Gemeinde Offenbach / Gruppen und Kreise

gesellige Abendrunde

Monatliches Treffen der geselligen Abendrunde im „Colosseo“ in Heusenstamm

Bild: Stefan Dinger

Unsere gesellige Abendrunde trifft sich in der Regel an jedem zweiten Montag im Monat um 18.45 Uhr am Gemeindehaus, um gemeinsam essen zu gehen.

Hinauf, hinauf zum Schloß!

Getreu dem Motto des Hambacher Festes von 1832 führte die diesjährige Fahrt unserer Männergruppe vom 22.-24. August nach Neustadt an der Weinstraße und dort zunächst hinauf zum Hambacher Schloß. Oben angekommen wurden wir mit einem herrlichen Ausblick auf das Rheintal vom Melibocus im Odenwald bis zu den nördlichen Ausläufern des Schwarzwaldes belohnt.

Dazu gab es auch eine Schloßführung mit einer Lehrstunde in deutscher Geschichte. Unser Quartier lag, nicht ganz so fürstlich, im Herz-Jesu-Kloster. Hier finden auch die alt-katholischen Pastoralkonferenzen statt.


Die Gruppe genießt den Blick vom Hambacher Schloß über das Rheintal zum südlichen Schwarzwald – v.l.n.r.: Erich Köhler, Horst Trepte, Herbert Brehm, Pfarrer Christopher Sturm, Norbert Pürschel, Thomas Stadtmüller – alle Fotos: Stefan Dinger

Weinprobe in familiärer Runde im Weingut Friedrich – v.l.n.r.: Herbert Brehm, Winzermeister Bernhard Friedrich (verdeckt), Thomas Stadtmüller, Norbert Pürschel, Franz-Josef Koch, Horst Trepte

„Audienz“ bei den Weinhoheiten auf der Wachtenburg – v.l.n.r.: Luisa Münch (Weinprinzessin Friedelsheim), Isabelle Krückel (Weinprinzessin Ellerstadt), Erich Köhler, Herbert Brehm, Janina Huhn (Pfälzische Weinkönigin), Luisa Acker (Weinprinzessin Wachenheim), Thomas Stadtmüller





Am Abend ging es wieder hinauf, diesmal nach Wachenheim zur Ruine der Wachtenburg. Dort wurde das Weinfest von der Pfälzer Weinkönigin und ihren örtlichen Weinprinzessinen eröffnet, die uns anschließend noch eine „Audienz“ gewährten. Danach wurde noch mancher Pfälzer Schoppen geleert.

Zu einer Übung in Demut gestaltete sich für uns dann die Rückfahrt, denn andere Festbesucher hatten unseren Gemeindebus inzwischen komplett eingeparkt. Erst nachdem die jeweiligen Fahrer ausgerufen worden waren und diese ihre Autos umgeparkt hatten, konnten wird endlich mit fast 2 Stunden Verspätung das klösterliche Nachtlager ansteuern.

Der zweite Tag verlief dann mit einem Stadtbummel in Neustadt oder alternativ einer Wanderung durch die Weinberge deutlich beschaulicher.
Am Nachmittag stand eine Weinprobe in einem Neustädter Weingut auf dem Programm. Bei Riesling und Spätburgunder ging es nicht nur um Farbe und Öchslegrade. Unsere familiärere Gruppengröße erlaubte auch etwas Fachsimpeln und gab uns einen tieferen Einblick in die Unterschiede zwischen Großanbaubetrieben und echter Handarbeit. So erfuhren wir auch, wie viel Bürokratie dabei mit jeder Flasche Wein abgefüllt wird und wie sich der Klimawandel ganz unmittelbar auf den Weinbau in der Pfalz hierzulande auswirkt.

Auf der Heimreise machten wir noch einmal Halt beim Fürstenlager in Auerbach im Odenwald. Ebbelwoi und Handkäs auf der Speisekarte waren ein untrügliches Zeichen dafür, dass wir wieder hessischen Boden erreicht hatten.

Die Männergruppe salutiert zum Abschied vom Gemeindebus – v.l.n.r.: Horst Trepte, Pfarrer Christopher Sturm, Thomas Stadtmüller, Franz-Josef Koch, Erich Köhler, Norbert Pürschel, Herbert Brehm

Diese Tour der Männergruppe war zugleich auch der Abschied vom Gemeindebus. Denn nach über 10 Jahren und mehr als 100 000 km wurde er dem Beschluss des Kirchenvorstandes entsprechend außer Dienst gestellt.

                                            Stefan Dinger

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