Coburg - Rückblick

Ergänzungswahl zum Kirchenvorstand

26.09.2021

Vom Verhältnis unserer Regeln und Satzungen zu deren eigentlichem Zweck, ein erfülltes Leben zu ermöglichen, sprach Pfarrer Pöschl im Gottesdienst – anhand der Schrifttexte und anhand einer originellen kleinen Geschichte von Menschen und der Frage nach der genau richtigen Anzahl von Kamelen.
In der mit der Eucharistiefeier begonnenen Wahlversammlung standen dann glücklicherweise die kirchlichen Satzungen und deren Zweck in bestem Einklang miteinander. Und so beschlossen wir, die Zahl der gewählten Kirchenvorstandsmitglieder (ohne Geistliche) bei sechs zu belassen, und wählten Christoph Raabs (wieder) sowie Ulrich Schmerbeck und Conrad Schmöe (neu) für die nächsten sechs Jahre in das Gemeindegremium. Herzlichen Glückwunsch zur Wahl und herzlichen Dank für die Bereitschaft, auf diese Weise Verantwortung zu übernehmen!
Der neu zusammengesetzte Kirchenvorstand wird sich nun in nächster Zeit neu konstituieren und die Funktionen (Vorsitz, Schriftführung und Rechnerin oder Rechner) neu besetzen. Dann sollen in einem Gottesdienst die ausscheidenden Mitglieder Helga Müller und Annegret Schüppler gebührend verabschiedet und die neuen eingeführt werden.

 

Morgenlob am ersten Adventssonntag

29.11.2020

„Und doch bist du, Herr, unser Vater. Wir sind der Ton und du bist unser Töpfer, wir alle sind das Werk deiner Hände.“ (Jes64,7) Dieses Wort stand im Mittelpunkt unseres Morgenlobs zum Beginn des Advents. Dem nachzuspüren, was das über uns aussagt, auch über Gott aussagt, und was das dann für uns bedeuten könnte, das machte uns nach der Schriftlesung Pädagogin Mona Jedlitzke aus unserer Gemeinde möglich: also wirklich nach-zu-spüren, denn wir hörten nicht nur ihren einführenden Impuls und ihre abschließende gedankliche Meditation des Wortes, sondern durften Hand anlegen an den Ton, den sie uns mitgebracht hatte (für jede und jeden im Einklang mit den Hygieneerfordernissen einzeln portioniert und vor dem Gottesdienst an den ausgewiesenen Plätzen bereitgestellt). Herr Walter Dorn spielte die Orgel, während wir kneteten und formten – und wahrnahmen, was da in unseren Händen, teils unerwartet, geschah. Und nicht nur in unseren Händen geschah etwas. „Drei Dinge aus meinem Leben habe ich da hineingelegt“, sagte hinterher jemand von uns. Ein guter Start in einen in mancher Hinsicht unsicheren Advent: mit der Zusage, von einem Gott, der keine Angst hat, sich an uns die Hände schmutzig zu machen, liebevoll gehalten zu werden – und mit dem Auftrag aus dem Evangelium des Tages, wachsam dafür zu sein, wo Gottes Werk an uns geschieht und wo es an uns ist, unseren Teil dazu beizutragen.