Gemeinde Augsburg / Berichte

2021

Zwischen A wie „Abendmahl“ und Z wie „Zoom“ – Fastenzeit und Ostern mal anders

„Wie schließt man eine Webcam an seinem Laptop an?“ oder „Wie nehme ich an einer Online-Konferenz via „Zoom“ teil?“. Diese und auch andere Fragen standen am Beginn dieser Fastenzeit.
Auch in diesem Jahr standen wir aufgrund der anhaltenden Pandemiesituation vor einigen Herausforderungen. Und so kam es, dass wir eigentlich nicht am Aschermittwoch, sondern schon eine Woche zuvor an einem Samstagvormittag mit einer individuellen „Technik- und Videokonferenz-Schulung“ für Neulinge im Gemeindesaal die Fastenzeit einläuteten. Neben dem Anschluss des nötigen Zubehörs in Form von Webcams und Headsets, die wir zuvor gesammelt für die Teilnehmenden bestellt hatten, gab es auch Hausbesuche zur technischen Unterstützung der digitalen Einsteigerinnen? Natürlich nach einem extra vorgenommenen Corona-Test.
„Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ lautete in diesem Jahr das Motto der Misereor Hungertuchaktion. Es begleitete auch unseren Weg durch die Fastenzeit auf Ostern hin. Unsere diesjährige Osterkerze trägt daher auch das Motiv des Hungertuches, das aus der Hand der Augsburger Künstlerin mit chilenischen Wurzeln, Lilian Moreno Sánchez, stammt.
Unseren Weg beschritten wir auf zwei völlig unterschiedlichen Ebenen: im Digitalen und Analogen. Zusätzlich luden diverse Impulse wie auch Gottesdienste zur spirituellen Erfahrung in die Natur ein.
Knapp 70 Weggefährtinnen und Weggefährten nutzten die Möglichkeit der täglichen Mail-Impulse. Dabei stand jede Fastenwoche unter einem Motto-Vers aus Psalm 31. Täglich lud ein prägnanter Text, eine Anleitung zu einem meditativen Spaziergang in der Natur oder ein musikalischer Ohrenschmaus zur Unterbrechung des eigenen Alltags ein.
Die Präsenzgottesdienste an den Fastensonntagen, beginnend mit dem Aschermittwoch, setzten dabei gewisse Wegmarken zum Innehalten. Doch das war nicht alles. Auch virtuell versuchten wir mit wöchentlichen Videokonferenzen via „Zoom“ Raum für einen persönlichen Austausch anzubieten. Auch hier ließ sich eine bunte Truppe von etwa 20 Personen, darunter auch viele digitale Neulinge, neugierig darauf ein. Nach der ein oder anderen technischen Hilfestellung gestalteten sich die Treffen sehr lebendig, humorvoll und kurzweilig. Körperübungen, meditative Musik und der Austausch machten die digitalen Gesprächsrunden für einige von uns zu wahren Wochen-Highlights. Viele lernten dabei auch den spielerischen Umgang mit der neuen Konferenz-Technik, sodass sie nun ihre Zoomerfahrungen im privaten Umfeld weiter nutzen, um beispielsweise mit entfernten Freunden und Familienangehörigen in Kontakt zu bleiben. Welch schöner Nebeneffekt!


Unser Fastenweg mündete schließlich in die Feier der Kar- und Ostertage, die auch in diesem Jahr anders als gewohnt stattfanden. Jedoch musste niemand auf Gottesdienste in Präsenz oder sogar auf die besondere Feier der Osternacht verzichten. Denn wir hatten uns so einiges einfallen lassen: von einem Corona-konformen Palmentanz am Palmsonntag über „Carepakete“ für die häusliche Mahlfeier im Familienkreis am Gründonnerstag bis hin zu einem Wege-Gottesdienst in den westlichen Wäldern zum Karfreitag. Im Zusammenspiel von Kirchplatz, eigene Wohnung und Natur musste niemand auf die Gemeinschaft in der Gemeinde verzichten.
Dank der intensiven Vorbereitung und mithilfe vieler helfender Hände können wir daher glücklich auf die zurückliegende Fastenzeit und die Ostertage schauen. Sie werden uns trotz oder vielleicht auch wegen Corona lange in positiver Erinnerung bleiben.  
Benedikt Löw

Mache dich auf und werde Licht … Advent und Weihnachten 2020

Advent im Jahr 2020 in Zeiten einer Pandemie – eine völlig neue Erfahrung! So waren die Wochen vor Weihnachten vor allem durch Beschränkungen gekennzeichnet. Hygienevorschriften reduzierten die Zahl der Plätze in unserer Kirche drastisch. Deshalb entschloss sich unsere Pfarrerin Alexandra Caspari, am Wochenende drei Gottesdienste anzubieten, damit niemand außen vor blieb. Mehr denn je stand heuer die Adventszeit in unserer Gemeinde im Zeichen des zunehmenden Lichtes – als Symbol für Wärme und Hoffnung und für all die Menschen, die Licht in unsere Welt bringen, in der Pflege, in den Familien und in der Gesellschaft, oft für wenig oder gar keine weltliche Entlohnung.
Statt eines Adventskranzes begleitete uns dieses Jahr ein Lichtweg durch die Adventszeit. In der Mitte des Kirchenraums hatten Alexandra Caspari und Sabine Kigle eine Spirale aus grünen Zweigen ausgelegt, die, mit zahlreichen kleinen Lichtern und vier großen Kerzen bestückt, zur Mitte führte, einer Plattform, auf der die Osterkerze stand.
Die Eucharistiefeiern an den Adventssonntagen wurden betont schlicht gehalten. Wir saßen im Kreis mit entsprechendem Abstand zueinander. Auf Gesang im Kirchenraum wurde von Anfang an bewusst verzichtet, aber es gab beschauliche Musik vom Band, und unsere Pfarrerin stimmte uns mit Monochord-Klängen in eine meditative Besinnlichkeit ein.
An allen vier Adventssonntagen kamen biblische Gestalten zu Wort. Am ersten Sonntag waren es die beiden Hebammen Schifra und Pua, die sich im ägyptischen Exil weigerten, männliche Säuglinge zu töten. Verbunden mit Gott, dem Ursprung allen Lebens, stellten sie sich mutig dem Pharao entgegen. Als liebevoll gestaltete kleine Figuren standen sie an der Station, wo das Licht der ersten großen Kerze brannte und die kleinen Lichter bis dorthin entzündet waren.
Da das Wetter uns wohlgesonnen war, konnte sich die Gemeinde zu Beginn und am Ende des Gottesdienstes auf dem Kirchenvorplatz treffen, um ein Adventslied anzustimmen. Noch war Singen draußen erlaubt.
An zwei Mittwochabenden fand auf dem Kirchenvorplatz auch das Kirchplatzsingen statt, bei dem sich die Gemeinde im Kreis um ein Feuer mit gebührendem Abstand und Maske versammelte. Die Stimmung war trotz der kalten Temperaturen feierlich, weil dies noch die einzige Möglichkeit war, singen zu können. Da aber die Infektionszahlen weiter stiegen, wurde Gesang in Gottesdiensten ohne Ausnahme verboten, auch im Freien. Mit dem Virus konnte man halt nicht handeln. Am zweiten Adventssonntag ging es um Samuel und Hanna, die an der zweiten Station standen. Neben ihrer Kritik an bestehendem Unrecht lenkte die Prophetin Hanna den Blick auch auf eine bessere Zukunft. Die zweite große Kerze durfte mit ihrem Licht die Welt heller machen.
Der dritte Adventssonntag brachte uns die Begegnung Marias mit dem Engel Gabriel näher, der ihr zusagt, dass Gott mit und in ihr ist! Und wir wurden dazu angeregt, diesem Gefühl in uns selbst nachzuspüren.
Der letzte Adventssonntag thematisierte das Treffen der beiden schwangeren Frauen Maria und Elisabeth. Dieses Evangelium durfte kurz vor Weihnachten unsere innerste Kraft stärken und uns darauf vorbereiten, dass die Geburt Jesu im Stall nicht spurlos an dieser Welt vorübergeht – auch heute nicht. Das Licht nahm zu, und nun waren es die vier großen Kerzen und alle kleinen Lichter, die unsere Herzen wärmen konnten. Aus den biblischen Geschichten hatte unsere Pfarrerin weibliche Lichtgestalten ausgewählt, deren Vertrauen auf Gott uns auch heute noch Kraft und Zuversicht geben können.
Mit diesen starken Eindrücken wurden wir nun ins Weihnachtsgeschehen geführt. Allerdings verschärfte die Politik kurz vor dem Heiligen Abend dann die Ausgangsbeschränkungen noch einmal, und es herrschte Ausgangsverbot nach 21 Uhr. Das galt auch für religiöse Feiern. Da half kein Murren und kein Klagen, es hieß umdenken und umorganisieren, die vielen Beteiligten zu motivieren und zu koordinieren – wahrlich keine leichte Zeit für unsere Pfarrerin, weil wir als kleine Gemeinde nicht mit hauptamtlichem Personal ausgestattet sind.
Gemeinsam mit dem Kirchenvorstand entschied sie sich schließlich dafür, die Krippenandacht wie geplant am 24. Dezember nachmittags durchzuführen, die Christmette jedoch auf den frühen Abend des 25. zu verlegen. Beides sollte auf dem Kirchenvorplatz gefeiert werden.
Wochen zuvor waren schon die Vorbereitungen für den lebensgroßen Stall (Leihgabe von Pauli Ortner) auf dem Kirchenvorplatz getroffen worden. Marianne Hollatz und Gisa Feder betätigten sich als Kostümbildnerinnen für die Hirten, Maria und Josef und den Engel. Der Stall mit Krippe wurde von fleißigen Helfer*innen aufgebaut und liebevoll eingerichtet und ausgestaltet, Stroh und Holz herbeigeschafft, Sterne aufgehängt. Ein Christbaum wurde aufgestellt und mit Lichtern bestückt. So viele Hände halfen mit, dass Weihnachten trotz aller Einschränkungen gelingen konnte.
Und es gelang. Auch wenn es zuvor noch ein großes Bangen gab, denn der Wetterbericht hatte für den 24. Dezember Sturm und Regen vorausgesagt. Aber der Himmel hatte ein Einsehen und hielt den Regen noch für einige Zeit zurück, den Wind allerdings zunächst nicht.
Mehr als 100 Menschen kamen, 20 Mitwirkende agierten einschließlich der Helfer*innen im Hintergrund, 95 Prozent der Besucher*innen waren Familien, die meisten davon Gäste unserer Gemeinde. Was für ein Glück für uns, dass uns das Gelände des Sheridan Parks praktisch ganz zur Verfügung stand und unser Begrüßungsdienst den Hygienevorschriften gemäß alle Teilnehmer coronakonform verteilen konnte. Ganz vorne am Stall hatten wir Bierbänke aufgestellt für die Familien, die teilweise mit mehreren
Kindern kamen. Dann begann das Krippenspiel. Und es fiel auf, wie aufmerksam die Kinder waren und gebannt dem wunderbaren Schauspiel folgten, obwohl doch daheim das Christkind auf sie wartete. Das Drehbuch stammte von Corinna Graßl-Roth, die auch Regie führte und die weibliche Stimme sprach, denn die Spieler*innen agierten stumm. Die Erzählstimme wurde von Jürgen Roth, die männliche Stimme von Korbinian Graßl verkörpert.
Das Krippenspiel stellte das Weihnachtsevangelium nach, mit Maria (Mia Mühlbauer) und Josef (Elias Mühlbauer), die auf der Suche nach einer Bleibe für die Nacht waren, der Herbergsmutter (Marianne Hollatz), die ihnen den Stall überließ, einer Hirtin (Lisa Knobloch) und einem Hirten (Max Knobloch), die dem Licht folgten, und einer Engelsfrau (Christina Drexel), die das Lob Gottes sang. Beim kuscheligen Schaf handelte es sich um eine Leihgabe der Firma Samina, Ochs und Esel waren von Amelie und Alina Dehner auf Holz gestaltet und von Rudi Hausser ausgesägt worden. Für die aufwendige Technik war Alois Bauer zuständig.
Während des Spiels schürten die Hirten ein Lagerfeuer. Und mit ihrem himmlischen Gesang ließen Christina Drexel und Corinna Graßl-Roth große weihnachtliche Freude aufkommen, die gerade jetzt so nötig war. In ihrer Ansprache betonte Pfarrerin Alexandra Caspari, dass es beim Weihnachtsfest nicht nur darum gehe, an ein historisches Ereignis zu erinnern, sondern auch um ein tiefes innerliches Geschehen, das in uns Liebe, Hoffnung und Vertrauen wecken will. Und das wollten alle, die an dieser Krippenandacht beteiligt waren, den Anwesenden mitgeben.
Das Friedenslicht von Bethlehem war zu Beginn von der Herbergsmutter an Maria und Josef in einer Laterne weitergereicht worden, damit sie den Stall erleuchten konnten.
Nach dem Segen hatte endlich der Wind nachgelassen. Und so war es sogar möglich, dass die Anwesenden ihre Kerzen, die sie beim Einlass hatten kaufen können, am Friedenslicht entzünden und mitnehmen konnten. Sichtbar bereichert, trugen die Menschen ihr Licht durch den dunklen Park nach Hause.
Am nächsten Abend folgte dann die Christmette. Im Stall waren die lebendigen Personen nun durch Schaufensterpuppen (Leihgabe von Deko Schneider) ersetzt und entsprechend eingekleidet worden.
An die 50 Menschen versammelten sich auf dem Kirchenvorplatz und folgten dem Gottesdienst. Pfarrerin Alexandra Caspari sprach uns davon, dass bei der Geburt Jesu eine innere Wärme entsteht, wie der Lichtschein einer Kerze, der sich vermehrt und in all der Unsicherheit eine unverlierbare Verbindung schafft, nämlich zu Jesus. Die Herz-Jesu-Bläser begleiteten den Gottesdienst mit weihnachtlicher Musik, wobei Eva Nieberle und Gisa Feder den gesanglichen Part übernahmen. Die musikalische Begleitung sorgte für eine feierliche Stimmung, die die Menschen beseelt in die Nacht hinein verabschiedete.
Am Sonntag nach Weihnachten konnte diese erfahrene innere Freude in zwei Eucharistiefeiern in der Kirche nachklingen.

Zuversicht spendend, hat uns unsere Pfarrerin durch die dunkle Zeit geführt, und von Woche zu Woche wurde es nicht nur in der Kirche, sondern auch in vielen von uns immer heller.
Ursprünglich waren an den Abenden des 25. und 26. Dezember zwei Lichtvespern geplant gewesen. Mit Lichtern und Liedern wollten wir draußen die Weihnachtstage begehen. Da aber Gemeindegesang nicht mehr möglich war, wurde kurzerhand eine Lichtvesper für den Dreikönigstag als Video aufgenommen und mit der alljährlichen Sternsingeraktion verbunden.
Päckchen mit Weihrauch lagen in der Kirche bereit, die gegen eine Spende für ein Projekt auf den Philippinen abgeholt werden konnten.
Am Abend des 6. Januar wurde das Video freigeschaltet, und alle hatten die Möglichkeit, mitzufeiern und mitzusingen. Besinnliche Bilder zeigen darauf die Krippe im Lichterglanz, unsere Pfarrerin entzündet Weihrauch und Licht, Texte und entsprechende Gedanken werden vorgetragen, und aus dem Off erklingt vierstimmiger Gesang.
Und noch besteht die Hoffnung, dass wir die Sternsingeraktion am 31. Januar mit einem Gottesdienst an der Krippe auf dem Kirchenvorplatz abschließen können, dann auch mit echten, lebendigen König*innen – unseren Sternsingern! So bleibt der Stall dieses Jahr bis Ende Januar stehen. Und das ist auch gut so – denn er wurde sehr schnell zur Attraktion im Park. Einzelpersonen, Paare, Familien mit Kindern – täglich wird die Krippe bestaunt. Ein Schild wurde aufgestellt, auf dem die Besucher*innen, vor allem natürlich Kinder, aufgefordert werden, Steine mit weihnachtlichen Motiven zu bemalen und an der Krippe abzulegen. Täglich kommen neue dazu und die Steinschlange ziert nun unsere Krippe.
In der Kirche machte jetzt die Osterkerze weihnachtlichen Figuren Platz – Maria, Josef, dem Jesuskind in der Krippe, dem Engel, den Hirten, den Tieren und schließlich auch den drei Königen aus dem Morgenland. In ihrer Einfachheit und erdverbundenen Schönheit, umgeben vom Licht der Kerzen, berühren sie nicht nur Kinderherzen. Die Weihnachtstage gelangen durch die Emsigkeit vieler engagierter Gemeindemitglieder und vor allem durch den unermüdlichen Einsatz unserer Pfarrerin, die wochenlang kaum eine Minute Zeit hatte, einmal durchzuatmen. Immer wieder waren neue Vorgaben von Seiten der Politik zu erfüllen. Dann musste sie wieder neue Ideen entwickeln, neu planen und neu organisieren. Aber ihre Gemeinde wollte sie nicht im Stich lassen. Denn gerade in dieser dunklen Zeit brauchten die Menschen ein Zeichen der Hoffnung und des Vertrauens ins Leben, damit sich ein Licht in ihren Herzen anzünden möge – auch unter diesen schwierigen Bedingungen.
„Mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht kommt.“ Dieses Lied von Helge Burggrabe hat durch das Weihnachtsfest im Jahr der Pandemie eine ganz spezielle Bedeutung erfahren. Immer wieder wurden wir dazu ermuntert, das Licht in uns wahrzunehmen und die Gottesgeburt auch in uns zu vollziehen. Und das sollten wir gerade in dieser schwierigen Zeit nicht vergessen.
Birgit Mair

Info

Der Gemeindegesang ist mit Maske wieder erlaubt. Bitte bringen Sie zu den Gottesdiensten folgende Lieder- bzw. Gesangbücher mit: Hagios-Liederheft, Taizé-Liederbuch und Eingestimmt.

Osterkerze 2021

Gottesdienste von Pfingsten bis Ende Juli

Unterwegs auf dem LandArt-Kunstpfad bei Bonstetten am 26. Juni 2021(baf)

 

Vorträge von Pfarrerin Alexandra Caspari

„Was hat Gott mit dem Virus zu tun?“ Theologische Gedanken zur Corona-Pandemie

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Einführung in die feministische Theologie

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Feministische Bibelauslegung Teil 2

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