Innehalten - Geistlicher Impuls

Für das Anzeigen der Bibeltexte bitte jeweils auf den Link gehen, es erfolgt eine Weiterleitung zum Bibelserver. Die angegebenen Textstellen in der Einheitsübersetzung sind unterstrichelt.



 

Christi Himmelfahrt

1. Lesung: Apg 18, 1-18

https://www.bibelserver.com/EU/Apostelgeschichte18%2C1-18

2. Lesung: Ps 98,1-4

https://www.bibelserver.com/EU/Psalm98%2C1-4

Evangelium: Joh 16, 16-20

https://www.bibelserver.com/EU/Johannes16%2C16-20

 
Foto: Traudl Baumeister
 

Impuls zum Evangelium

Auf dem Gartengrundstück hinter unserem Haus habe ich vor ein paar Jahren Nistkästen aufgehängt. Und tatsächlich, sie werden fast jedes Jahr von Meisen bewohnt. Und gerade zu der Zeit um Christi Himmelfahrt sind die Jungen schon geschlüpft und es besteht ein reger Flugbetrieb der Vogeleltern in der Versorgung der hungrigen kleinen Meisen.

Manchmal passiert es sogar, dass wenn ich in die Nähe eines Nistkastens komme, dass die kleinen Vögel laut piepen und sich dem Eingang entgegenstrecken, weil sie meinen die Mutter käme. Wenn diese aber in der Nähe ist, ertönt von ihr ein schriller Warnton, und die Kleinen sind sofort still, bis ich mich vom Nistkasten wieder entfernt habe. Irgendwann ist es dann soweit, und der Kasten, das Nest wird zu eng und die Jungvögel fliegen hinaus in die Welt. Das muss etwas ganz Erstaunliches für so ein kleines Lebewesen sein, das bisher nur die Bruthöhle gekannt hat.

Ich denke an Jesus und an seine Himmelfahrt. Er ist in die Herrlichkeit des Vaters heimgekehrt. Fort aus unserer körperlich-menschlichen Enge, in eine neue Dimension. Auch für die Jünger wird sich viel verändern. Sie dürfen nun Verantwortung übernehmen und bald wird Jerusalem, Galiläa und die jüdische Welt zu klein sein für die Botschaft des Evangeliums von Jesus dem Messias.

Martin Möllmann

 

3. Sonntag der Osterzeit – Sonntag vom Guten Hirten

Die Lesungen vom Sonntag vom Guten Hirten – Lesejahr C – 1. Mai 2022

1. Lesung: Jes 40, 9-11

https://www.bibelserver.com/EU/Jesaja40%2C9-11

2. Lesung: Kol 1, 12-20

https://www.bibelserver.com/EU/Kolosser1%2C12-20

Evangelium: Joh 10, 27-30

https://www.bibelserver.com/EU/Johannes10%2C27-30

 

Impuls

Auf die Stimme kommt es an!

Viele Menschen heute haben ein Haustier, oft einen Hund oder eine Katze. Dieses Tier kennt die Stimme von Frauchen oder Herrchen, hört auf sie, wenn sie rufen.

Ein Haustier hat Erfahrungen mit seinen Menschen gemacht. Es hat Futter bekommen und Zuwendung, Zärtlichkeit und Pflege, es gehört zur Familie. Und so reagiert das Haustier auf die Zuverlässigkeit dieser seiner Menschen, es bindet sich an sie und wird seinerseits zuverlässig und treu.

Für uns heutige Stadtmenschen ist das Bild vom Schäfer und seiner Herde nicht mehr so präsent und bewegend wie für die damaligen Hörer. Wir müssen uns vorstellen, wie es damals gewesen ist zur Zeit Jesus mit den Hirten und ihren Herden, weil wir es selbst so nicht mehr erleben können: mehrere Hirten kamen mit ihren Herden an einer Wasserstelle zusammen. Alle wollten trinken, Man tauschte Neuigkeiten aus. Nach einiger Zeit wollte man weiterziehen in verschiedene Richtungen. Aber die Tiere waren durcheinandergelaufen. Wie fanden die Schade sich neu zusammen bei ihrem Hirten? Die Hirten riefen, und die Schafe erkannten unfehlbar die Stimme ihres Hirten und folgten ihm, wenn er aufbrach.

Im heutigen Evangelium hören wir: „Meine Schafe hören auf meine Stimme, ich kenne sie, und sie folgen mir.“ Es ist Jesus, der diese Worte spricht, und es geht hier um die Beziehung Jesu zu denjenigen, die an ihn glauben, die ihm nachfolgen, die seine Jünger sind. Die mit ihm Erfahrungen gemacht haben, die für ihr Leben wichtig geworden sind. Denken wir an die Antwort des Petrus als Sprecher der Zwölf auf die Frage Jesus, ob auch sie sich abwenden wollen von ihm wie viele andere Jünger – auch im Johannesevangelium überliefert: „Herr, wohin sollen wir gehen?“ sagt Petrus dort. „Du hast Worte des ewigen Lebens.“ (Joh 6, 68)

So wie Hirt und Herd eine gemeinsame Geschichte und gemeinsame Erfahrungen haben und durch diese gemeinsame Geschichte gegenseitiges Kennen, Vertrauen und das Gefühl von Zusammengehörigkeit gewachsen ist, so ist es auch bei denen, die sich für Jesus entschieden haben.

Die Stimme Jesus, die Stimme unseres Glaubens, ist heute zwar nur eine Stimme unter ganz vielen, aber es ist die entscheidende Stimme, die Stimme, auf die wir hören sollten, weil sie allein uns den richtigen Weg zeigt.

(Klaus-Dieter Gerth)

 

Wir wünschen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest!

 

Palmsonntag

Die Lesungen vom Palmsonntag – Lesejahr C – 10. April 2022

Zur Segnung der Zweige: Lk 19, 28-40

https://www.bibelserver.com/EU/Lukas19%2C28-40

1. Lesung: Jes 50, 4-7

https://www.bibelserver.com/EU/Jesaja50%2C4-7

2. Lesung: Phil 2, 6-11

https://www.bibelserver.com/EU/Philipper2%2C6-11

Passion: Lk 22, 14 – 23,56

https://www.bibelserver.com/EU/Lukas22%2C14-71 und

https://www.bibelserver.com/EU/Lukas23%2C1-56

 
 

Impuls

In Jesus hat Gott uns sein Antlitz gezeigt. Jesu Wort ist Gottes Wort. Jesu Tun ist Gottes Tun. Seine Liebe zu den Sündern und den Verlorenen ist die grenzenlose, alles verzeihemde und alles tragende Liebe Gottes. In Jesus hat Gott sich endgültig an uns gebunden, ja in ihm hat er sich an uns preisgegeben. Wenn wir wissen wollen, wie weit Gott gegangen ist, müssen wir Jesus am Kreuz betrachten: seinen Todeskampf, seine Verlassenheit, seine Nacktheit. Mehr kann sich Gott uns nicht mehr ausliefern.

(G. Lohfink in: Schott-Messbuch, Lesejahr C)

 

 

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