Christuskirche in Offenbach

Ein Juwel braucht Ihre Hilfe

März 2026

Auf den ersten Blick wirkt sie ein wenig düster, die Christuskirche in Offenbach. Das liegt an der Verkleidung mit schwarzem Basaltstein, weshalb sie von den Offenbachern auch liebevoll „die schwarze Kirche“ genannt wird. Viele sind überrascht, wenn sie das Innere betreten: ein stimmiger Raum zum Verweilen, Beten und Gottesdienst feiern…

Erbaut wurde sie in wenig mehr als einem Jahr, damals war die Offenbacher alt-katholische Gemeinde gerade mal 27 Jahre alt. Geweiht wurde sie am 1. September 1901, Architekt war Max Schröder aus Offenbach und den Innenraum gestaltete der Bildhauer Valentin Klimm.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche schwer beschädigt: kein Dach mehr, keine Fenster, von der Innenausstattung nur wenige Reste übrig.

Um wieder Gottesdienst feiern zu können, wurde unter der Empore ein Vorraum geschaffen, während das eigentliche Kirchenschiff noch unter freiem Himmel war.

Nach und nach erfolgte der Wiederaufbau: das Kirchendach wurde wiedererrichtet, die Fensteröffnung in der Chorwand zugemauert. 1968 wurde der Innenraum mit neuem Altar, Ambo und Taufbecken umgestaltet. Hinzu kamen Statuen der 4 Evangelisten und eine Madonna mit Kind an den Stirnseiten des Kirchenschiffs. Im Vorraum erinnert eine Pieta an die Gefallenen der Weltkriege. Und seit 1981 besitzt der Kirchturm wieder eine „richtige“ Spitze.

Beeindruckend sind die Glasfenster im Kirchenraum, sie wurden 1968 nach Entwürfen von Karl Lutz gefertigt und stellen die sieben Sakramente dar.

Als Kulturdenkmal kann das Äußere der Christuskirche nicht verändert werden, was sich besonders an der Nordwand mit ihrem zusammengeflickten, wie vernarbt wirkenden Mauerwerk zeigt. Hier wurden in den letzten Jahren ebenso wie am Dach dringende Maßnahmen zur Trockenlegung, Sanierung und Sicherung durchgeführt.

Vieles blieb trotz allem Provisorium. So besteht der Dachboden über dem Kirchenschiff immer noch aus den Pressspanplatten der Nachkriegszeit und muss aus Gründen der Sicherheit und des Brandschutzes dringend erneuert werden. Zugleich müssen der Zustand der hölzernen Dachkonstruktion überprüft, die gesamte Elektrik – sie stammt teilweise noch aus den 50er Jahren – erneuert und gleichzeitig ein modernes Beleuchtungskonzept umgesetzt werden. Und „nebenbei“ benötigen die Wände einen frischen Anstrich…

Ein ganzes Paket, sicherlich!

Aber: Wir möchten unsere Christuskirche als Mittelpunkt unserer Gemeinde, als originär alt-katholischen Kirchenbau in unserem Bistum und als kleines Juwel der Stadt Offenbach erhalten und sind daher dankbar für jede Unterstützung!

Auf der Suche?

Wir sind eine Kirche für alle. Oder besser: für alle, die wollen.
Auch Sie? Finden Sie eine Gemeinde vor Ort.

» Zur Gemeindesuche