Coburg - Rückblick

Verabschiedung von Dekan Pöschl

19.06.22

v.l.n.r.: Dekan Kleefeld (ev.-luth.), Kirchenvorstandsvorsitzender Raabs (alt-kath.), Dekan Pöschl (alt-kath.), 3. Bürgermeister Aydin, leitender Pfarrer Fischer (röm. kath.), Pastor Thierfelder (ev.-freikirchl.)

Unter anderem mit einem bunten Regenschirm, der an die gelebte Vielfalt in der Ökumene erinnert, verabschiedeten die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen, die Stadt Coburg und die Coburger alt-katholische Gemeinde ihren Pfarrer und Dekan Pöschl. Der wechselt nach Bonn und wird „Rector Ecclesiae“ an der Bistums- und Bischofskirche Namen-Jesu-Kirche. Zu seinem Ökumene-Regenschirm-Geschenk bemerkte Pöschl, ganz im Sinne der Ansprache von Dekan Kleefeld: „Wenn ich eine Farbe weglasse, werde ich nass …“

 

Gemeindeausflug

30.04.2022

Nach pandemiebedingter Pause konnte am Samstag vor dem 1. Mai endlich wieder ein Gemeindeausflug stattfinden: Ziel war der Wallfahrtsort Glosberg im unteren Haßlachtal; Programm ein leichter, für alle Altersstufen gut zu bewältigender Spaziergang, ein Picknick, eine Kirchenführung und ein Gottesdienst in der Wallfahrtskirche. Die Regie übernahm, nachdem beide Geistlichen – wiederum pandemiebedingt – kurzfristig ausgefallen waren, unser Kirchenvorstandsvorsitzender Christoph Raabs alleine.

Aus seinem Bericht:
„Ich denke, es hat allen gut gefallen, und auch gut getan, sich in der Runde abseits der Gottesdienste in St. Nikolaus mal wieder ungezwungen unterhalten zu können. Mit dem Wetter hatten wir noch ziemliches Glück (oder war es auch die Wirkung des heiligen Ortes Glosberg?). Während der Wanderung war es sehr mild und es gab nur einen ganz kurzen Regenschauer. Zum Picknick hatten wir dann leichten Wind und es kühlte etwas ab, aber unter dem Dach war das gut auszuhalten. Und erst als wir in der Kirche waren, hat es dann länger geregnet und sich mächtig abgekühlt, aber das hat uns ja dann nicht mehr gestört.

Wir freuen uns alle darauf, einen derartigen Ausflug bald wieder durchführen zu können. Herzlichen Dank an alle, die zum guten Gelingen beigetragen haben.“

 

Ergänzungswahl zum Kirchenvorstand

26.09.2021

Vom Verhältnis unserer Regeln und Satzungen zu deren eigentlichem Zweck, ein erfülltes Leben zu ermöglichen, sprach Pfarrer Pöschl im Gottesdienst – anhand der Schrifttexte und anhand einer originellen kleinen Geschichte von Menschen und der Frage nach der genau richtigen Anzahl von Kamelen.
In der mit der Eucharistiefeier begonnenen Wahlversammlung standen dann glücklicherweise die kirchlichen Satzungen und deren Zweck in bestem Einklang miteinander. Und so beschlossen wir, die Zahl der gewählten Kirchenvorstandsmitglieder (ohne Geistliche) bei sechs zu belassen, und wählten Christoph Raabs (wieder) sowie Ulrich Schmerbeck und Conrad Schmöe (neu) für die nächsten sechs Jahre in das Gemeindegremium. Herzlichen Glückwunsch zur Wahl und herzlichen Dank für die Bereitschaft, auf diese Weise Verantwortung zu übernehmen!
Der neu zusammengesetzte Kirchenvorstand wird sich nun in nächster Zeit neu konstituieren und die Funktionen (Vorsitz, Schriftführung und Rechnerin oder Rechner) neu besetzen. Dann sollen in einem Gottesdienst die ausscheidenden Mitglieder Helga Müller und Annegret Schüppler gebührend verabschiedet und die neuen eingeführt werden.

 

Morgenlob am ersten Adventssonntag

29.11.2020

„Und doch bist du, Herr, unser Vater. Wir sind der Ton und du bist unser Töpfer, wir alle sind das Werk deiner Hände.“ (Jes64,7) Dieses Wort stand im Mittelpunkt unseres Morgenlobs zum Beginn des Advents. Dem nachzuspüren, was das über uns aussagt, auch über Gott aussagt, und was das dann für uns bedeuten könnte, das machte uns nach der Schriftlesung Pädagogin Mona Jedlitzke aus unserer Gemeinde möglich: also wirklich nach-zu-spüren, denn wir hörten nicht nur ihren einführenden Impuls und ihre abschließende gedankliche Meditation des Wortes, sondern durften Hand anlegen an den Ton, den sie uns mitgebracht hatte (für jede und jeden im Einklang mit den Hygieneerfordernissen einzeln portioniert und vor dem Gottesdienst an den ausgewiesenen Plätzen bereitgestellt). Herr Walter Dorn spielte die Orgel, während wir kneteten und formten – und wahrnahmen, was da in unseren Händen, teils unerwartet, geschah. Und nicht nur in unseren Händen geschah etwas. „Drei Dinge aus meinem Leben habe ich da hineingelegt“, sagte hinterher jemand von uns. Ein guter Start in einen in mancher Hinsicht unsicheren Advent: mit der Zusage, von einem Gott, der keine Angst hat, sich an uns die Hände schmutzig zu machen, liebevoll gehalten zu werden – und mit dem Auftrag aus dem Evangelium des Tages, wachsam dafür zu sein, wo Gottes Werk an uns geschieht und wo es an uns ist, unseren Teil dazu beizutragen.