Das Projekt Namen-Jesu-Kirche schreitet voran

Kölner Architekturstudenten und -studentinnen gestalten eine Kirche und stellen sich der Jury

 

Gemeinsam mit der Stiftung Namen-Jesu-Kirche veranstaltete das Institut für Baugeschichte und Denkmalpflege der FH Köln einen Wettbewerb für die Architekturstudenten und  studentinnen. Aufgabe war es, in einem Doppel-Stegreifentwurf für die Namen-Jesu-Kirche eine Neugestaltung zu kreieren. 18 Studierende haben sich der Jury gestellt und ihre Projekte am 6. Juni, nach zweiwöchiger Arbeit, in der Bonner Gemeinde Sankt Cyprian im Anschluss an den Gottesdienst vorgetragen.

 

Die Jury bestand aus Prof. Dr. Werling, Leiter des Fachbereichs Denkmalpflege der Fachhochschule Köln, Detlef Stephan vom Architekturbüro Stephan, das im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen die Renovierung der Namen-Jesu-Kirche durchführt, Pfarrerin Henriette Crüwell als Vorstandsvorsitzende der Stiftung Namen-Jesu-Kirche und Bischof Dr. Matthias Ring. Gemeinsam mit der Gemeinde verfolgten sie die interessanten und einfallsreichen Präsentationen, von der Gestaltung des Schülercafés in der alten Sakristei über den Weg zum Kolumbarium und dem Bereich des Kolumbariums selbst bis hin zum Entwurf eines Taufbeckens.

 

Konfrontiert mit dieser ungewohnten und für manche Studierende vielleicht sogar fremden Aufgabenstellung aus Kirche und Religion, entstanden kreative Ideen, von denen die Stiftung Namen-Jesu-Kirche mit Sicherheit einige in die Neugestaltung mit einbeziehen kann. Denn auch wenn die Ideen nicht komplett ausgefeilt wurden, da ein Stegreifentwurf nur erste Ideen widerspiegeln soll, haben sie doch die „Zuschauer“ beeindruckt.

 

Herzlich gratulieren können wir Anja Strack, die den 1. Platz belegte, Arthur Lingk mit dem 2. Platz und A. Demirhan mit dem 3. Platz. Diese drei überzeugten mit ihrer Umsetzung der Aufgabe und können sich nun mit dem aus Spenden zusammengetragenen Preisgeld einen schönen Tag machen. Die Entwürfe werden im Rahmen einer kleinen Publikation, die voraussichtlich im Advent 2010 erscheinen wird, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Mirea Meyer zu Rheda