Ein kämpferisches Leben für Glaube und Wissenschaft


Johann Baptista Baltzer (1803-1871)


Am 16. Juli 1803 wurde Johannes Baptista als zweitjüngstes Kind des aus dem Sauerland stammenden Johann Baltzer und der Andernacher Krämerstochter Christina Kemp geboren. Sein Vater, der „Eisenbaltzer“, begründete 1779 in Andernach eine Eisenhandlung, die heute als Stahlunternehmen fortbesteht. Auch wenn sein Lebensweg ihn weit von Andernach weg führen sollte, blieb Johann Baptista Baltzer seiner Vaterstadt und seiner Familie zeitlebens eng verbunden.


Johann Baptista absolvierte das Progymnasium in Andernach und wechselte 1820 aufs katholische Gymnasium nach Köln. Nach der Reifeprüfung immatrikulierte er sich im Oktober 1823 an der Bonner Universität für katholische Theologie. Der Student Baltzer besuchte nicht nur theologische, sondern auch philosophische, philologische, historische, mathematische und astronomische Vorlesungen. Besonders begeisterte ihn das Fach Dogmatik, das damals von Georg Hermes gelehrt wurde. Hermes’ Anliegen war es, in Antwort auf die Aufklärung eine rationale Begründung des katholischen Kirchenglaubens aufzustellen. Er war ein ausgezeichneter Lehrer und sein Lehrsystem gewann an allen katholisch-theologischen Fakultäten und Hochschulen in Preußen großen Einfluss. Der junge Baltzer wurde einer der bedeutendsten und zugleich selbständigsten Anhänger von Hermes.


Nach Beendigung des Studiums wurde er im Juli 1828 Repetent am katholisch-theologischen Konvikt. 1829 empfing er von Erzbischof Spiegel von Köln die Priesterweihe. Nur wenige Monate nach seiner Promotion in München wurde er 1830 als außerordentlicher Professor der Dogmatik an die Universität zu Breslau berufen und bereits 1831 – erst 27 Jahre alt – zum Ordinarius befördert. In den folgenden Jahrzehnten sollte er bei der Ausbildung von etwa 1500 zukünftigen schlesischen Geistlichen mitwirken. Seine Wirkung beschrieb einer seiner Studenten: „Sein Vortrag war eine eherne Schlusskette, jedes Glied für sich unangreifbar und eins ins andere unlöslich gefügt. Die Wirkung der Gedankenreihe wurde nicht durch eine sprachliche Unebenheit gestört und war getragen von einer Persönlichkeit, so imposant, so ruhig, so fest, so aus einem Gusse wie der Vortrag selbst.“


Von Hermes zu Günther


1835 wurden die Schriften von Hermes’ durch Papst Gregor XVI. verurteilt. Baltzer unterwarf sich, wohl nicht zuletzt deshalb, weil er inzwischen damit begonnen hatte, sich das Denken des Wiener Philosophen und spekulativen Theologen Anton Günther anzueignen. Günthers Denken war ein Versuch, den zeitgenössischen Bruch zwischen Wissen und Glauben zu überwinden.

Die Jahre zwischen 1839 und 1853 können als Blütezeit von Baltzers Wirken angesehen werden. In diesen Zeitraum fielen seine Hinwendung zur Philosophie Günthers und dessen Verteidigung in Rom, seine schriftstellerische Auseinandersetzung mit protestantischen Theologen und sein Kampf gegen den Deutschkatholizismus, der in Breslau eines seiner Zentren hatte. Wegen seiner Verdienste um die Verteidigung des Katholizismus wurde Baltzer 1846 zum Domherrn ernannt. Außerdem engagierte er sich in verschiedenen kirchlichen Vereinen. So spielte er anfangs im Piusverein eine führende Rolle, ebenso bei den ersten beiden Generalversammlungen dieses Vereins (1848 in Frankfurt und 1849 in Breslau). Diese Generalversammlungen gelten als die ersten Katholikentage, die nicht nur in der römisch-katholischen Kirche bis heute, sondern auch in der alt-katholischen Kirche ab 1871 in den Alt-Katholikenkongressen eine Fortführung fanden. Als bei diesen „Katholikentagen“ recht schnell die ultramontanen Kräfte an Boden gewannen, zog Baltzer sich (ähnlich wie Knoodt und Döllinger) zurück.


1848 lehnte er ein Mandat fürs Erfurter Parlament oder andere parlamentarische Aufgaben ab. Er war auch so genug beschäftigt. In einem Brief an seinen Freund, den Bonner Philosophieprofessor und Günther-Anhänger Peter Knoodt schrieb er, seine Köchin habe einem Besucher gegenüber geäußert: „Der Herr [Baltzer] lebt jetzt wie in einem Gasthof, wir sehen ihn blos bei Tische.“


Zur Verteidigung Günthers in Rom


An verschiedenen Universitäten und Hochschulen lehrten Mitte des 19. Jahrhunderts Schüler oder Freunde Günthers. Wichtige Zentren waren außer Wien Bonn und Breslau. Zu Baltzers Freunden zählten außer Peter Knoodt in Bonn und Peter Elvenich in Breslau auch Joseph Hubert Reinkens, der 1850 nach Breslau kam. Der wichtigste Gegner der Güntherschule war der Kölner Erzbischof Johannes von Geissel. Ihm war vor allem Peter Knoodt ein Dorn im Auge, der sozusagen vor seiner Haustür in Bonn als Philosophieprofessor lehrte. Anders als die Güntherianer wollten die ultramontanen Theologen zurück zur mittelalterlichen Scholastik und weg von der modernen Philosophie eines Descartes, Kant oder Hegel. Es war der Präses des Kölner Priesterseminars, Dr. Elbert Wilhelm Westhoff, der Günther bei der Münchener Nuntiatur anzeigte und dadurch das Verfahren der Indexkongregation gegen diesen 1852 ins Rollen brachte.

Zunächst sah die Lage nicht schlecht für Günther aus. Von Herbst 1853 bis Ende November 1854 war Baltzer zur Verteidigung Günthers in Rom. Anfangs war der Benediktinerabt von St. Stephan in Augsburg, Theodor Gangauf, bei ihm, ab August 1854 Knoodt. Für die Kosten des ganzen Aufenthalts kam der Prager Kardinal Schwarzenberg auf.


Baltzer, Gangauf und Knoodt wähnten sich als Verteidiger Günthers. Sie verfassten insgesamt sieben lateinische Gutachten im Umfang von insgesamt etwa 600 Druckseiten. Doch in Wirklichkeit durften sie lediglich eine gewisse Zuarbeit leisten. Sie bekamen weder Akteneinsicht noch durften sie vor den zuständigen Richtern (den Kardinälen der Index-Kongregation) und Konsultoren sprechen. Die deutschen Theologen, die höfisch-diplomatischen Gepflogenheiten nicht in acht nahmen, sondern Günther argumentativ verteidigten, konnten letztlich nichts ausrichten. Bei der Verurteilung Günthers spielten zwei Richtungskämpfe im Hintergrund: der eine mehr allgemein zwischen „liberalen“ Katholiken und „Ultramontanen“, der andere innerhalb der römischen Kurie zwischen den Gemäßigten und den so genannten „Unduldsamen“.


Der Prozess gegen Anton Günther gehört zu den unerquicklichsten Kapiteln der Kirchengeschichte. Am Ende setzten sich die Ultramontanen, die Neuscholastiker, durch. Baltzer unterwarf sich der Anfang 1857 erfolgten Indizierung der Werke Günthers. In einem Schreiben erklärte Baltzer dem Papst, „was ihn bewogen, 26 Jahre hindurch auf Günthers Prinzipien zu fußen, und dabei die Früchte aufgezählt, die er erlebt. Ganz vortrefflich“ – schrieb Joseph Reinkens an seinen Bruder Wilhelm nach Bonn.

Dem Kölner Erzbischof war die Indizierung der Werke Günthers zu wenig. Mit geschicktem Taktieren erreichte er im Juni 1857 die feierliche Verurteilung einiger Günther zugeschriebener Lehren und damit den Freibrief, um gegen die Anhänger Günthers vorgehen zu können.


Unter Verdacht


Ab 1852 geriet Baltzer selbst unter Verdacht. Joseph Reinkens schrieb im Juli 1852 an seinen Bruder: „Das zornige Feuer, das Günther und Hermes auf einem Scheiterhaufen verbrennt, züngelt auch nach Breslau herüber und windet sich zunächst um den armen Baltzer.“

1852 entbrannte eine Auseinandersetzung zwischen dem Redakteur des Schlesischen Kirchenblattes und Spiritual des Breslauer Alumnats, Franz Lorinser, und Baltzer. Lorinser warf Baltzer vor, er vertrete „häresienahe Positionen“ in der Frage der Irrtumsfähigkeit des Papstes in dogmatischen Entscheidungen und in der Frage der Erbschuld Marias. Die Dogmatisierung der Unbefleckten Empfängnis Marias durch Pius IX. erfolgte erst zwei Jahre später. Der Streit sollte sich ungefähr ein Jahrzehnt hinziehen. Was ihn jedoch erst wirklich hässlich machte, war weniger die Schärfe der Auseinandersetzung, als vielmehr die Einmischung des Moraltheologen Franz Bittner.


Kardinal Geissel hatte im Oktober 1858 ein umfangreiches Anklagedossier gegen Knoodt zusammengestellt, in dem auch Baltzer genannt wurde. Am 12. Dezember 1859 wurde eine seiner Schriften, die er 1853 zur Verteidigung Günthers verfasst hatte, zusammen mit einem Werk von Knoodt auf den Index gesetzt. Im Hintergrund spielte auch hier das bereits erwähnte Kräftemessen zwischen den relativ liberalen Mitgliedern der Indexkongregation und ultramontanen Scharfmachern gegen die Güntherschule. Anton Günther selbst kommentierte Baltzers Indizierung mit: „O wie Recht haben Sie, wenn Sie behaupten, die Wissenschaft kommt in der katholischen Kirche auf keinen grünen Zweig!“


Entzug der missio canonica


In Breslau vollzog sich in den Jahren nach Günthers Verurteilung das, was Erich Kleineidam als die „Katastrophe der Fakultät“ bezeichnete. Der bereits genannte Franz Bittner wandte sich Ende 1859 direkt an den Papst und schrieb am 12. März 1860 einen Brief an das Breslauer Domkapitel, in dem er verschiedene Anschuldigungen und recht maßlose Beschimpfungen äußerte. Vom Apostolischen Nuntius bereits mehrfach dazu aufgefordert, „dem Skandal mit Bittner ein Ende zu machen“, entzog Fürstbischof Förster Bittner schließlich die missio canonica (die kirchliche Sendung), eine Maßregelung, die von der Fakultät begrüßt wurde. Gleichzeitig setzte Förster eine Untersuchungskommission gegen Baltzer und eine von ihm verfasste Denkschrift ein.


Am 17. April 1860 entzog der Bischof Baltzer ohne kanonisches Verfahren und ohne Einvernehmen des Ministeriums ebenfalls die missio canonica. Baltzers Vorlesungen wurden gestrichen und er wurde vom Ministerium ungebeten beurlaubt. Die missio canonica war erst Mitte des 19. Jahrhunderts eingeführt worden, die Fälle Bittner und Baltzer waren die ersten, in denen die kirchliche Sendung als Instrument der Disziplinierung gebraucht wurde.

Zwei Wochen später erließ Papst Pius IX. ein Breve, in dem er feierlich Baltzers Denkschrift verwarf. Baltzer weigerte sich, seine Professur niederzulegen. Seine Appellationen und Beschwerden gegen den Breslauer Bischof an die zuständigen Behörden in Rom (bis hin zum Papst) blieben erfolglos; das Verfahren wurde dort immer wieder verschoben.

Das Kultusministerium in Berlin hatte zunächst Baltzer in seinen Rechten als Universitätsprofessor geschützt, war dann jedoch auf die Seite des Fürstbischofs eingeschwenkt. Im Januar 1863 leitete der Kultusminister beim königlichen Disziplinarhof eine Untersuchung gegen Baltzer wegen Verletzung seiner Dienstpflichten ein. Dabei spielte im Hintergrund auch der Streit des Fürstbischofs mit der Breslauer Fakultät eine Rolle, die sich hinter Baltzer gestellt und ihn 1862/63 trotz Entzugs der missio canonica sogar zum Dekan gewählt hatte. In Berlin fürchtete man, Fürstbischof Förster werde, wenn ihm nicht nachgegeben werde, die Breslauer Universitätsfakultät in eine kirchliche Ausbildungsstätte umwandeln. Am 9. Januar 1864 sprach der Disziplinarhof Baltzer wie erwartet von der Anklage frei. Es wurde eingeräumt, dass der Kultusminister den königlichen Beamten Baltzer widerrechtlich in der Ausübung seiner Berufstätigkeit gehemmt habe, indem er dessen Vorlesungen streichen ließ. Baltzer blieb infolge des Freispruchs bis zu seinem Tode Mitglied der Fakultät und im Besitz seiner staatlichen Rechte als Professor.


Zeitgleich zu diesen Auseinandersetzungen kamen Streitigkeiten mit dem Domkapitel hinzu, das zum Fürstbischof hielt. Förster suspendierte Baltzer am 15. Juli 1862 vom Dienst als Domkapitular und entzog ihm ein Drittel seiner Einkünfte als Domherr.


Die ältere römisch-katholische Literatur hat Baltzer und seine Auseinandersetzungen mit Förster, dem Domkapitel und dem Kultusministerium als „Prozeßwut“ abgeurteilt. Heute wird er differenzierter wahrgenommen: als selbstbewusst und gewandt auftretender Gelehrter, der nicht bereit war, die unter Pius IX. geforderte Demut, Unterwürfigkeit und Bereitwilligkeit zur intellektuellen Umkehr an den Tag zu legen. In der Person von Baltzer auf der einen und der kirchlichen Obrigkeit auf der anderen Seite prallten religiös verkleideter Autoritarismus und bürgerliches Autonomiebewusstsein aufeinander.


Baltzers wissenschaftliche Bedeutung


Baltzer verfasste in diesen Jahren nicht polemische Streitschriften gegen seine Widersacher, sondern zwei schöpfungstheologische Werke aus güntherischem Geist. Der Anziehungskraft, die mathematisch-naturwissenschaftliche und naturphilosophische Studien schon auf den Studenten geübt hatten, gab Baltzer in seiner letzten Lebensphase nach. Der greise Professor drückte erneut die Schulbank, um Vorlesungen über Chemie zu hören. Seit 1847 hielt er regelmäßig wiederkehrende Vorlesungen, in denen er die Vereinbarkeit von Natur und Offenbarung darlegte und dabei die in dieser Zeit stark fortschreitende naturwissenschaftliche Forschung berücksichtigte. Aus heutiger Sicht liegt hier die Bedeutung Baltzers: Während sich die meisten anderen Güntherianer nach der Verurteilung Günthers von ihm ab- oder sogar gegen ihn wandten, behielt Baltzer Günthers Ansatz bei und befasste sich mit den neuen wissenschaftlichen Entwicklungen. Die biologische Sicht des Menschen, die sich nach dem Erscheinen von Charles Darwins Hauptwerk „Über den Ursprung der Arten durch Mittel der natürlichen Selektion“ (1859) entwickelte, hat Baltzer als erster und fast einziger Vertreter der Wiener Theologischen Schule mitverfolgt und in sein theologisches Arbeiten einbezogen.


Gegner des Ersten Vatikanums


Aus heutiger Sicht ist das Erste Vatikanum (1869/70) der Höhepunkt der Abschottungspolitik der römisch-katholischen Kirche gegen die Moderne. Der Prozess gegen Günther und seine Anhänger spielte bei der Frontstellung gegen die Moderne eine nicht unwesentliche Rolle. Von daher ist es nicht erstaunlich, dass die Lehre Günthers (besser gesagt, das was man dafür hielt) bei der Vorbereitung und beim Konzil selbst als Schreckgespenst herumgeisterte.

Baltzer gehörte zu den Katholiken, die vor und nach dem Ersten Vatikanum öffentlich dagegen Stellung bezogen. Da er die „Nürnberger Erklärung“ (August 1870) unterzeichnet hatte, verhängte Fürstbischof Förster am 18. November 1870 über ihn die Suspension von Amt und Domherrnpfründe und exkommunizierte ihn. Die Gehaltssperre, die erst kurz vor seinem Tode aufgehoben wurde, brachte Baltzer in große „pekuniäre Verlegenheit“. Reinkens berichtete am 23. Juni an seinen Bruder: „Es ist gemein von Förster, den Baltzer durch Hunger zur Unterwerfung zwingen zu wollen.“

In jüngster Zeit hat der Wiener Fundamentaltheologe Wolfgang Klaghofer darauf hingewiesen, wie sehr Baltzer selbst in der härtesten theologischen Auseinandersetzung persönliche Polemik vermied. Baltzer war ein Mensch von großem Ernst, offen und geradlinig, gelegentlich auch heftig. Er war ein nachsichtiger, sogar weicher Mann mit einer heimlichen Liebe zur Poesie, aber unerbittlich in der Sache oder bei Ungerechtigkeit.


Tod und Beerdigung


Baltzer erlebte noch die Entstehung der schlesischen alt-katholischen Gemeinden in Kattowitz und Hirschberg; in Breslau wurde erst 1873 eine alt-katholische Gemeinde gegründet. Verschiedene seiner Freunde (Reinkens, Knoodt, Elvenich, Theodor Weber) und mehrere seiner Schüler (Ernst Melzer, Prof. Andreas Menzel, Sylvester Suszynski) schlossen sich wie er der alt-katholischen Bewegung an.


Im Herbst 1871 reiste Baltzer zur Erholung an den Rhein, starb aber nach kurzem Krankenlager am 1. Oktober 1871 im Hause seines Freundes Knoodt in Bonn. Zwei Tage später wurde er von Knoodts Wohnung am grünen Wege aus bestattet. Die Benutzung der Bonner Friedhofskapelle wurde nicht erlaubt. Knoodt nahm die priesterlichen Funktionen vor. Der Leichenzug wurde „trotz ungewöhnlich wüsten Wetters von einer unabsehbaren Reihe der angesehensten Bürger Bonns begleitet.“ Fünf Jahre später stifteten Verwandte und Freunde die eingangs erwähnte, in Erz gegossene Büste, angefertigt von Johann Bernhard Afinger. Sie ziert bis heute das Grab und trägt mit dazu bei, die Erinnerung an diesen außergewöhnlichen Menschen wach zu halten. Die Pflege des Grabes ist heute in der Obhut des alt-katholischen Bistums.


Angela Berlis

Literatur:

Literatur und Quellenbelege sind zu finden in einem ausführlicheren Artikel, der in den Andernacher Annalen 2004 erschienen ist.