Wortgottesdienste

1.Station: Am Vorabend des Karfreitags: Die Feier des Gründonnerstags

Lichtbild Austria bei pixelio.de

Beginn der Drei-Tages-Feier

 

 

(gegen Endes des Arbeitstages)

„Tut dies zu meinem Gedächtnis“ (1Kor 11,24)

Vorzubereiten: Bibel, Kerzen, Brot und Stift/Zettel, Agapemahl

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Lied 237 1,2… Du bist das Brot, das den Hunger stillt

Beginnen wir jetzt und die Feier der österlichen Tage mit dem Kreuzzeichen:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

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Impuls

Der Gründonnerstag ist der Tag der Eucharistie. Diese Feier ist wie ein Testament, wie eine Zusammenfassung des Lebens Jesu. Er schenkte sich ganz und gar. Er hat den bedürftigen Menschen, der zu ihm kam, groß gemacht, gestärkt. Das geschieht in jeder Eucharistiefeier. Wir nennen es Wandlung. Dieses Geheimnis des Glaubens wurde durch die Fußwaschung noch einmal anders, eindrucksvoll erfahrbar: Er erniedrigt sich, er vollzieht einen Sklavendienst. Nicht viel später macht er sich am Kreuz klein für die Fehler von uns Menschen.

Die Freunde Jesu wussten damals in Jerusalem natürlich noch nicht, dass ihr Herr am nächsten Tag am Kreuz sterben würde, und dass es das letzte Mahl mit Jesus war. Erst von der Erfahrung des Karfreitags her haben die Jünger die Fußwaschung neu einordnen können. Das sichtbare Zeichen für diese liebende Hingabe Jesu am Kreuz wurde sein Mahl, in dessen Verlauf er Brot und Wein nahm und uns versprach: Wer von diesem Brot isst, wird leben in Ewigkeit vgl. Joh 6,51-58)

Dafür lasst uns Gott loben:

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Glorialied 952 „Gloria, Ehre sei Gott und Friede den Menschen seiner Gnade.

(vielleicht gibt es ja Musikinstrumente, die unser Singen begleiten können.)

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Lesen der Lesung 1 Kor 11,23-26

Impuls

Wir reichen uns schweigend ein Stück Brot und teilen es. Nach einer Zeit der Stille tauschen wir uns darüber aus: Wie fühlt es sich an, so bewusst Brot zu teilen? Im Alltag machen wir diese Erfahrung auch, besonders jetzt in diesen Tagen: Wir sind aufeinander angewiesen, wir können uns das Leben gegenseitig bereichern, uns unterstützen oder manchmal auch zur Hölle machen. Brot sein für andere, das ist ein Geschenk für beide Seiten. Wer ist mir in den letzten Tagen sowie Brot geworden? Wer oder was hat mich innerlich gestärkt? Was hat mir gutgetan? Jesus nimmt das Brot unseres Alltags und wandelt es.

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Lied 977 Gott ist nur Liebe (Taizé)

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Durch die Beschränkungen im gesellschaftlichen Leben sind wir abgeschnitten von der Eucharistie, der Kommunion. Diese Stärkung fehlt uns! Jesus Christus aber lässt sich nicht daran hindern, mit uns zusammen zu sein. Welche Wege er dazu findet? Je nachdem – es lohnt sich, hinzuhören und hinzuschauen, wo seine Nähe spürbar wird. Die Botschaft ist dieselbe wie in der Kommunion: er liebt uns so sehr, dass er innigste Gemeinschaft mit uns sucht – gerade auf schwierigen, auf Leidenswegen.

Zum Gründonnerstag gehört auch die Gemeinschaft untereinander. Diese Gemeinschaft geht weit über diese kleine Gemeinschaft hier am Tisch hinaus. Wer würde sich über einen Gruß, über ein Telefonat heute oder morgen freuen?

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Freie Fürbitten oder 984 „Herr, in deine Hände lege ich“

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Vater unser

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Decken wir nun den Tisch und halten wir ein leckeres Agapemahl, mit Brot, Butter, Weintrauben, vielleicht einem Glas Wein…

Am Ende dieses Mahles der Freude und des Dankens können wir dann folgenden Segen sprechen:

Segensbitte:

Herr Jesus Christus bleibe bei uns und segne uns. Gehe mit uns auf allen Wegen und trage uns durch Freude, Leid, durch Aufbruch und Unsicherheit. Sei mit allen, die uns lieb sind. Lass erfahren, wie nah du uns bist. Das erbitten wir durch Christus, unseren Herrn, Amen

Die Feier der Heiligen Woche 2020 - Palmsonntag

Bernhard R. pixelio.de
Dieter Schütz pixelio.de

Wortgottesdienst Palmsonntag

Vorbereitung Palmzeige, Bibel, Kreuz, Kerze

 

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Lied zu Beginn 381 1+2 Singt dem König Freudenpsalmen oder 309 1 Tochter Zion

 

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Einleitung

„Singt dem König Freudenpsalmen, Völker ebnet seine Bahn. Hosianna, dem Sohne Davids.“

Mit dem heutigen Sonntag begehen wir die letzten Tage des Lebens Jesu. Die Ikone zeigt das Geschehen des Palmsonntag: Jesus zieht in seine Stadt Jerusalem.

Wir wollen diese, für uns Christinnen und Christen so zentrale Woche beginnen mit dem Zeichen des Kreuzes:


Im Namen des Vaters …


Palmsonntag. Jesus reitet auf einem Esel, er kommt nicht hoch zu Ross. Die Menschen verstanden damals dieses Zeichen: Er kommt auf Augenhöhe, er lädt eine jede und einen jeden ein, mit ihm nach Jerusalem zu kommen. Mit den Palmzweigen, von den Bäumen gerissen, singend: Hosianna, dem Sohne Davids!“ bezeugen auch wir, dass wir diesem Jesus glauben, vertrauen. Es ist unser Glaubensbekenntnis. Wir wissen aber auch, dass aus diesem Jubelruf in wenigen Tagen der Schlachtruf wird: „Weg mit ihm!“ Ans Kreuz mit ihm.“ Auch das hören wir später in der Passion. Am Anfang dieser Woche steht das „Hosianna", am Ende das „Kreuzige ihn!". Beides prägt diesen Tag. Dieses Hin- und Hergerissen sein ist uns Menschen ja nur zu bekannt.


Aber natürlich ist dieses Jahr dieser Tag ganz anders. In diesem Jahr angesichts der Pandemie ist es für viele ein Kreuz, nicht in der Kirche, in der „vertrauten“ Gemeinde feiern zu können. Es tut weh. All das Leid dieser Tage es schreit zum Himmel. Wir schreien zu Gott: Siehst du uns denn nicht?

Antwortet er?

Seine Antwort ist dieser Mann auf diesem Esel. Dieser Mann wird in wenigen Tagen dieses Leid selbst spüren. Heute wird er als König gefeiert.


Nach dem biblischen Zeugnis segnen wir heute Palmzweige. Wenn wir damit die Kreuze in unseren Häusern schmücken, sollen sie uns daran erinnern, dass Jesus unserem Leben neue Orientierung und einen neuen Sinn gibt. Er geht mit uns durch diese Tage, mit ihm an unserer Seite können wir den schweren Weg nach Jerusalem gehen.

 

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Hören wir das Evangelium vom Einzug und bitten wir dann um den Segen.


Einzug Jesu in Jerusalem Mt 21, 1-11


+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

1Als sich Jesus mit seinen Begleitern Jerusalem näherte und nach Betfage am Ölberg kam, schickte er zwei Jünger voraus

2und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie los, und bringt sie zu mir!

3Und wenn euch jemand zur Rede stellt, dann sagt: Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen.

4Das ist geschehen, damit sich erfüllte, was durch den Propheten gesagt worden ist:

5Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist friedfertig, und er reitet auf einer Eselin und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers.

6Die Jünger gingen und taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte.

7Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Kleider auf sie, und er setzte sich darauf.

8Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf der Straße aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.

9Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe!

10Als er in Jerusalem einzog, geriet die ganze Stadt in Aufregung, und man fragte: Wer ist das?

11Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa.

 

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Lied 381 3 oder 309 2+3

 

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Segen

Segne uns, wenn wir diese Zweige als Zeichen unserer Hoffnung in unseren Händen tragen. Sie mögen uns Zeichen des Lebens sein. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen

 

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Tagesgebet

Lasset uns beten:

Gott, groß und unbegreiflich,

deinem Willen gehorsam,

ist dein Sohn, unser Erlöser, Mensch geworden.

Er hat sich selbst erniedrigt

und sich unter die Schmach des Kreuzes gebeugt.

Gib uns die Kraft,

wenn wir ihm auf dem Weg des Leidens nachfolgen

und schenke uns auch Anteil an seiner Auferstehung.

 

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Lesung aus dem Brief an die Philipper Phil 2, 6-11


6Christus Jesus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein,

7sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen;

8er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.

9Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,

10damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu

11und jeder Mund bekennt: „Jesus Christus ist der Herr“ - zur Ehre Gottes, des Vaters.

 

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Lied 980 Wait fort he Lord (Taizé)

 

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Passion in verteilten Rollen lesen (drei Personen)


Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Matthäus

Mt 27, 11-54

E = Evangelist,   + = Worte Christi,   S = Worte sonstiger Personen


Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Matthäus

Die Verhandlung vor Pilatus

11Als Jesus vor dem Statthalter stand, fragte ihn dieser: Bist du der König der Juden? E Jesus antwortete: + Du sagst es.

12E Als aber die Hohenpriester und die Ältesten ihn anklagten, gab er keine Antwort.

13Da sagte Pilatus zu ihm: S Hörst du nicht, was sie dir alles vorwerfen?

14E Er aber antwortete ihm auf keine einzige Frage, so dass der Statthalter sehr verwundert war.

15Jeweils zum Fest pflegte der Statthalter einen Gefangenen freizulassen, den sich das Volk auswählen konnte.

16Damals war gerade ein berüchtigter Mann namens Barabbas im Gefängnis.

17Pilatus fragte nun die Menge, die zusammengekommen war: S Was wollt ihr? Wen soll ich freilassen, Barabbas oder Jesus, den man den Messias nennt?

18E Er wusste nämlich, dass man Jesus nur aus Neid an ihn ausgeliefert hatte.

19Während Pilatus auf dem Richterstuhl saß, ließ ihm seine Frau sagen: S Lass die Hände von diesem Mann, er ist unschuldig. Ich hatte seinetwegen heute Nacht einen schrecklichen Traum.

20E Inzwischen überredeten die Hohenpriester und die Ältesten die Menge, die Freilassung des Barabbas zu fordern, Jesus aber hinrichten zu lassen.

21Der Statthalter fragte sie: S Wen von beiden soll ich freilassen? E Sie riefen: S Barabbas!

22E Pilatus sagte zu ihnen: S Was soll ich dann mit Jesus tun, den man den Messias nennt? E Da schrien sie alle: S Ans Kreuz mit ihm!

23E Er erwiderte: S Was für ein Verbrechen hat er denn begangen? E Da schrien sie noch lauter: S Ans Kreuz mit ihm!

24E Als Pilatus sah, dass er nichts erreichte, sondern dass der Tumult immer größer wurde, ließ er Wasser bringen, wusch sich vor allen Leuten die Hände und sagte: S Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen. Das ist eure Sache!

25E Da rief das ganze Volk: S Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!

26E Darauf ließ er Barabbas frei und gab den Befehl, Jesus zu geißeln und zu kreuzigen.

 

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Lied 516 5 Gott liebt diese Welt

 

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Die Verspottung Jesu durch die Soldaten

27Da nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus, führten ihn in das Prätorium, das Amtsgebäude des Statthalters, und versammelten die ganze Kohorte um ihn.

28Sie zogen ihn aus und legten ihm einen purpurroten Mantel um.

29Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf und gaben ihm einen Stock in die rechte Hand. Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn, indem sie riefen: S Heil dir, König der Juden!

30E Und sie spuckten ihn an, nahmen ihm den Stock wieder weg und schlugen ihm damit auf den Kopf.

31aNachdem sie so ihren Spott mit ihm getrieben hatten, nahmen sie ihm den Mantel ab und zogen ihm seine eigenen Kleider wieder an.

         

Die Kreuzigung

31bDann führten sie Jesus hinaus, um ihn zu kreuzigen.

32Auf dem Weg trafen sie einen Mann aus Zyrene namens Simon; ihn zwangen sie, Jesus das Kreuz zu tragen.

33So kamen sie an den Ort, der Golgota genannt wird, das heißt Schädelhöhe.

34Und sie gaben ihm Wein zu trinken, der mit Galle vermischt war; als er aber davon gekostet hatte, wollte er ihn nicht trinken.

35Nachdem sie ihn gekreuzigt hatten, warfen sie das Los und verteilten seine Kleider unter sich.

36Dann setzten sie sich nieder und bewachten ihn.

37Über seinem Kopf hatten sie eine Aufschrift angebracht, die seine Schuld angab: Das ist Jesus, der König der Juden.

38Zusammen mit ihm wurden zwei Räuber gekreuzigt, der eine rechts von ihm, der andere links.

39Die Leute, die vorbeikamen, verhöhnten ihn, schüttelten den Kopf

40und riefen: S Du willst den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen? Wenn du Gottes Sohn bist, hilf dir selbst, und steig herab vom Kreuz!

41E Auch die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten verhöhnten ihn und sagten:

42S Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen. Er ist doch der König von Israel! Er soll vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben.

43Er hat auf Gott vertraut: der soll ihn jetzt retten, wenn er an ihm Gefallen hat; er hat doch gesagt: Ich bin Gottes Sohn.

44E Ebenso beschimpften ihn die beiden Räuber, die man zusammen mit ihm gekreuzigt hatte.

(Hier stehen alle auf.)

 

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Lied 372 O Haupt voll Blut und Wunden 1

 

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Der Tod Jesu

45Von der sechsten bis zur neunten Stunde herrschte eine Finsternis im ganzen Land.

46Um die neunte Stunde rief Jesus laut: + Eli, Eli, lema sabachtani?, E das heißt: + Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

47E Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten: S Er ruft nach Elija.

48E Sogleich lief einer von ihnen hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf einen Stock und gab Jesus zu trinken.

49Die anderen aber sagten: Lass doch, wir wollen sehen, ob Elija kommt und ihm hilft.

50E Jesus aber schrie noch einmal laut auf. Dann hauchte er den Geist aus.


Hier knien alle zu einer kurzen Gebetsstille nieder.      


51Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei. Die Erde bebte, und die Felsen spalteten sich.

52Die Gräber öffneten sich, und die Leiber vieler Heiligen, die entschlafen waren, wurden auferweckt.

53Nach der Auferstehung Jesu verließen sie ihre Gräber, kamen in die Heilige Stadt und erschienen vielen.

54Als der Hauptmann und die Männer, die mit ihm zusammen Jesus bewachten, das Erdbeben bemerkten und sahen, was geschah, erschraken sie sehr und sagten: S Wahrhaftig, das war Gottes Sohn!

 

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Stille

 

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Impulsfragen: Welche Szene hat mich besonders angerührt?

Sind mir Verbindungen zu aktuellen Szenen gekommen?

Welches Wort, welche Geste ragt für mich dieses Mal heraus?
Wo spüre ich Widerstände, was ist mir nahe, sehr fern?

Wie erlebe ich Jesu Umgang mit Leid, Sterben und dem Tod?

 

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Austausch miteinander

 

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Stille

 

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Fürbitten

Herr Jesus Christus, du bist Sohn Davids. Du hast ein weites Herz für alle unsere Anliegen. Wir vertrauen dir.  Darum bitten wir dich: 

Ruf Kyrie eleison (Taizé) 66 nach jeder Fürbitte


1Wir beten für alle, die in diesen Tagen und Wochen an dir verzweifeln.

2Wir beten für alle, die in diesen Tagen den Weg mit Jesus gehen und sich auf Ostern innerlich vorbereiten. 

3Wir beten für alle, die ihre Hoffnung angesichts des unfassbaren Leides auf Jesus setzen.


Zeit für persönliche Bitten

4Wir beten für alle, die um einen lieben Verstorbenen trauern. 

Erhöre unsere Bitten, o Herr, und sende uns deinen guten Geist, der uns Kraft gibt, Mut und Liebe.  Dir sei Lob und Preis in alle Ewigkeit. Amen.

 

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Vater unser

 

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Gebet Nr 511 Ich steh vor dir mit leeren Händen

 

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Segen

 

 

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Mögen die kommenden Tage dieser hl. Woche uns zum Segen werden. Möge uns jeder Tag auf Ostern hin stärken und ermutigen.


Ich wünsche uns tiefe und stärkende Erfahrungen in diesen schweren Tagen, möge uns etwas vom Osterlicht aufleuchten. 


So segne und behüte uns der dreifaltige Gott, der Vater und der Sohn und der hl. Geist. Amen

 

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Lied 371 1-3 Holz auf Jesu Schultern


OSTERSYMBOLE FÜR ZUHAUSE - FÜRBITTEN

In der Kirche liegen geweihte Palmsträuße aus. Diese können mitgenommen werden, ebenso auch Osterkerzen.

Gerne können Sie in diesen Tagen persönliche Fürbitten mitbringen, diese werden wir in den Gottesdiensten vor Gott bringen. Werfen Sie diese einfach in den Opferstock (beim Kerzenständer hinten)

Gerne können Sie auch eine Blume mitbringen, diese werden wir an Karfreitag zum Kreuz legen und dann auch für den Osterschmuck verwenden.    

 

 

Osternacht … ein Fest für uns alle!

 

Hiermit möchten wir allen, die dies wünschen, die Gelegenheit geben, sich auch konkret als Teil der Gemeinschaft in der Osternacht zu erfahren. Aber wie? Ganz einfach! Wer seinen Namen per Mail (dortmund@alt-katholisch.de) oder WhatsApp (0176 555 1234 8) bis Karsamstag 17.0Uhr schickt, dessen Namen wird dann bei der Tauferinnerung laut vorgelesen. Dafür bitte ausschließlich den folgenden Text verwenden. Wer diesen Text sendet, bekommt eine kurze schriftliche Bestätigung.

 

Pfr. Robert Geßmann

 

Hiermit erkläre ich (Nennung des Namens, wie er vorgelesen werden soll): ______________________, dass mein Name in der Osternachtsliturgie am 11.04.2020 in St. Martin vorgelesen werden soll. Ich bin mir bewusst, dass dieser Gottesdienst auf youtube übertragen wird und erkläre mich damit einverstanden.

 

Name: _____________________________ Ort, Datum: _____________________________

Ein Zweig - eine Meditation

Meditation zum Zweig

Ein Zweig in meinen Händen
Ich schaue ihn mir etwas genauer an
Kleine Zweige, Knospen, Risse, Rinde
Aber vor allem ist er krumm, gekrümmt, schroff

Wind und Wetter haben ihn geformt
Ich nehme diesen Zweig als Zeichen, als Impuls auf mich und meine momentane Befindlichkeit zu schauen.


Wie sehr bin ich geknickt angesichts der momentanen Situation?
Die Enge der Wohnung, berufliche und familiäre Brennpunkte, Angst vor Ansteckung, fehlende Sozialkontakte, Enge, Unvernunft
Wie habe ich die vergangene Woche erlebt?
Was macht das mit meinem Glauben? Was lässt mich zweifeln, was stärkt mich?
Kann ich vor lauter Verkrümmung meinen Blick noch heben und sehen und wahrnehmen, was noch alles um mich herum auch an Gutem ist?.

Ich schaue auf diesen Zweig. Ich lasse meine Gedanken kommen. Ich lege sie mit diesem Zweig vor Gott.

Ich bringe damit symbolisch meine Gedanken, Gefühle, Stimmungen und Fragen.

Für alle, die unsere Kirche in Kley erreichen können, möchten wir nun folgende Idee anbieten:
Bringen Sie/Bringt Ihr doch diesen Zweig nach Kley, legt ihn einfach in den nächsten Tagen in die Kirche oder vor das Pfarrhaus, falls die Kirche geschlossen sein sollte. Diese Zweige wollen wir dann in der Osternacht verbrennen. Dies soll ein Zeichen der Hoffnung und der Wandlung sein. Auf diese Weise können wir in der Osternacht viele Anliegen sehr konkret vor Gott bringen.


Herzliche Einladung an alle!

5. Fastensonntag - (Passionssonntag)

Die Feier des 5.Fastensonntages

Schön, dass Sie/Ihr bei uns vorbeischauen/vorbeischaut.

Zwei Gottesdienste werden hier angeboten: Ein Wortgottesdienst und eine Gottesdienstübertragung aus unserer Pfarrkirche St. Martin (Link unten oder auch links in der Liste am Rand).

 

Ideen zur Vorbereitung eines Hausgottesdienstes aus der alt-katholischen Kirche Hollands:

Richten Sie Ihr Wohnzimmer oder Ihren Schreibtisch zu einem Ort des Gebets her
(Vielleicht erst noch aufräumen?)
Stellen Sie doch ein (Kruzifix-) Bild zusammen mit einer Kerze auf einem Tisch oder Schrank auf.
Zünden Sie vor Beginn der Feier eine Kerze an
Zeichnen Sie das Kreuzzeichen zu Beginn und zum Segen auf Ihren Leib.
Noch mehr als sonst können Sie bewusst füreinander beten, für diejenigen, die einsam sind, für die Kranken, für die Betreuer und für alle, die die Verantwortung haben, uns durch diese Krise zu führen.
In Christus wissen wir uns alle in Gemeinschaft verbunden, er ist in unseren Herzen.

 

Gottesdienstaufzeichnung

Dieser      Link       führt auf die Seite des Gottesdienstes, dessen Ablauf und die Lieder befinden sich auf der Seite mit der Aufzeichnung.

Der Wortgottesdienst folgt hier:

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5. Fastensonntag
(Passionssonntag – Beginn der Zeit, in der wir besonders des Leidens Jesu gedenken)


Lied: 468 "Wo zwei oder drei in deinem Namen versammelt sind"

(Alle Lieder sind entnommen aus dem alt-katholischen Gesangbuch "eingestimmt") 

Beginn
Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen, das wir bewusst auf unseren Leib zeichnen.
Ein kurzes Erzählen, wie geht es mir hier und jetzt?
Einladung in der Stille anzukommen:
Wie fühle ich mich jetzt?
Was klingt in mir?

im nächsten Schritt versuche ich loszulassen und auch innerlich still zu werden:
Ich übergebe Gott, was in mir lärmt und mich einholen will


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Kyrie 93 "Mit lauter Stimme ruf ich zum Herrn" beten oder 67 (Taizé)
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Tagesgebet
Herr, unser Gott,
dein Sohn hat sich aus Liebe zur Welt
dem Tod überliefert.
Lass uns in seiner Liebe bleiben
und mit deiner Gnade aus ihr leben. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

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Lesung aus dem Buch Ezechiel 37. 12b-14


So spricht Gott, der Herr: Ich öffne eure Gräber und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf. Ich bringe euch zurück in das Land Israel.
Wenn ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufhole, dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin.
Ich hauche euch meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig, und ich bringe euch wieder in euer Land. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin. Ich habe gesprochen, und ich führe es aus - Spruch des Herrn.


Lied 371 "Holz auf Jesu Schulter"

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Evangelium Joh 11, 1-45


In jener Zeit war ein Mann krank, Lazarus aus Betanien, dem Dorf, in dem Maria und ihre Schwester Marta wohnten. Maria ist die, die den Herrn mit Öl gesalbt und seine Füße mit ihrem Haar abgetrocknet hat; deren Bruder Lazarus war krank.
Daher sandten die Schwestern Jesus die Nachricht: Herr, dein Freund ist krank.
Als Jesus das hörte, sagte er: Diese Krankheit wird nicht zum Tod führen, sondern dient der Verherrlichung Gottes: Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden. Denn Jesus liebte Marta, ihre Schwester und Lazarus.  Als er hörte, dass Lazarus krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich aufhielt. Danach sagte er zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen.
Die Jünger entgegneten ihm: Rabbi, eben noch wollten dich die Juden steinigen, und du gehst wieder dorthin? Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand am Tag umhergeht, stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht; wenn aber jemand in der Nacht umhergeht, stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist.
So sprach er. Dann sagte er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken. Da sagten die Jünger zu ihm: Herr, wenn er schläft, dann wird er gesund werden. Jesus hatte aber von seinem Tod gesprochen, während sie meinten, er spreche von dem gewöhnlichen Schlaf. Darauf sagte ihnen Jesus unverhüllt: Lazarus ist gestorben. Und ich freue mich für euch, dass ich nicht dort war; denn ich will, dass ihr glaubt. Doch wir wollen zu ihm gehen. Da sagte Thomas, genannt Didymus - Zwilling -, zu den anderen Jüngern: Dann lasst uns mit ihm gehen, um mit ihm zu sterben. Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen. Betanien war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien entfernt.
Viele Juden waren zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten. Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus. Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben. Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.
Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Letzten Tag. Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?
Marta antwortete ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll. Nach diesen Worten ging sie weg, rief heimlich ihre Schwester Maria und sagte zu ihr: Der Meister ist da und lässt dich rufen. Als Maria das hörte, stand sie sofort auf und ging zu ihm.
Denn Jesus war noch nicht in das Dorf gekommen; er war noch dort, wo ihn Marta getroffen hatte. Die Juden, die bei Maria im Haus waren und sie trösteten, sahen, dass sie plötzlich aufstand und hinausging. Da folgten sie ihr, weil sie meinten, sie gehe zum Grab, um dort zu weinen.
Als Maria dorthin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füßen und sagte zu ihm: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten, die mit ihr gekommen waren, war er im Innersten erregt und erschüttert.
Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet? Sie antworteten ihm: Herr, komm und sieh! Da weinte Jesus. Die Juden sagten: Seht, wie lieb er ihn hatte! Einige aber sagten: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat, hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb? Da wurde Jesus wiederum innerlich erregt, und er ging zum Grab. Es war eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen war. Jesus sagte: Nehmt den Stein weg! Marta, die Schwester des Verstorbenen, entgegnete ihm: Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierte Tag.
Jesus sagte zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen? Da nahmen sie den Stein weg. Jesus aber erhob seine Augen und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich wusste, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Menge, die um mich herum steht, habe ich es gesagt; denn sie sollen glauben, dass du mich gesandt hast. Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit Binden umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verhüllt. Jesus sagte zu ihnen: Löst ihm die Binden, und lasst ihn weggehen! Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn.

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Impuls
Der liturgische Kalender unseres Bistums verweist am heutigen Sonntag, dem Beginn der liturgischen Passionszeit auf eine alte Tradition: Das Verhüllen der Kreuze. In sehr aufwendig gestalteten Kirchen erlebe ich das Verhüllen von Gold und Silber im Altarraum als wohltuend. Es ist für mich ein Fasten für die Augen. (So kennen wir auch das Fasten der Ohren, so entfallen festliche Lieder, das Gloria und Halleluja und Orgelstücke.) Auch in unseren Kirchen finden wir besonders gestaltete Kreuze oder Altäre. Diesen „AN-Blick“ für die Zeit vom Passionssonntag bis zum Karfreitag zu entbehren, lässt mich wieder mit neuen Augen auf dieses Inventar schauen und damit auch auf die eigentliche Botschaft, hinter dem Vordergründigen. Erst wenn etwas „weg“ ist, wenn wir „etwas“ oder „jemanden“ entbehren, wird uns oft der Wert dessen womöglich wieder deutlicher bewusst. Gerade in diesen Wochen der Entbehrungen kann uns dieser Ritus des Verhüllens, des Fehlens auch im liturgischen Bereich an die wesentliche Frage erinnern:
Was brauche ich wirklich zum Leben? Was ist Maske, Verpackung, Schein? Was trägt wirklich?
Am heutigen Fastensonntag hören wir von Marta und Maria. Diese beiden Frauen haben sich diese Frage gestellt: Was trägt jetzt noch im Angesicht des Todes von Lazarus? Und Jesus, dem sie noch zugetraut hätten, dass er Lazarus vielleicht noch hätte heilen können, so dass er nicht hätte sterben müssen, er war auch nicht da. Diesen Vorwurf höre ich auch heute: Gott, wärest du hier gewesen, hättest du eingegriffen, dann wäre das alles nicht passiert…
Es ist eine lange Erzählung, dieses sogenannte 7. Zeichen Jesu im Evangelium des Johannes: Die Erweckung des Lazarus. Der Evangelist hat einen langen Rahmen gespannt, er macht es spannend. Es braucht in diesen Wochen einen langen Atem, viel Kraft, da wir das Ende der Krise nicht kennen. Stattdessen ein Wechselbad der Gefühle. Auch im Evangelium solch ein Hin- und Hergerissen sein, ein Evangelium voller Kontraste: Der Messias, der Sohn Gottes vergießt menschliche Tränen. Dieser Jesus, der einen Toten erwecken kann, muss bald darauf selbst in den Tod gehen. Johannes denkt Kreuz und Herrlichkeit eng zusammen. Nur für den Glaubenden ergeben diese Gegensätze einen Sinn. Diese Spannung in diesen Tagen auszuhalten braucht unfassbar viel Kraft, Vertrauen und Hoffnung.
Woher nehme ich diese Kraft? Jesus sagt Marta: Ich bin die Auferstehung und das Leben! Wer an mich glaubt, wird nicht sterben.
… an das Leben glauben? Zu hoffen, wider aller Hoffnungslosigkeit, zu glauben, dass es weitergeht, fühlen, wo Gefühle sterben, Licht sehen, wo alles dunkel scheint, dem trauen, der uns verheißt: Ich bin das Leben…
Glaubst du das? Kannst du das glauben? Marta sagt: „JA“ ….. und ich ?

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Glaubensbekenntnis Lied 511 "Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr"

oder 237 "Du bist das Brot, das den Hunger stillt" oder

224 "Wir glauben an den einen Gott"

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Fürbitten können frei formuliert werden oder


für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind;
für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben;
für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die Kranken kümmern;
für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und weltweit, die Tag um Tag schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;
für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen;
für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;
für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden;
für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren.
Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen. Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben. Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind, um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren, so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind.

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Vater unser

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Segen 682 "Herr, wir bitten: Komm und segne uns" (gesprochen)

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Schlusslied 680 "Bewahre uns Gott" oder 981 "Behüte mich Gott (Taizé)

Uns alle einen wünschen wir einen gesegneten Sonntag!

 

 

 

Ich bin unter der Rufnummer

0176 55512348

für Sie erreichbar.

Ihr Pfarrer Robert Geßmann

Pfarrbüro: 0231 652872

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