Gemeinde Augsburg / Aktuelles

...aus der Gemeinde

Hinweis zu den Gottesdiensten

Die aktuellen Gottesdienste finden Sie unter „Gottesdienste“ und im Veranstaltungskalender!
Seit Ende März feiern wir wieder auf unserem Kirchenvorplatz.

Der neuen Kirchenvorstand

Der Kirchenvorstand setzt sich in der Augsburger Gemeinde wie folgt zusammen (von unten nach oben):

  • Judith Schindler
  • Harro Seidl
  • Birgit Mair
  • Mia Mühlbauer
  • Alois Bauer
  • Pfarrerin Alexandra Caspari
  • Elisabeth Sauro

Aus dem Kirchenvorstand sind folgende Personen ausgeschieden

Aus Altersgründen sind Ilse Kerler und Ingrid Thalhofer nach drei Jahren Amtszeit zurückgetreten. Nicht mehr zu einer Wiederwahl gestellt haben sich Elisabeth Weber und Edwin Mokosch.
Alle vier waren langjährige, engagierte und loyale Mitglieder des Kirchenvorstandes. Ilse Kerler, Ingrid Thalhofer und Elisabeth Weber haben maßgeblich den Kirchenbau mit vorangetrieben und begleitet. Edwin Mokosch hat wertvolle Impulse im Gemeindeaufbau nach dem Kirchenbau eingebracht. Allen vier wurde am 9. Mai im Gottesdienst für ihr Engagement gedankt – im Wissen darum, dass ein solch umfängliches und mit Liebe erbrachtes Engagement nicht mit Präsenten aufgewogen werden kann!
Auch Stefani Schlaffner ist aus dem Kirchenvorstand ausgeschieden, da sie im vergangenen Jahr für sich eine neue kirchliche Heimat gefunden hat. Im Gottesdienst am 9. Mai war es uns ein Anliegen, auch ihr für ihr langjähriges Engagement in unserer Gemeinde und im Kirchenvorstand zu danken.
Gedankt wurde auch Priester Peter Schneider. Vor acht Jahren wurde er von unserem Bischof Matthias zu geistlichen Amtshandlungen in unserer Gemeinde zugelassen. In dieser Zeit hat er immer wieder Gottesdienstvertretungen übernommen. Mit viel Liebe hat er sich der Vorbereitung und der Feier dieser Gottesdienste gewidmet. Nun hat er den Bischof um die Versetzung in den Ruhestand gebeten. Wenn es sein Gesundheitszustand zulässt, kann er aber weiterhin Gottesdienste in unserer Gemeinde übernehmen.

Kirchenmusik

Ebenfalls gedankt wurde Frau Gisa Feder. Sie hat unseren Gemeindechor aufgebaut und bis zum Pandemiebeginn geleitet. Viele Menschen aus der Gemeinde, aber auch Gäste, hat Gisa Feder zum Singen gebracht – und ihnen besonders die Freude des Tönens und Zusammentönens vermittelt. Diese Chorleitung übernimmt die Kirchenmusikerin Dr. Christina Drexel. Bei ihr laufen in Zukunft alle Fäden zum Thema Kirchenmusik/ Musik zusammen. Im Folgenden stellt sich uns Frau Drexel persönlich vor:

Unsere neue Kirchenmusikerin

Liebe Gemeinde, viele von Ihnen kennen mich schon: Seit etwa zwei Jahren begleite ich regelmäßig in Gottesdiensten auf dem Klavier oder der Orgel. Es hat mich sehr gefreut, dass Frau Pfarrerin Caspari mir kürzlich angeboten hat, die Ansprechpartnerin der Apostelin-Junia-Gemeinde auf dem Gebiet der Kirchenmusik zu werden. Dafür engagiere ich mich sehr gerne, so gut ich es vermag!
Ich komme nicht direkt von der Kirchenmusik. Mein Hauptberuf ist Orchesterdirigentin, daneben bin ich promovierte Musikwissenschaftlerin. Klavier und Orgel habe ich während meiner Vorbereitung auf das Staatsexamen an der Musikhochschule München studiert.
Vielleicht haben mich manche letztes Jahr auch als Sängerin im Ensemble „Feygele“ erlebt. In den wenigen Momenten, in denen sich mein Leben nicht um Musik dreht, bin ich gerne in der Natur oder in pandemiefreien Zeiten in der Boulderhalle. Bis sich das Leben wieder normalisiert und Kirchenchor (oder auch wieder Indoor-Gottesdienste mit der wunderschönen Junia-Orgel) stattfinden können, lasst uns gemeinsam das Beste draus machen: Neben den Open-Air-Gottesdiensten möchte ich versuchen, auch Sommer-Musikprojekte auf dem Kirchplatz zu verwirklichen. Für Anregungen stehe ich – in Absprache mit Frau Pfarrerin Caspari und den Verantwortungsträger*innen der Gemeinde – gerne zur Verfügung. Es grüßt ganz herzlich
Dr. Christina Drexel

Benedikt Löw wird als Vikar in unsere Gemeinde entsandt.

Viele haben Benedikt Löw während seines Praktikums kennen gelernt, das er von Januar bis Ostern berufsbegleitend in unserer Gemeinde gemacht hat. Über seine Erfahrungen in dieser Zeit schreibt er ja selbst im Leitartikel zu diesem Gemeindebrief.
Nun hat die Synodalvertretung entschieden, Benedikt Löw für das Vikariat nach Augsburg zu entsenden.
Konkret bedeutet dies, dass er im Herbst seinen Dienst bei uns beginnen wird. Das Vikariat dauert in der Regel drei bis vier Jahre. In dieser Zeit wird er nach ca. einem Jahr zum Diakon und nach einem weiteren Jahr zum Priester geweiht. Zu Erntedank am 3. Oktober werden wir Benedikt offiziell willkommen heißen.
Und wenn es die Pandemie zulässt, wollen wir dies im Anschluss an den Gottesdienst auch noch kulinarisch feiern. Ich als Pfarrerin, wie auch der Kirchenvorstand, freuen uns sehr, dass Benedikt die kommenden Jahre als Theologe, aber auch als Mensch unsere Gemeinde mitgestalten wird! Wir haben ihn als einen offenen, zugewandten, theologisch bewanderten und zuverlässigen Menschen kennen gelernt.
Lieber Benedikt: „Sei herzlich willkommen bei uns in Bayerisch-Schwaben!“

Kindertagesstätte

Seit einem guten Jahr verfolgen wir das Projekt Kindertagesstätte auf unserem Nachbar- bzw. Restgrundstück. Die Stadt Augsburg ist auf uns als Gemeinde zugekommen und hat angefragt, ob wir das Grundstück im Sinne der Gemeinbedarfsnutzung entwickeln wollen. Mehrere Möglichkeiten wurden erwogen: ein Trauerhaus, ein Hospiz und eben eine Kindertagesstätte.

Nach vielem Abwägen hat sich immer mehr die Idee manifestiert, eine Kindertagesstätte mit zwei Krippen und zwei Kindergartengruppen zu erstellen.
Ein besonderes und innovatives Konzept soll der Arbeit mit den Kindern zugrunde liegen: Es soll interreligiös und umweltethisch ausgerichtet sein.
Neben der Kindertagesstätte ermöglicht uns diese Bautätigkeit auch das Erstellen von Büroräumen und einer (teilbaren) großen Dienstwohnung. Beides ist für die Entwicklung unserer Gemeinde notwendig: Steht ein öffentliches Pfarrbüro zur Verfügung, kann perspektivisch auch eine Verwaltungskraft eingestellt werden. Momentan liegt die Verwaltungsarbeit zu 100 % bei der Pfarrerin. Eine große Dienstwohnung wird besonders dann interessant, wenn einmal eine große Pfarrfamilie nach Augsburg ziehen würde.
Der positive Nebeneffekt: Das jetzige Büro könnte in ein Appartement und damit in Wohnraum umgewandelt werden. Insgesamt würde die Gemeinde über fast doppelt so viel vermietbaren Wohnraum verfügen wie jetzt. Für die Umsetzung dieses Projekts haben wir uns Unterstützer und Unterstützerinnen gesucht. Zwei von ihnen dürfen hier zu Wort kommen:

Alexander Gumpp, Geschäftsführer der gumpp & maier GmbH:
„… was ist meine Motivation, mich an diesem Projekt als möglicher Investor zu beteiligen? Diese Frage hat mir Frau Caspari gestellt, mit der Bitte, sie in vier bis fünf Sätzen zu beantworten. Somit habe ich mir jetzt, nachdem wir seit knapp einem Jahr an dem Projekt arbeiten, meine Gedanken darüber gemacht. Vorher hatte ich einfach ein gutes Gefühl für und Lust auf das tolle Projekt, zusammen mit einem motivierten und engagierten Kirchenteam! Und wenn ich es mir so überlege, das ist für mich Motivation genug. Frank Lattke kann exzellent planen, wir können halbwegs vernünftig Kosten kalkulieren und bauen – das Konzept des interreligiösen Kindergartens in enger Verbindung mit der Kirche ist sowieso bestechend – viel mehr Sicherheit kann man als Investor im Vorfeld eines Projekts nicht haben. … und wenn ich jetzt implizit unterstelle, dass wir für dieses Projekt auch den Segen unseres Herrgotts haben, dann kann ja nur was Gutes und Sinnhaftes entstehen!“
Die gumpp & maier GmbH ist eines der führenden Holzbauunternehmen in Deutschland. Im Jahre 2011 hat dieses Unternehmen den Holzbau unseres Wohnhauses und unserer Kirche erstellt. Auch der Kirchturm wurde am Firmensitz in Binswangen gefertigt. In den vergangenen Jahren wurden die sieben Wegkapellen der Denzel-Stiftung von gumpp & maier gebaut. Seit dem Kirchbau besteht ein wertschätzender Kontakt zu Alexander Gumpp

Elisabeth Naurath, Professorin für Religionspädagogik an der Universität Augsburg:
„Als Professorin für evangelische Religionspädagogik an der Universität Augsburg mit dem Schwerpunkt interreligiöser Bildung halte ich die Idee eines interreligiös ausgerichteten Kindergartens bzw. einer Kindertagesstätte für außerordentlich zukunftsweisend. Der Grund liegt darin, dass interreligiöses Lernen als Ansatz der Friedenspädagogik zu verstehen ist. Das bedeutet: Wenn Kinder schon von klein auf entdecken, dass es Menschen mit unterschiedlichen Glaubensformen gibt, dann bilden sie erwiesenermaßen weniger Vorurteile und Feindbilder aus. Mit Blick auf eine plural gewordene Gesellschaft weitet dieses frühe Kennenlernen anderer religiöser und weltanschaulicher Traditionen, zum Beispiel anderer Festtage oder Frömmigkeitsformen, den eigenen Horizont und fördert das Einfühlungsvermögen und die Dialogfähigkeit untereinander, wenn es durch Erzieher*innen kompetent begleitet wird. Hinzu kommt, dass auch besondere Chancen umweltethischer Bildung in einem interreligiös ausgerichteten Kindergarten liegen, denn die Bewahrung der Schöpfung kann die Religionen in ihrem Engagement für den Naturschutz verbinden. Wenn in der Friedensstadt Augsburg eine solch interreligiös und umweltethisch ausgerichtete Kindertagesstätte entstehen kann, ist dies für alle von großem Gewinn. Weil ich hiervon überzeugt bin, beteilige ich mich gerne an diesem aus meiner Sicht zukunftsweisenden Konzept.“
Elisabeth Naurath ist seit 2013 Professorin für Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts der Universität Augsburg.
Ihre Hauptforschungsgebiete liegen in den Bereichen Friedenspädagogik, interreligiöse Bildung, der Kinder- und Jugendtheologie und der religiösen Sozialisations- und Genderforschung. Gemeinsam mit Pfarrerin Alexandra Caspari initiierte sie 2017 eine Regionalgruppe von Religions for Peace für Augsburg und Schwaben. Über die Arbeit von RfP Augsburg-Schwaben kann man sich auf der Homepage http://rfp-augsburg-schwaben.de informieren. Elisabeth Naurath ist erst kürzlich zur Vorsitzenden von RfP Deutschland gewählt worden. Sowohl sie als auch die von ihr betreuten Studentinnen Anna Kummer und Sarah Schützenberger, die ihre Masterarbeit in Umweltethik schreiben, liefern uns wertvolle Anregungen für die Konzeption der Kindertagesstätte.
Mit Unterstützung von Birgit Mair wird die erfahrene Fachfrau Monika Weidner das Konzept erarbeiten.

Sie fragen sich jetzt bestimmt, wie das Projekt weitergeht. Einige wichtige Schritte sind ja schon gegangen worden. So haben wir mit der Stadt Augsburg gemeinsam untersucht, ob eine Kindertagesstätte so rentabel zu betreiben ist, dass wir damit die Investitionen refinanzieren können. Herr Alexander Gumpp hat den Architekten Frank Lattke mit einer Vorplanung beauftragt, worin bis Ende Juni untersucht wird, ob das erforderliche Raumprogramm auf dem Grundstück Platz finden kann. Darüber und über alle weiteren Schritte werden wir in geeigneter Weise informieren


Termine

Unterwegs auf dem LandArt-Kunstpfad bei Bonstetten (baf)

Am 26. Juni 2021 wollen wir uns von verschiedenen Kunstwerken in der Natur inspirieren lassen!
In der wunderschönen Landschaft des Holzwinkels gestaltete der Künstler Hama Lohmann einen ca. 6 km langen Kunstpfad.
LandArt ist eine Kunstform, die alle Sinne berührt, Phantasie weckt und dabei hilft, die Natur neu und sich selbst als einen Teil davon zu entdecken und wahrzunehmen.
Der Kunstpfad ist als Lauschtour angelegt – über das Handy kommt so auf unserem Weg der Künstler selbst zu Wort!
Wir treffen uns um 10:00 Uhr auf dem Parkplatz in der Ortsmitte von Bonstetten (Hauptstraße/Bahnhofstraße).
Dauer: ca. 4 Stunden
Bitte mitbringen: Geeignete Kleidung und Schuhe, Brotzeit und Getränk, Sitzunterlage, Sonnenschutz, Maske.
Anmeldung bitte an jugigler@posteo.de

Jugendfreizeit im Sommer im Ur-Donautal

Wenn die pandemische Lage es zulässt laden wir vom 02. bis 06. August 2021 zu einem Zeltlager ins Urdonautal ein.
Ein Jugendzeltplatz im Ur-Donautal ist unser Basecamp.
Von dort können wir uns ein abwechslungsreiches Programm zusammenstellen:
Kanufahren auf der Altmühl, Fossiliensuche in einem Steinbruch, Geländespiele im Wald, Sonnenuntergang anschauen, Besuch einer Burg…
Falls die Anzahl der TeilnehmerInnen wegen der Corona-Pandemie reduziert werden muss, wird nach dem Eingangsdatum der Anmeldung entschieden.
Hier geht´s zum Flyer


Stille Tage auf dem Sonnenhof im Herbst

Auch in diesem Jahr sollen wieder Tage der Stille auf dem Sonnenhof stattfinden.
In den Herbstferien, von Montag den 01. bis Samstag den 06. November 2021 wollen wir diese besondere Zeit wieder bei den Schwestern von Grandchamp auf dem Sonnenhof bei Basel verbringen.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist (und wegen Corona evtl. noch mehr begrenzt werden muss) entscheidet das Anmeldedatum über eine Teilnahme.
Die Anmeldung ist bis zum 31. August 2021 möglich.
Hier geht’s zum Flyer

Osterkerze 2021

Junia-Konzert 25. Juli 2021 19 Uhr

Gottesdienste von Pfingsten bis Ende Juli

Vorträge von Pfarrerin Alexandra Caspari

„Was hat Gott mit dem Virus zu tun?“ Theologische Gedanken zur Corona-Pandemie

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Einführung in die feministische Theologie

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Feministische Bibelauslegung Teil 2

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