn er von der Schule nach Hause ging, fühlte er sich sehr einsam. „Die anderen Kinder sehen Dinge, die ich nicht sehe“, dachte er. „Vielleicht gibt es auch etwas, das ich sehen kann, aber sie nicht.“

Und eines Tages entdeckte der Zweiäugige tatsächlich etwas, das nur er sehen konnte: Er sah nicht nur schwarz und weiß wie alle anderen. Er brauchte lange, bis es ihm gelang, seinen Eltern zu erklären, wie er die Welt um sich wahrnahm. Die Eltern staunten! Auch seine Freunde waren beeindruckt. Er erzählte ihnen wundervolle Geschichten, mit Worten, die sie nie zuvor gehört hatten. Worte wie „rot“, „gelb“ und „orange“. Er sprach von grünen Bäumen und violetten Blumen. Alle wollten hören, wie er die Dinge sah. Er beschrieb tiefblaue Meere und Wellen mit weißen Schaumkronen. Die Kleinen liebten besonders seine Geschichten von den fantastischen Drachen. Sie hielten die Luft an, wenn er deren schillernde Schuppen beschrieb, die golden glühenden Augen und den feurigen Atem.

Schon bald war der Zweiäugige überall bekannt und die Leute kamen von weit her, um seine fantastischen Geschichten zu hören. Als er älter wurde, verliebte er sich in ein Mädchen. Ihr machte es nichts aus, dass er so merkwürdig aussah. Und schließlich wurde ihm bewusst, dass es ihm auch nichts mehr ausmachte.“

Eine Geschichte vom Anderssein, von Toleranz und Akzeptanz. Eine Geschichte, die davon erzählt, wie wir uns – zumindest die meisten – eigentlich unsere Welt und unseren Umgang miteinander wünschen.

Sehr oft ist es leider nicht so: Wer anders ist – und manchmal ist es nur ein einziges Merkmal: die Hautfarbe, die Herkunft, irgendeine Behinderung oder gar eine bestimmte Angewohnheit -, wird schnell ausgegrenzt, gemobbt oder links liegen gelassen.

Und dabei sind wir alle anders: Jede und jeder von uns entspricht mindestens in irgendeinem Punkt nicht der Norm, dem Durchschnitt, den Erwartungen. Ich kann es auch anders formulieren: Gott sei Dank sind wir nicht 08/15, unterschieden uns voneinander, hat jede und jeder einzelne von uns, was sie und ihn besonders macht. Sie, die sie jetzt diese Sendung anhören, sind ein Original. Ganz genau so, wie Sie sind, gibt es Sie nur einmal. Und das ist gut so!

Derzeit wird der 3. Ökumenische Kirchentag begangen, durch die Corona-Pandemie bedingt anders als geplant. Viele Veranstaltungen finden digital statt, so dass man von zuhause aus teilnehmen kann. Mancherorts, auch bei mir im Raum Bayreuth, finden regionale Veranstaltungen und Gottesdienste statt. Das Thema des Kirchentages ist: „Schaut hin!“

Schaut hin, nehmt das in den Blick, was los ist bei uns: Die Vielfalt des Lebens in Deutschland, das jüdische Leben, das es bei uns gibt, die religiöse Vielfalt, Menschen mit Behinderung, nehmt die Klimakrise in den Blick, schaut vor Hetze und Gewalt nicht weg, schult eure Augen dafür, wenn Menschen, vor allem Kinder missbraucht werden, nehmt wahr, wie unser Wohlstand mit der Situation in anderen Ländern zusammenhängt und welche Verantwortung wir in der Welt füreinander haben, verliert die Verlierer der Corona-Pandemie nicht aus dem Blick. Schaut auch hin auf das, was wir haben und was uns geschenkt ist.

„Schaut hin!“ Ich finde das Thema dieses Kirchentages ausgesprochen gut. Wer unsere Welt verändern will, wer will, dass sich etwas zum Besseren wandelt, der muss zunächst einmal genau hinschauen. Das ist der Beginn des berühmten Dreischrittes: „Sehen – Urteilen – Handeln“, oder, wie es im Thema des Schlussgottesdienstes heute um 10.00 Uhr formuliert wird: „Schaut hin – blickt durch – geht los!“

Am Beginn eines sinnvollen Tuns steht immer das Sehen, das Wahrnehmen. Wenn aber die Wahrnehmung nicht stimmt, dann stimmt auch das Urteilen und das Handeln nicht. Gerade jetzt, wo viele von uns coronabedingt viel öfter als sonst in den eigenen vier Wänden sitzen, halte ich es für notwendig, dass der Blick nach draußen, zu anderen Menschen, Berufsgruppen, Kulturen, Konfessionen und Situationen nicht verloren geht. Verständlicherweise sehen wir zuerst, was uns selbst angeht, wo wir eingeengt werden. Und die Blickwinkel der anderen, die in der derzeitigen Situation noch viel mehr eingeschränkt sind als wir, drängt sich uns nicht automatisch auf. Bedingt durch die Situation der letzten Monate sind viele Begegnungen und Gespräche auf der Strecke geblieben. Umso mehr braucht es jetzt den Austausch miteinander zu ganz unterschiedlichen Themen. Hier tun Perspektivenwechsel gut, können andere unsere, und wir die Sichtweisen anderer bereichern: Im Bild der Geschichte vom Anfang gesprochen: Zwei Augen sehen mehr als eines, vier Augen sehen mehr als zwei, sechs Augen mehr als vier usw.

Ganz bewusst sind die Themen des Kirchentages breit gefächert, wird kein brisantes Thema ausgespart, von den Finanzen in den Kirchen über die Rolle der Frauen bis hin zum Missbrauch. Nichts und niemand soll im toten Winkel übersehen werden. Alles soll, alle sollen zu Wort kommen können. Und auch, wenn so etwas nie ganz gelingt, tut es doch gut, diese Offenheit der Kirchen zu spüren, jenseits aller Konfessionen. Denn nur so stehen sie tatsächlich in der Nachfolge Jesu, der die Sprachlosen, Vergessenen und Übersehenen vom Rand in die Mitte geholt hat, um sie spüren zu lassen: Wo Liebe und Güte ist, da ist Gott selber da.

„Schaut hin!“ In der biblischen Sprache ist „schauen“ mehr als „sehen“. Während es beim Sehen um die Fähigkeit geht, mit meinen Augen etwas wahrnehmen zu können, geht das Schauen tiefer. Da hängt vieles davon ab, mit welcher Absicht ich etwas ansehe. Da schaut sich ein Tierarzt zum Beispiel ein Pferd an, weil es lahmt und er feststellen möchte, ob es Schmerzen hat und wo sie herkommen. Ein Händler schaut sich das Gesamtbild an, seine Größe, sein Alter, seine Rasse, weil er abschätzen will, welchen Preis er dafür verlangen kann. Ein Fotograf wird wohl vor allem auf seine Farbe, seine Ausstrahlung, seine graziösen Bewegungen schauen, die er mit guten Fotos rüberbringen will. Seine Besitzerin schaut, dass ihrem Pferd nichts fehlt und dass die Beziehung zu ihm stimmt.

„Schauen“ hat also nicht nur mit den Augen zu tun, sondern auch mit meiner Einstellung und meiner Absicht. Der französische Dichter Antoine de Saint-Exupery hat den unvergesslichen und sehr tiefgründigen Satz geschrieben: „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Mit welcher Einstellung, welcher Absicht ich mir etwas anschaue, das ist also wesentlich! Und das wird auch darüber entscheiden, welches Bild ich mir von einer Sache, einer Situation oder einem Menschen mache und welche Entscheidungen ich treffe.

Lange hat man ja gedacht, am besten sei es, Entscheidungen so zu treffen, dass man sie nach objektiven Gesichtspunkten beurteilt. Bis man festgestellt hat, dass es wirklich objektive, also vom Entscheidenden unabhängige Gesichtspunkte, gar nicht gibt. Und die bahnbrechende Erkenntnis der Quantenphysik lehrt uns: Die Realität wird erst wirklich durch den, der sie beobachtet.

Ich gebe gerne zu, da kommt mein Verstand – und wohl auch der vieler anderer– nicht mit.Aber vielleicht hilft uns diese Erkenntnis auch zu ahnen, warum es kaum möglich ist, zu drängenden Fragen einheitliche, vernünftige, für alle nachvollziehbare objektive Lösungen zu finden. Ob es nun um Geschlechtergerechtigkeit geht, den Brexit, die richtigen Maßnahmen in der Corona-Pandemie oder den neu entbrannten Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern. Die eine richtige Sichtweise gibt es nicht. Gerade weil wir nicht in einer Diktatur leben, kann kein Mensch dem anderen vorschreiben, wie er ein Thema zu betrachten hat.

Wenn es aber eindeutige und objektive Antworten nicht gibt, wonach können wir uns dann richten?

Für mich als Christ ist die Sichtweise, die Jesus auf die Menschen und auf die Welt hat, von entscheidender Bedeutung. Und ich versuche, mit seinen lebensbejahenden, menschenfreundlichen und achtsamen Augen auf mein Leben, meine Mitgeschöpfe und die Schöpfung zu schauen. Das gelingt mir freilich nicht immer. Und zum anderen weiß ich eben, dass es nur eine von vielen Möglichkeiten ist, auf die Welt hinzuschauen. Andere Perspektiven, ob buddhistisch, islamisch, atheistisch oder wie auch immer, haben ihre Berechtigung ebenso. Aber es ist meine Art, die Dinge zu sehen, was ich im Gespräch mit anderen einbringen kann.

Liebe Hörerinnen und Hörer. Vor einigen Wochen ist der große Theologe Hans Küng gestorben. Eswar nicht nur seine Kritik an der päpstlichen Unfehlbarkeit in den siebziger Jahren, die ihn berühmt gemacht hat, sondern vor allem auch sein „Projekt Weltethos“. Mit diesem Projekt gab Hans Küng den Anstoß für ein Gespräch zwischen den Religionen, Kulturen und Nationen über grundlegende gemeinsame Werte für ein friedliches und respektvolles Miteinander. In Zeiten einer global agierenden Politik und Wirtschaft, des Internets und einer multikulturellen Gesellschaft ist es wichtig, die unterschiedlichen Sichtweisen zusammenzubringen, gelten zu lassen und auf das hinzuschauen, was uns miteinander verbindet und wie wir einander ergänzen können. Ja, ich bin davon überzeugt, dass es ohne solche Gespräche und eine gemeinsame Blickrichtung keine gemeinsame Zukunft gibt.

Und hier schießt sich nun der Kreis zur Geschichte vom Beginn, die einen so schönen Schluss hat, dass ich ihn uns als Zukunftswunsch mitgeben möchte: „Es machte dem Mädchen nichts aus, dass er so anders war. Und schließlich wurde ihm bewusst, dass es ihm auch nichts mehr ausmachte.“

Ihnen allen einen gesegneten Sonntag!

(Beitrag für die Rundfunksendung „Positionen“ im Bayerischen Rundfunk (BR 2) am Sonntag, den 16. Mai 2021 von Dekan Hans-Jürgen Pöschl, Weidenberg)

 

Positionen 15. März 2020

Verehrte Hörerinnen und Hörer, an manche Situationen, die ich als Kind erlebte, erinnere ich mich sehr gut. Dazu gehört, dass ich immer eine Heidenangst hatte, wenn ich im Keller zum Beispiel ein G…
Weiterlesen


Positionen vom 16. Februar 2020

Nachfolgend können Sie die Positionen von Pfarrer em. Harald Klein aus Bruckmühl nachhören.
MP3


Positionen 5. Januar 2020

„Es war einmal ein kleines Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr hatte, darin zu schlafen, und…
Weiterlesen


Positionen August 2019 von Hans-Jürgen Pöschl

Positionen August 2019 Liebe Hörerinnen und Hörer! In einem niederbayerischen Dorf soll sich vor einiger Zeit einmal folgende Geschichte zugetragen haben: In das Dorf war ein neuer Pfarrer gekomme…
Weiterlesen


Positionen 31. März 2019

Hören ist etwas Faszinierendes. Wahrnehmen, Hinhören: Ist Ihnen das auch ein Anliegen, verehrte Hörerinnen und Hörer? Hinhören auf Worte, auf Klänge, auf Geräusche, auf Signale. Mit den Ohre…
Weiterlesen MP3


Positionen zum Palmsonntag, 29. März 2015

Positionen zum Palmsonntag, 29. März 2015 Singt dem König Freudenpsalmen, Völker, ebnet seine Bahn! Zion streu ihm deine Palmen! Sieh, dein König kommt heran. Der aus Davids Stamm geboren, Go…
Weiterlesen


Positionen März 2019 von Harald Klein

Positionen März 2019 Hören ist etwas Faszinierendes. Wahrnehmen, Hinhören: Ist Ihnen das auch ein Anliegen, verehrte Hörerinnen und Hörer? Hinhören auf Worte, auf Klänge, auf Geräusche, auf…
Weiterlesen MP3


Positionen Februar 2019 von Peter Priller

Positionen Februar 2019 Guten Morgen, liebe Hörerinnen und Hörer und einen schönen Sonntag! Vielleicht haben Sie das Glück und hören diese Sendung noch gemütlich im warmen Bett oder bei einer …
Weiterlesen


Positionen Januar 2019 von Daniel Saam

Positionen Januar 2019 Liebe Hörerinnen und Hörer, was verstehen Sie unter einer Prophetin oder einem Propheten? „Ich bin zwar kein Prophet, aber trotzdem sage ich Ihnen…“ Wenn jemand so zu …
Weiterlesen


Positionen Oktober 2018 von Hans-Jürgen Pöschl

Positionen Oktober 2018 Loslassen – neu aufbrechen Liebe Hörerinnen und Hörer, zweimal im Jahr, im Frühling und im Herbst, begehen wir bei uns im Ort eine Ökumenische Fastenwoche. Das Wort…
Weiterlesen


Positionen September 2018 von Dr. André Golob

Positionen September 2018 Liebe Zuhörerinnen, lieber Zuhörer, immer wieder begegnen uns im Neuen Testament Szenen dämonischer Besessenheit und ihre Überwindung durch den sogenannten Exorzismus. D…
Weiterlesen


Positionen August 2018 von Daniel Saam

Positionen August 2018 Liebe Hörerinnen und Hörer! Gehören Sie einer Kirche an? Oder: Haben Sie mal einer Kirche angehört und sind dann irgendwann aber ausgetreten? Oder: Waren Sie noch nie Mitgl…
Weiterlesen


Positionen Mai 2018 von Hans-Jürgen Pöschl

Positionen Mai 2018 Liebe Hörerinnen und Hörer! Manchmal geht es mir so, dass ich bei Texten, die ich schon so und so oft im Gottesdienst gehört habe, etwas Neues entdecke und ins Staunen komme …
Weiterlesen


Positionen April 2018 von Harald Klein

Positionen April 2018 Na, glauben Sie es jetzt? Ostern haben wir ja nun schon eine ganze Woche hinter uns; Sie haben vielleicht selber drüber nachgedacht, und die üblichen Bibeltexte und Predigten…
Weiterlesen


Positionen Februar 2018 von Michael Edenhofer

Positionen Februar 2018 Liebe Hörerinnen und Hörer! Wir stehen am Anfang der Fastenzeit. Damit verbinden viele Menschen: Essen einschränken, auf Süßigkeiten und Alkohol verzichten, am Aschermit…
Weiterlesen


Positionen Januar 2018 von Peter Priller

Positionen Januar 2018 Guten Morgen, liebe Hörerinnen und Hörer! Dieser Sonntag nach dem Fest Erscheinung des Herrn, oder Dreikönig, wie es im Volksmund genannt wird, ist die Fortsetzung, die Ent…
Weiterlesen


Positionen Dezember 2017 von Dr. André Golob

Positionen Dezember 2017 Wieder einmal neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Es war das Jahr des großen Reformationsjubiläums. Jetzt mögen einige sagen. „Naja, uns Katholiken betrifft die Reformation…
Weiterlesen


Positionen November 2017 von Hans-Jürgen Pöschl

Positionen November 2017 Liebe Hörerinnen und Hörer, es gibt in diesen Wochen Tage, da hab‘ ich einfach meinen Novemberblues: Wenn es draußen trüb ist und gar nicht mehr zu regnen aufhören wi…
Weiterlesen


Positionen August 2017 von Dr. André Golob

Positionen August 2017 Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich Euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. So hochaktuell lautet, liebe Zuhörerin, lieber Zuhöre…
Weiterlesen


Positionen Juli 2017 von Harald Klein

Positionen Juli 2017 Manchmal ist es mir zu kompliziert, zu langwierig, zu umständlich. Dann nehm ich mir einfach die Schere und ritsch: schneid ich die Verpackung auf. Wie? Jetzt erst von allen Se…
Weiterlesen


Positionen Mai 2017 von Daniel Saam

Positionen Mai 2017 Glauben Sie an Auferstehung? Wenn das jetzt eine Live-Sendung wäre und Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, die Möglichkeit hätten, per Anruf oder per Mail ins Studio Ihre Antwo…
Weiterlesen


Positionen März 2017 von Michael Edenhofer

Positionen März 2017 Liebe Zuhörerinnen, liebe Zuhörer! Als ich im Alter von 12 Jahren die erste Jesus – Verfilmung sah, war ich fasziniert und begeistert. Ich habe gespürt: Da ist einer, d…
Weiterlesen


Positionen Februar 2017 von Peter Priller

Positionen Februar 2017 Spätestens ab kommenden Donnerstag zerfallen das Land und weite Teile Europas und der Welt in zwei Hälften: Die Muffel auf der einen Seite und die Narrischen, Narren oder Je…
Weiterlesen


Positionen Januar 2017 von Harald Klein

Positionen Januar 2017 Ich hoffe, verehrte Hörerinnen und Hörer, dass ich Sie entführen darf, mitnehmen darf auf eine Reise in meine Kindheit. So ungefähr 6-7 Jahre war ich alt. Es war Samstag, …
Weiterlesen


Positionen November 2016 von Daniel Saam

Positionen November 2016 Verehrte Hörerinnen und Hörer! Heute ist Silvester – quasi. Mit dem heutigen Sonntag geht für die verschiedenen Kirchen evangelischer und katholischer Tradition das Kir…
Weiterlesen


Positionen Oktober 2016 von Harald Klein

Positionen Oktober 2016 Manchmal, verehrte Hörerinnen und Hörer, sind es gerade die kleinen Dinge, die das Leben angenehmer und stimmiger machen. Es gibt Maschinen, Gerätschaften, die riesig sind …
Weiterlesen


Positionen August 2016 von André Golob

Positionen August 2016 Waren sie, verehrte Hörerinnen und Hörer, schon einmal in Jerusalem? Ich war vor drei Jahren dort, mit einigen Mitgliedern meiner Gemeinde – es war beeindruckend. Eine he…
Weiterlesen


Positionen Juli 2016 von Hans-Jürgen Pöschl

Positionen Juli 2016 Ab und zu, verehrte Hörerinnen und Hörer, habe ich in Bonn zu tun. Dort befindet sich das alt-katholische Seminar der Universität Bonn, und auch unser Bischof hat in dieser St…
Weiterlesen


Positionen Mai 2016 von Harald Klein

Positionen Mai 2016 Ich weiß noch sehr genau, verehrte Hörerinnen und Hörer, dass ich als Kind so eine große Kiste hatte, eine Spielzeugkiste. In die kam alles rein, was zu meinen Schätzen zähl…
Weiterlesen


Positionen April 2016 von Dr. André Golob

Positionen April 2016 Liebe Zuhörerin, lieber Zuhörer, die Bibel ist ein orientalisches Buch. Und wie es bei den meisten orientalischen Dichtungen der Fall ist – denken wir z.B. an die Märch…
Weiterlesen


Positionen Februar 2016 von Michael Edenhofer

Positionen Februar 2016 Liebe Hörerinnen und Hörer! „Sehnsucht nach dem Paradies“, so lautete der Titel des Musicals über König Ludwig II, das vor einigen Jahren in Füssen aufgeführt wurde…
Weiterlesen


Positionen Januar 2016 von Harald Klein

Positionen Januar 2016 Das Leben ist eine Zugreise, verehrte Hörerinnen und Hörer. Im vergangenen Herbst bin ich an einem Tag mit der Bahn von einer Stadt in Niederbayern nach Rosenheim gefahren. E…
Weiterlesen


Positionen November 2015 von Harald Klein

Positionen November 2015 Heute morgen möchte ich Sie, verehrte Hörerinnen und Hörer, auf eine Reise mitnehmen: und zwar in den Norden, in Richtung Heide und letztlich Buxtehude. Es ist ein herrlic…
Weiterlesen


Positionen Oktober 2015 von André Golob

Positionen Oktober 2015 Liebe Zuhörerin, lieber Zuhörer, waren sie schon einmal in einer Höhle? In meiner Studienzeit habe ich einmal an einer Höhlentour teilgenommen – im Sauerland, im Sü…
Weiterlesen


Positionen August 2015 von Dr. André Golob

Positionen August 2015 Können sie, liebe Zuhörerin, lieber Zuhörer, Fahrradfahren? Ich denke schon, aber erinnern sie sich noch daran, wie sie es gelernt haben, das Fahrradfahren? Für mich ist es…
Weiterlesen


Positionen Juli 2015 von Harald Klein

Verehrte Hörerinnen und Hörer! Jetzt in der Sommerzeit ist der Garten ein Ort, an dem man gerne ist. Da lässt man es sich gut gehen. Auf dem Rasen, im Liegestuhl, inmitten vom Lattenzaun. Wenn ic…
Weiterlesen


Positionen März 2015 von Daniel Saam

Positionen März 2015 Positionen zum Palmsonntag, 29. März 2015 Singt dem König Freudenpsalmen, Völker, ebnet seine Bahn! Zion streu ihm deine Palmen! Sieh, dein König kommt heran. Der aus Da…
Weiterlesen


Positionen Februar 2015 von Harald Klein

Spiele sind nicht immer Spiele, aus manchem kann blitzschnell Ernst werden. Das wissen wir alle sehr genau, verehrte Hörerinnen und Hörer. Was ich als Kind gern gespielt habe, das war „Schwarzer P…
Weiterlesen


Positionen Januar 2015 von Michael Edenhofer

Liebe Hörerinnen und Hörer! „Alles, was wir woll`n auf Erden, wir woll`n alle glücklich werden.“ So sang die Schlagersängerin Ramona in einem Lied in den 70–ziger Jahren. Ich denke, sie hat …
Weiterlesen


Auf der Suche?

Wir sind eine Kirche für alle. Oder besser: für alle, die wollen.
Auch Sie? Finden Sie eine Gemeinde vor Ort.

» Zur Gemeindesuche