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Einführung von Stefanie Bokemeyer als Pastorale Mitarbeiterin

12.10.2023

Am Sonntag, 15. Oktober um 10.00 Uhr wird Stefanie Bokemeyer (55) in der Theresienkirche auf Nordstrand in ihren hauptamtlichen Dienst als Pastorale Mitarbeiterin eingeführt. Bokemeyer war bislang Gemeindereferentin in der Pfarrei St. Ansgar in Rendsburg, welche zum römisch-katholischen Erzbistum Hamburg gehört. Sie hat während dieser Zeit, und vorher bereits im pastoralen Dienst des Bistums Mainz, in rund 30 Jahren umfangreiche Erfahrungen in seelsorgerlicher Arbeit gesammelt.

Gemeinsam mit ihrer Familie ist sie am 1. Oktober zur alt-katholischen Kirche konvertiert. Sie wird in den nächsten vier Jahren, in deren Verlauf auch die Weihe zur Diakonin und zur Priesterin vorgesehen ist, den Master in Alt-Katholischer und Ökumenischer Theologie am Seminar der Universität Bonn erwerben, um dann als Pfarrerin im Bistum tätig sein zu können.

Für die neue Pastorale Mitarbeiterin erfüllt sich mit diesem Weg ein Lebensziel, für welches sie schon seit langer Zeit einen Ruf in ihrem Herzen spürt. So sei es für sie beispielsweise immer mit einer gewissen Absurdität verbunden gewesen, Menschen zwar beim Sterben begleiten zu dürfen, für die Spendung der Sakramente der Krankensalbung und der Buße dann aber einen Pfarrer herbeirufen zu müssen. „Ich bin sehr froh und dankbar darüber, dass die Bistumsleitung der alt-katholischen Kirche mir die Chance bietet, die ich ein Leben lang erhofft habe,“ so Bokemeyer. Sie freue sich darüber, nun Teil dieser Kirche sein und ihren Beitrag dazu leisten zu dürfen, dass der Glaube gefeiert, besondere Lebenssituationen gewürdigt und Gemeinde lebendig miteinander gestaltet werden könne.

Besonders die ökumenische Offenheit anderen Kirchen gegenüber sowie die Synodalität, die alle Mitglieder der Kirche in die Entscheidungsfindung auf Gemeinde- und Bistumsebene einbinde, entspreche ihrer Vorstellung von einer zeitgemäßen Kirche. „Das altgriechische Wort Synodia heißt ja Weggemeinschaft oder Pilgergruppe. Der Gedanke, dass wir mit der Synodalität alle gemeinsam als solche unterwegs sind, und alle mit den ihnen je eigenen Charismen und den übernommenen Aufgaben oder Diensten zum Gelingen der Reise beitragen können, fühlt sich für mich stimmig an“, hebt Bokemeyer hervor.

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