Noch ein Gedanke...

Noch ein Gedanke…

Alles im Wandel…

Es ist gefühlt noch gar nicht lange her, dass wir eine Vakanz in unseren Gemeinden hatten – ich kann mich allerdings nicht mehr so genau daran erinnern, was vielleicht daran liegen mag, dass zu dieser Zeit die Sanierungsarbeiten bereits begonnen hatten und viel „Begleitung“ erforderten. Eine längere Phase, die mit viel Improvisation und spontanen Entscheidungen verbunden war, ähnlich wie die zurückliegenden Monate der Corona-Pandemie.

Mittlerweile haben wir uns fast daran gewöhnt, Dinge und Abläufe zu planen, um sie dann aufgrund äußerer Umstände wieder zu revidieren und neu zu planen. Hier gilt es vermutlich auch in naher Zukunft, viel Geduld und einen langen Atem zu haben, um auf Veränderungen oder Widrigkeiten im Alltag (und eben auch im „Gemeinde-Alltag“) in Ruhe und mit der nötigen Langmut zu reagieren.

In diesem Kontext hat mich das Bild nachhaltig beeindruckt, das Pfr. Olschewski im Abschiedsgottesdienst in Singen in seiner Predigt aufgezeigt hat: die Jünger Jesu, Fischer von Beruf, kommen von ihrer nächtlichen Arbeit zurück und haben – NICHTS gefangen. Auf SEINE Anregung hin werfen sie, allen bisherigen Erfahrungen zum Trotz, bei Tageslicht ihre Netze noch einmal aus, und das Ergebnis, der Fang ist gigantisch.

Für mich bedeutet diese Botschaft: Auch wenn sich gerade vieles um mich herum wandelt, manches unerwartet schiefläuft, einiges misslingt, darf ich im Vertrauen auf IHN „meine Netze immer noch einmal neu auswerfen“ … Und das tröstet und stärkt.

Ich grüße Sie und Euch von Herzen,                             

Ihre/Eure Christiane Hofmann

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