Auch baf sagt Dankeschön...

 

Mit einem Augenzwinkern und dem umgedichteten Text eines Kölner Karnevalsschlagers sagte baf beim Abschiedsfest Mariette Kraus-Vobbe und Joachim Vobbe musikalisch Dankeschön und auch auf Wiedersehen.

An dieser Stelle wollen wir einige Stationen hinzufügen, an die wir uns gerne erinnern und die nicht unerwähnt bleiben sollen.

Da ist allem voran die Frauenordination, die uns besonders mit Bischof Joachim verbindet. Dieses  wichtige Anliegen von baf hat er mit starkem persönlichen Engagement unterstützt. Das erfüllt uns mit großer Dankbarkeit.

Darüber hinaus hatte Bischof Joachim stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Frauen. Bei einer baf-Jahrestagung machte er sich mit den Anliegen der Frauen vertraut und lernte die Jahrestagung als einen besonderen Ort der Begegnung und Spiritualität kennen und schätzen.

 

Ebenfalls auf Einladung von baf nahm Bischof Joachim 2005 am Pfarrfrauentreffen (heute PePP) teil. Die gemeinsamen Gespräche über die Herausforderungen und Chancen einer Frau eines Pfarrers, aber auch zu  Frustrationen und Problemen in dieser Rolle, waren für Bischof und die beteiligten Frauen eine wichtige Erfahrung.  

 

Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine erfolgreiche Frau!?

 

Als baf ist uns natürlich besonders die Frauenperspektive wichtig, und so würdigen wir hier ausdrücklich nicht nur “die Frau an seiner Seite”, sondern auch und vor allem die Rolle von Mariette-Kraus Vobbe im “Bistums-Team”. Mariette hat meistens in der “zweiten Reihe” gewirkt. Ohne viel Aufhebens, umfassend, beständig und zuverlässig. Wir wollen etwas davon sichtbar machen, was sie eingebracht hat:

Mariette Kraus-Vobbe hat zusammen mit Heidi Herborn die Pfarrfrauen-Seminare initiiert und sie von 1998 bis 2008 mit organisiert und inhaltlich mitgestaltet. Sie sorgt auch weiterhin für die Einladungen, die Anmeldungen und die Logistik der PePP-Seminare.

 

Es war und ist ihr ein Herzensanliegen, zu einem wertschätzenden und konstruktiven Umgang im Bistum beizutragen. Mit vielfältigen Begabungen gesegnet, wie großer sozialer Kompetenz, Umsicht und Organisationsgeschick, hat sie vielen Menschen wichtige Unterstützung geben können und damit immer wieder eigenständig Akzente gesetzt. Nicht zu vergessen ihre selbstverständliche und herzliche Gastfreundschaft. Sie wird bei allen Gästen, weit über das Bistum hinaus, in besonderer Erinnerung bleiben.    

 

Seit 1996 ist Mariette Kraus-Vobbe Mitglied im baf-Vorstand und ebenfalls stellvertretende Vorsitzende. Ihr besonderes Interesse für Frauengeschichte, ihre Mitarbeit bei Workshops, Seminaren und Gottesdiensten und ihr Blick aufs große Ganze ist uns sehr wertvoll. Wir freuen uns, dass sie uns weiterhin erhalten bleibt und ihre vielen Talente der Arbeit von baf zugute kommen.

 

Wir wünschen beiden einen gesegneten, energievollen, sowohl spannenden als auch entspannten nächsten Lebensabschnitt und freuen uns auf viele herzliche Begegnungen und weiteren inspirierenden Austausch.

 

Lydia Ruisch

 

Abschiedslied des baf

 

Ihr seid am Rhing jebore

der Dom wor in dr Näh,

da habt ihr euch geschworen

im Alter do blieven mer he.

Alles wat noch kumme weed

dat kriegt ihr doch joot hin,

ihr habt ne schöne Relijon

und  Spaß - und Freud im Sinn.

 

Refrain:

 

Da simmer dabei! baf sagt Dankeschön – und auch auf Wiedersehn

Wir Frauen von Norden, von Süden, Ost und West

wir wünschen Euch beiden

das Allerallerbest!

Da simmer dabei! baf sagt Dankeschön – und auch auf Wiedersehn -

Wir lieben das Leben, die Liebe und die Lust,

wir glauben an den lieben Gott und niemals an den Frust.

Wir sind die Frauen vom baf

und die Zeit mit Dir war schön

Du warst für uns der Bischof

mit viel Freud und wenig Weh

Du hast die Frauen anerkannt

hast Frauen auch geweiht,

betratst mit uns ein neues Land

und auch ne neue Zeit

Wir haben Bischofs Ohren

auch manchmal strapaziert

das wird so weiter gehen

mal sehen, was passiert

mer sin multiökumenisch

mer sin multikulturell

baf bleibt in jeder Hinsicht aktuell -

und auch sehr schnell.

Ihr wart ein Superteam

wir Frauen wissen das,

ein Bischofsleben ist ja,

nicht immer Freud und Spaß,

drum sag‘n wir auch Dankeschön

der Frau an seiner Seit‘

zum Glück bleibst Du ja noch bei uns

- ne lange Zeit

Ihr lebt doch heut und morgen

et kütt en neue Zick

vergesst die alten Sorgen

und lebt den Augenblick –

un dä is jenau jetzt!

(Ein Lied der “Höhner“, bearbeitet von Benedikta Klein)