Noch ein Gedanke...

Noch ein Gedanke…

Die Freude wiederfinden

Zu Beginn das Klausurtags haben wir gemeinsam überlegt, was uns im Gemeindeleben wichtig ist – und der Begriff „Freude“ tauchte hier gleich mehrfach auf. Der Gedanke, bewusster darauf zu achten, an oder über was ich mich freuen kann, hat mich anschließend in meinen Alltag begleitet, und ich stelle fest, dass es mir immer wieder ganz gut gelingt, meinen Fokus auf die Freude zu richten. Gerade jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, fällt mein Blick aus dem Fenster: die Zierkirschen, die im Frühsommer in leuchtendem Pink geblüht haben, erstrahlen gerade in der Morgensonne in Feuerrot. Es liegt an mir, ob ich mir einen Moment Zeit nehme, um das wahrzunehmen (und mich daran zu freuen!) oder nicht.

Ähnlich wird es mir voraussichtlich in den kommenden Wochen gehen: wie immer zum Jahresende an vielen Stellen in meinem Leben viel zu tun, dazu noch die politischen und gesellschaftlichen Sorgen, mehrere Kranke im persönlichen Umfeld – und gleichzeitig geht es auf Weihnachten zu, auf das Fest der Hoffnung und der Liebe. Lasse ich mich davon berühren, nehme ich die kleinen und größeren Anlässe zur Freude noch wahr? Und kann ich gegebenenfalls sogar andere mit meiner Freude anstecken?

Es gibt eine Postkarte, die zeigt zwei Hände voller Glitzerstaub, darunter der Satz:

„Dort, wo wir einander zum Glänzen bringen, wird Weihnachten.“

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen viele Momente voller Freude und Glanz – und dass wir das auch miteinander teilen – sowie ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest!                 

Herzliche Grüße,                      

Ihre/Eure Christiane Hofmann

***************************************************

Auf der Suche?

Wir sind eine Kirche für alle. Oder besser: für alle, die wollen.
Auch Sie? Finden Sie eine Gemeinde vor Ort.

» Zur Gemeindesuche