Hygienekonzept

Hygienekonzept Gemeinde Regensburg (Stand 27. September 2021)

1. Gottesdienste

– Die Gottesdienste werden unter Einhaltung der Hygienevorschriften (s.u.) und der staatlichen und kommunalen Vorgaben durchgeführt.

– Durch einen Aushang im Eingangsbereich wird auf die wesentlichen Hygienevorschriften hingewiesen, insbesondere auf das Abstandsgebot und die Maskenpflicht.

– Die Gottesdienste innerhalb von Gebäuden finden nur in möglichst gut belüfteten Räumen statt.

Die Bestuhlung ist entsprechend zu gestalten. In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.

Zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, ist ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren. Dies gilt nicht für vollständig geimpfte sowie genesene Personen. 

Bei der Berechnung der zulässigen Höchstteilnehmerzahl werden die diensthabenden Geistlichen, Ministranten/-innen und Lektoren/-innen, Kantor/-innen, Kommunionhelfer/-innen sowie Organist/-in nicht mitgerechnet. Die Abstandsregelungen sind auch im Altarraum einzuhalten.

– Beim Betreten und beim Verlassen der Räume muss der Abstand gewahrt bleiben, ebenso während des gesamten Verlaufs des Gottesdienstes. Auch vor den Räumen dürfen sich keine Gruppen bilden.

Es besteht keine Maskenpflicht (medizinische Gesichtsmaske) für die Teilnehmer/-innen am Platz und unter Einhalten des Mindestabstands zu Personen, die nicht dem gleichen Hausstand angehören. Gemeindegesang ist zugelassen.

– Die Türen stehen vor und nach dem Gottesdienst offen, damit Türgriffe und Klinken nicht benutzt werden müssen.

– An den Ein- und Ausgängen steht Hände-Desinfektionsmittel bereit.

– In einer Liste sind die Namen und Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer festzuhalten, um ggf. Infektionsketten nachvollziehen zu können.

– Die TeilnehmerInnen sollen sich per Telefon, E-Mail etc. anmelden, damit die maximale Teilnehmerzahl nicht überschritten wird.

– Menschen, die Symptome einer Atemwegsinfektion aufweisen oder in den letzten 14 Tagen direkten Kontakt zu Erkrankten hatten, dürfen nicht am Gottesdienst teilnehmen. Ihnen ist der Zugang auch im Zweifel zu verweigern.

– Die Weihwasserbecken bleiben leer.

– Jeglicher Körperkontakt ist zu vermeiden: keine Begrüßung per Handschlag, keine Umarmung, kein körperlicher Friedensgruß, keine Unterschreitung des Abstandes, kein körperlicher Kontakt bei Verabschiedungen.

Gemeindeeigene Gesangbücher müssen nach Benutzung mindestens 24 Stunden unbenutzt liegen bleiben.

– Der Gottesdienst soll kurz ausfallen.

– Statt Herumgeben des Kollektenkörbchens ist eine Türkollekte durch Abstellen eines Kollektenkörbchens zu halten.

– Die Abstandsregeln zwischen den Anwesenden gelten auch für jene, die einen liturgischen Dienst (Vorsteher/-in, Ministrant/-innen, Lektor/-innen, Kantor/-innen, Kommunionhelfer/-innen) ausüben. Sie sind auch beim Einzug und Auszug einzuhalten.

– Werden liturgische Gegenstände (z.B. Kelch, Patene, Wein- Wasserkännchen, Ölgefäß, Weihrauchfass) angereicht, trägt der liturgische Dienst Mundschutz und desinfiziert sich unmittelbar vor bzw. nach der Handlung die Hände. Die Abstandsregel ist auch hier zu jedem Zeitpunkt einzuhalten. Alle gebrauchten Gegenstände werden nach der Feier in der Sakristei gründlich gereinigt.

– Die Gaben von Brot und Wein werden nur von der Vorsteherin oder vom Vorsteher und nur mit frisch gewaschenen oder frisch desinfizierten Händen angefasst. Große Hostien werden vor dem Gottesdienst gebrochen. Die Hostienschalen und Kelche, die zur Kommunionausteilung verwendet werden, stehen während des Gottesdienstes abgedeckt auf dem Altar. Die Abdeckungen verbleiben dort auch während des Eucharistiegebets.

– Unmittelbar vor der Kommunionausteilung desinfizieren sich die Austeilenden die Hände und legen einen Mund-Nase-Bedeckung an.

– Die Kommunion wird nur mit Mundschutz seitens der Kommunionspenderin oder des Kommunionspenders ausgeteilt.

Die Austeilung der Kommunion erfolgt am Platz oder im Kreis um den Altar. Bei letzterem sind die Abstände zwischen den Personen zu beachten. Zunächst wird die Hostie gereicht und im Nachgang die Kelchkommunion per Intinktion (Eintauchen).

– Finden Salbungsgottesdienste statt, sind die Vorgaben entsprechend anzuwenden. Vor jeder Salbung, jedem Eintauchen in das Salböl, desinfiziert sich der/die Salbende die Hände. Die Salbung erfolgt mit medizinischem Mundschutz.

– Nach jedem Gottesdienst soll ein ausreichend langer Zeitraum eingeplant werden für Lüftung, Reinigung der Kontaktflächen und einem Wechsel der Besucher*innen.

2. Gottesdienste mit Anwendung der 3G-Regel

Die staatliche Verordnung vom 01. September 2021 eröffnet neben der bislang geltenden Möglichkeit zur Feier von Gottesdiensten mit begrenzter Teilnehmerzahl auch die Möglichkeit, Gottesdienste ohne Begrenzung auf eine Höchstteilnehmerzahl zu feiern. Für solche Gottesdienste gilt dann die sogenannte 3G-Regel (Zugang nur für Geimpfte, Genesene und Getestete).

Wird von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht (z. B. bei Gottesdiensten, zu denen viele Teilnehmende erwartet werden wie an Festtagen, zu Trauerfeiern u.a.), ist dies rechtzeitig und in geeigneter Weise bekanntzugeben. Für Gottesdienste nach der 3G-Regel gilt abweichend zur obigen Verordnung:

– Ein Begrüßungsdienst am Eingang stellt sicher, dass alle Gottesdienstbesucher/-innen einen Nachweis vorlegen können, aus dem hervorgeht, dass sie vollständig geimpft, genesen oder getestet sind.

– Geimpfte erbringen den Nachweis in schriftlicher (z. B. Impfpass) oder elektronischer (z. B. CovPass-App auf dem Smartphone) Form.

– Als Genesenen-Nachweis gilt die Bescheinigung eines positiven PCR-Tests mit dem entsprechenden Datum, das mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegen muss. Hilfsweise kann auch die Bescheinigung des Gesundheitsamtes über die Anordnung der Isolation vorgelegt werden.

– Als Test-Nachweis gilt in schriftlicher oder elektronsicher Form eine Bescheinigung über einen negativen PCR-Test, PoC-PCR-Test oder einen Test mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde sowie über einen PoC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde. Kinder sind getesteten Personen gleichzustellen, und zwar: alle Kinder bis 6 Jahre, alle noch nicht eingeschulten, älteren Kinder und alle Schulkinder (aufgrund der regelmäßigen Testungen in der Schule).

– Es werden auch Selbsttests vorgehalten, die unter Aufsicht vor Ort durchgeführt werden können.

– Es besteht Maskenpflicht (medizinische Masken) für alle Teilnehmer/-innen während der gesamten Dauer eines Gottesdienstes, auch während des Gemeindegesangs. Kinder unter 6 Jahren sind von der Maskenpflicht befreit.

– Beim liturgischen Sprechen/Singen im Chorraum (Vorsteher/-in, Lektor/-innen, Kantor/-innen) kann der Mund-Nase-Schutz abgenommen werden, es ist ein Mindestabstand von 2 m zu den Besuchern und Besucherinnen einzuhalten.

3. Gemeindeveranstaltungen

Bei allen Gemeindeveranstaltungen und Kirchencafés gilt die 3G-Regel.

Diese Anpassung des Konzepts wurde in der KV-Sitzung vom 27.09.2021 beschlossen.

Die Kontrolle der Einhaltung des Hygiene- und Schutzkonzepts obliegt dem Kirchenvorstand. Weiterhin liegt es in der Verantwortung des Kirchenvorstands, das eigene Hygiene- und Schutzkonzept regelmäßig zu überprüfen und der Situation entsprechend anzupassen, gegebenenfalls auch sehr kurzfristig. Beschlüsse zur notwendigen Anpassung des Hygiene- und Schutzkonzepts sind per Telefon- oder Videokonferenz ausdrücklich zulässig.

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