Veranstaltungen

Rückschau

Lesung von Frauen des PatinnenProjektes – Thematischer Kirchenkaffee

Von Zeiten und Orten
Am Freitag, 1. November 2019 – Allerheiligen – begrüßten wir im Thematischen Kirchenkaffee die Schreibwerkstatt des PatinnenProjektes.
Seit nun mehr schon elf Jahren gibt es die Schreibwerkstatt in Karlsruhe. Sie hat in dieser Zeit insgesamt vier Anthologien vorgelegt, wobei sich schon an den Titeln eine Entwicklungsrichtung ablesen lässt. Von ‚Die Tür öffnen‘ (2008) bis ‚Über das Meer hinaus‘ (2018) gelang eine zunehmende Literarisierung und Poetisierung
der Texte der Schreibwerkstatt. Das neue Programm ‚Von Zeiten und Orten‘ führt diese Entwicklung fort.
Die Schreibwerkstatt ist Teil des PatinnenProjekts, ein Projekt des ibz (Internationales Begegnungszentrum), bei dem deutsche und zugewanderte Frauen Kontakt finden, gemeinsame Interessen pflegenund sich gegenseitig unterstützen. Es werden – teilweise noch unveröffentlichte – Texte aus ihrer vergangenen und neuen Produktion gelesen.
Einführung: Sandra Lucyga
Vortragende: Frauen aus der Schreibwerkstatt des PatinnenProjektes (ibz)
Kontakt:
patinnenprojekt(at)ibz-karlsruhe.de 

Fächerkaffee – 
ein kleiner Schluck für die Karlsruher – ein wichtiger Bestandteil für faires Leben in Afrika

Am Donnerstag 17.10.19 hatte sich unser Gemeindesaal in eine Ausstellung verwandelt. Ingeborg Pujiula hatte eine thematische Schau zum Thema „fairer Kaffeehandel“ aufgebaut und stellte detailliert und kenntnisreich vor, was der Karlsruher Fächerkaffee, der in unserem „Fairkauf” angeboten wird, genau ist und was ihn ausmacht.
Eine Handvoll Gemeindemitglieder staunte darüber, dass der Weltkaffeepreis sich in den letzten 30 Jahren aller Inflation zum Trotz im Grunde kaum verändert hat. Waren damals die Bedingungen für die Produzenten schon unvorstellbar hart, so hat sich hieran kaum etwas verändert. Trotzdem stöhnen deutsche Konsumenten regelmäßig, wenn ein Pfund Kaffee im Handel geringfügig teurer wird. Und das, obwohl eine Tasse Billig-Kaffee uns gerade 5 Cent kostet, fair gehandelt als Premium-Ware aber auch nicht mehr als 10 Cent.
Der „Fächerkaffee“ ist eine Arabica-Röstung extra für die Fächerstadt geschaffen und entstammt einer von Naturland e.V., einem Ökoanbauverband, beratenen Kooperative in Burundi, mit der die Fairhandelsgenossenschaft „Weltpartner eG” aus Ravensburg eine Partnerschaft unterhält. Der Kaffee wird in der Kooperative „Mboneramiryango“ in Gitega unter Schattenbäumen im Hochland so angebaut, dass möglichst wenig Boden ausgeschwemmt wird.
Kinder erhalten Schulbildung, Erwachsene werden in Bioanbau von Kaffee geschult und möglichst viel von der Kaffeeproduktion passiert im Land Burundi selbst. Erst die fertig vorverarbeiteten Rohbohnen werden dann verschifft und in einer kleinen Familienrösterei in Baden-Württemberg zum fertigen Produkt veredelt. Der letzte Schritt muss verbrauchernah (in Deutschland) geschehen, weil mit der Röstung auch die Haltbarkeit zu schwinden beginnt.
In einem Film stellte Ingeborg uns die Kooperative und die burundischen Kaffeebauern und ihre Lebensperspektive vor. Das anonyme Heißgetränk bekam so ein sehr konkretes Gesicht. Sie erklärte die unterschiedlichen Fair-Handels-Siegel, die uns beim Einkauf begegnen und deren Wertigkeit. Ernüchternd war es, zu hören, dass die Menge an fair gehandelten Kaffee in Deutschland insgesamt aber weiterhin auf dem Niveau von unter 4% rangiert.

Mit dem Karlsruher Fächerkaffee haben wir ein naturnah angebautes Spitzenprodukt in unserem Kirchenverkauf, das man ganz genau bis zu den Bauern in Gitega (in Ostafrika) zurückverfolgen kann. Mit jeder Tasse ermöglichen wir ganz konkreten Familien eine nachhaltige und ökologisch ausgerichtete Existenz.
Wie gut, dass wir auch im Kirchenkaffee inzwischen ausschließlich auf fair gehandelten Kaffee setzen.
(Jürgen Schomburg)

Muslimische Frauen zu Gast beim Karlsruher Frauenfrühstück

Die baf-Frauen der Karlsruher Gemeinde laden seit vielen Jahren einmal im Monat zu einem gemütlichen Frühstück in den Gemeindesaal ein. Am Samstag, den 19. Oktober 2019 hatten wir Muslimas der christlich-islamischen Gesellschaft Karlsruhe e.V. (CIGK) zu Gast. Gekommen sind auch Frauen von der IIFG (Islamische Internationale Frauengemeinschaft) und der IMF (Interkulturelle Muslimische Frauengruppe)
In unserer Gemeinde sind durch Veranstaltungen zu „Wochen gegen Rassismus” und durch unsere Mitgliedschaft beim „Garten der Religionen Karlsruhe e.V.” seit einiger Zeit neue interreligiöse Kooperationen entstanden. Doch ein Frühstück mit Frauen islamischen Glaubens war für uns eine Premiere.

Die Vorsitzende der CIGK e.V., Najoua Benzarti aus Tunesien, freute sich über die herzliche Atmosphäre und den lebhaften Austausch bei Olivencreme, Laugenbackwerk und warmen Getränken. Auch Mirja Kon-Thederan, 1. Vorsitzende der AG Garten der Religionen nahm bei der anschliessenden Kirchenführung durch unsere Christi-Auferstehungskirche teil. Susanne Ginaidi begrüßte die Gruppe im Herbstlicht-durchfluteten Kirchenraum und begann bei dem, was alle christlichen Kirchen gemeinsam haben: die Taufe. Später ergänzten Frauen vom Frühstückskreis mit teils sehr persönlichen Schilderungen weitere Elemente der alt-katholischen Glaubenspraxis. Eine Ministrantin wurde zu ihrem Dienst befragt und die baf-Frauen erfuhren auch von vereinzelten Imaminnen, die in Deutschland und anderswo muslimische Gemeinden leiten. Von vielfältigen Gottesdienstformen wie Krippenspiel, Taizé-Andachten und der Feier des Frauensonntags wurde erzählt und die Bedeutung von Musik bei kurzer Betrachtung der Orgel erwähnt.

Liturgische Feinheiten rund um das Teilen der Kommunion wurden besprochen; Erstaunen bei den Muslimas, dass auch Kommunionkinder schon vom Wein gereicht bekommen. Einige islamische Frauen der CIGK e.V. haben christliche Wurzeln, so kam der Austausch auch im Kirchenraum rasch in Gang und endete mit einem erfreulichen Fazit: alle Beteiligten wünschen sich eine baldige Fortsetzung.
„Die Kopftuchdebatten habe ich so satt” bekannte eine Teilnehmerin und man müsse doch nicht in allem gleich sein. Bei den baf-Frauen überwog angesichts der gesellschaftlichen Stimmen, die von Ausgrenzung und zunehmender Gewalt sprechen, einfach der Wunsch nach Verständigung mit nichtchristlichen Glaubenden in Karlsruhe und weiteres Kennen-Lernen. Interreligiöse Netzwerke wie z.B. das Interreligiöse Frauennetz Baden wurden erwähnt.
„Frauen machen den Frieden”, wie Nicole Patzies gegen Ende der Kirchführung bemerkte, und daran schloss sich eine kurze Diskussion über weibliche Aktionsgruppen wie „Omas gegen rechts” „Langer Marsch der Mütter” (z. B. in Argentinien gegen Verschleppungen) oder „Sex-Streik für den Frieden” (z.B. in Kenia) an.
Eine Fortsetzung des interreligiösen Dialogs ist z.B. beim Netzwerktreffen „Interreligiöses Frauen-Netz Baden” im Evangelischen Oberkirchenrat Karlsruhe am Do. 21.11.2019, 15:30 bis 17:30 Uhr oder den Interreligiösen Frauentagen von Fr. 14.02.2020 – So. 16.02.2020 in Bad Herrenalb möglich.
Details zur CIGK unter: https://www.cigk.de

„Ring me up” – Vortrag und Gespräch zur Telefon-Seelsorge

Seit 1953, als ein baptistischer Pfarrer eine Annonce mit dem Text „Before you commit suicide, ring me up!“ in der TIMES inseriert hatte, wird Telefonseelsorge angeboten. Allein in Deutschland gibt es mehr als 100 Telefonseelsorge-Stellen.
Wir freuen uns, daß Sibylle Hatzelmann-Bayer, Leiterin der Telefonseelsorge Karlsruhe, der Einladung von Pfarrer Laibach gefolgt ist und uns am Sonntag, den 7. Juli 2019 nach dem Gottesdienst über ihre Arbeit berichten wird.

Im Jahr 2018 verzeichnete die Telefonseelsorge Karlsruhe 9 023 Seelsorge- und Beratungsgespräche. Zusätzlich zu den Telefonaten wurden 178 Chats geschrieben, dies alles von 70 – 80 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen aus der Region. Frau Hatzelmann-Bayer wird uns über die Ausbildung und Weiterbildung der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen informieren, über Probleme, die die AnruferInnen mitbringen, über ihre Alters- und Geschlechtsverteilung. Die Träger der TS in Karlsruhe sind: Evangelische Kirche in Karlsruhe, Katholische Gesamtkirchengemeinde Karlsruhe, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Karlsruhe (Baptisten) und die Alt-Katholische Kirchengemeinde Karlsruhe. Nach dem Vortrag freuen wir uns über Fragen und Anregungen.

Dekanatsfreizeit 2019 Altleinigen

wir vom Karlsruher Vorbereitungsteam konnten am Freitag, 24. Mai 2019 über 100 Teilnehmende im Pfälzer Wald begrüßen um zu entdecken, was beim Über-Brücken so alles geschehen kann:

• Sicherheit gewinnen? Aufladen? Stabilität?

Oder:
• Grenzen überschreiten? Was Neues entdecken? Abenteuer?

Oder:
• Aufeinander zugehen? In Verbindung kommen? Gemeinsam Brücken bauen?

In und um die Burg Altleiningen in der Pfalz waren abwechslungs­reiche Angebote für Jung und Alt drinnen und draußen geboten.

Konzert

Im „musikalischen Salon” am 4.5.2019 wurde die Lektüre altkirchlicher Texte mit Musik und Klang verbunden - „the Gospels of our fathers” heißt das Projekt.

Bella Kublanova und Vadim Wernetzy sind in der orthodoxen Tradition zuhause.

Der Eintritt ist auf Spendenbasis, die Hälfte des Erlöses kommt unserer Kirche zugute.

Bischof-Reinkens-Medaille für Rüdiger Hammer

Kirchenvorstandsvorsitzender Rainer Bolle bedankt sich bei Rüdiger Hammer für den Messerdienst (Foto Schomburg)

In einem Festgottesdienst am 4. November 2018 wurde Rüdiger Hammer für seine 50-jährigen Verdienste als Mesner der Alt-Katholischen Gemeinde Karlsruhe geehrt. In seiner Predigt würdigte Pfarrer Laibach die treue und zuverlässige Arbeit von Rüdiger Hammer im kirchlichen Dienst und machte deutlich, dass die Gemeinde auch in Zukunft nicht auf die Erfahrung des „Alt-Katholischen Urgesteins” Rüdiger Hammer verzichten möchte. Aufgrund Rüdiger Hammers Verdienste für die Alt-Katholische Kirchengemeinde verlas Pfarrer Laibach ein Grußwort von Bischof Matthias Ring, in dem dieser sich bei Rüdiger Hammer für seinen besonderen Einsatz bedankte und seine langjährige Arbeit würdigte. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung überreichte Pfarrer Laibach Rüdiger Hammer die Bischof-Reinkens-Medaille, die höchste Ehrung, die die Alt-Katholiken in Deutschland für ein ganz besonderes Engagement zu vergeben haben. Im Namen des Kirchenvorstands bedankte sich Rainer Bolle mit einem kleinen Präsent zum Abschied und wünschte Rüdiger Hammer alles Gute für den wohlverdienten Ruhestand. Im Anschluss an den feierlichen Gottesdienst gab es für die Gemeinde noch Gelegenheit, bei Sekt, Kuchen und anderen Köstlichkeiten Rüdiger Hammer persönlich für seinen Einsatz zu danken – unter anderem mit einer launigen Eigendichtung zur Melodie des Badnerliedes. An Rüdiger Hammer ein herzliches Dankeschön von der gesamten Alt-Katholischen Gemeinde!

Veranstaltungen in und mit der Gemeinde

Fr, 24. – So, 26.05.2019 – Dekanatswochenende in Altleiningen/Pfalz

Unsere Gottesdienste

1.12.2019, 1. Advent
10 Uhr Eucharistiefeier & Kindergottesdienst, danach Adventlicher FairTrade-Verkauf und Plätzchen backen der Ministrantinnen und Ministranten
18.00 Uhr Lichtvesper

8.12.2019, 2. Advent
10 Uhr Eucharistie
18 Uhr adventlicher Queer-Gottesdienst

15.12.2019, 3. Advent
10 Uhr Eucharistie mit Sakrament der Stärkung

22.12.2019, 4. Advent
10 Uhr Eucharistie, danach Kirchenschmuck-Aktion

24.12.2019, Heilig Abend
16 Uhr Familienchristmette
22 Uhr Christmette

25.12.2019, 1. Weihnachtstag
10 Uhr Eucharistiefeier

26.12.2019, 2. Weihnachtstag
10 Uhr Eucharistiefeier

29.12.2019
10 Uhr Eucharistiefeier

1.1.2020 Neujahr
17 Uhr Eucharistiefeier mit Einzelsegnung. Anschließend Sekt..

5.1.2020
10 Uhr Eucharistie für Familien, anschließend Sternsinger

6.1.2020 Erscheinung des Herrn
10 Uhr Eucharistie für Familien, Sternsinger

12.1.2020 Taufe des Herrn
10 Uhr Eucharistiefeier

19.01.2020
10 Uhr Eucharistiefeier

26.01.2020 Ökumenischer Bibelsonntag
Ökumenischer Gottesdienst in der Christuskirche

2.2.2020 Darstellung des Herrn
10 Uhr Lichtfeier in Karlsruhe

 

Dienstagmorgen, 7.10 Uhr
Eucharistiefeier/Morgengebet
(mit anschließendem Frühstück)

und Donnerstag, 19.00 Uhr
Eucharistiefeier/Abendgebet

Der aktuelle Gemeindebrief liegt in der Kirche aus.