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Erdbeben erschüttern die Philippinen

06.11.2019

Philippinische Schwesterkirche bittet um Hilfe

Am 16. und am 29. Oktober haben eine Reihe schwerer Erdbeben der Stärke 6,3 nach der Richterskala das Gebiet der Diözese Koronadal der Unabhängigen Philippinischen Kirche / Iglesia Filipina Independiente (IFI) auf der Inselgruppe Mindanao im südlichen Bereich der Philippinen erschüttert. Zahlreiche Menschen sind dabei ums Leben gekommen, hunderte wurden verletzt, mehr als siebentausend Personen mussten evakuiert werden.

Zudem wurden viele Gebäude, darunter auch mehrere Kirchen der IFI, teilweise erheblich beschädigt. Seitenwände oder Dächer sind eingestürzt, so dass die Gebäude nicht mehr betreten werden dürfen und die Gottesdienste nun in provisorisch errichteten Zelten gefeiert werden. Alleine die Wiederaufbaukosten für die Kirchen werden von der IFI derzeit auf umgerechnet rund 45.000 € geschätzt.

Der Bischof der Diözese Koronadal, Redeemer A. Yaῆez Jr., schreibt in einem kurzen Bericht: „Neben den körperlichen Wunden haben die jüngsten Beben auch Angst in die Köpfe und Herzen der Menschen der betroffenen Region gesät.“ Vor allem die Sorge vor neuen und noch heftigeren Beben würde die Menschen beunruhigen.

Gemeinsam mit Bischof Yaῆez ruft Bischof Matthias Ring daher zu Gebeten für die Betroffenen und zu Spenden auf. „Angesichts der Notlage bitte ich die Gemeinden, unsere philippinische Schwesterkirche am kommenden Sonntag ins Gebet der Gemeinden einzuschließen und eine Kollekte für sie abzuhalten“, so Bischof Ring in einem Rundschreiben an die Pfarrerinnen und Pfarrer der deutschen Gemeinden.

Auch individuelle Spenden für die Erbebenopfer und die Unterstützung des Wiederaufbaus auf den Philippinen sind herzlich willkommen:

Spendenkonto:
Alt-Katholisches Bistum
Sparkasse Köln/Bonn

IBAN: DE38 3705 0198 0007 5008 38, BIC: COLSDE33XXX
Stichwort: „Erdbeben“

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