Infos zu Taizé

Eine Woche mit Jugendlichen in Taizé

Wer in der Woche nach Pfingsten auf dem Hügel von Taizé ankommt, der sieht zunächst einmal viele Zelte – sehr viele Zelte. Eine fast unüberschaubare Zeltstadt ist entstanden – bunt und fröhlich sieht sie aus. Massen an jungen Menschen bewegen sich mehrmals täglich von einem zum anderen Ende des Geländes.

 

Dreimal am Tag ist ihr Ziel die Kirche der Versöhnung. Auch sie erfüllt nicht das Bild, das wir gemeinhin von einem Kirchengebäude haben. Wären auf dem hinteren Teil nicht die kleinen Zwiebeltürme mit orthodoxen Kreuzen angebracht, man würde an diesem unscheinbaren Gebäude einfach vorbei gehen.

Mehrfach bildet sich eine riesige Menschenschlange. Dann ist Essenszeit und alle warten geduldig auf ihre schlichte Mahlzeit. Und schließlich kommt wieder Bewegung in die Menschenmassen, wenn es zur Bibeleinführung oder zu einer praktischen Arbeit geht. Während man immer wieder auf dem Gelände des Jugendtreffens unterwegs ist, kommt man an Gruppen vorbei, die singen und lachen oder in ein Gespräch vertieft sind.

Nein, ein Ort der Stille, den stellen wir uns wohl anders vor.

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Taizé-Fahrt Pfingsten 2008

„Dominus spiritus est, spiritus autem vivificat.“ „ Gott ist der Geist, der Geist aber macht lebendig.“ Dieses Pfingstlied begleitete eine Gruppe von Christen eine Woche lang  auf  ihrer Reise und während  ihres Aufenthalt bei der „Communauté de Taizé“ in Burgund.

 

Alt-Katholische, römisch-katholische und evangelische Christen, Jugendliche, Erwachsene und eine Familie, „geübte“ Taizébesucher und erstmalig nach Taizé Reisende, „einfache“ Gemeindemitglieder und Amtsträger wie Bischof Joachim Vobbe aus Bonn waren in pfingstlich-ökumenischem Geist vereint. Die Reise wurde von der Dekanatsjugendseeslorgerin in Bayern, Pfarrerin Alexandra Caspari vorbereitet und begleitet.

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Taizé – gelebte Versöhnung

Ende Oktober war es endlich wieder soweit:
Eine Gruppe aus den Dekanaten Bayern und Nordbaden machte sich auf den Weg
nach Taizé, einem kleinen Dorf in Burgund, um dort eine Woche lang in der
ökumenischen Kommunität mitzuleben, mitzuarbeiten und mitzubeten. Normalerweise
empfinden Jugendliche und junge Erwachsene das Klosterleben nicht als sonderlich
aufregend und ansprechend – aber in Taizé ist vieles ganz anders als erwartet:

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Mein Tagesablauf in Taizé

Um 7.15 Uhr reißt mich die Weckfunktion meines Handys aus dem Schlaf. Etwas verdusselt ziehe ich die Gardine unseres Barackenfensters zurück und freue mich über einen wunderschönen Sonnenaufgang und einen neuen Tag in Taizé.

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Interview mit Frère Wolfgang in Taizé, 03.11.2006


Info:
Können sie uns kurz beschreiben, was Taizé ist?

Fr. Wolfgang:

Taizé ist ein Ort, wo man hinfahren, seinen Rucksack abstellen und einige Zeit verbringen kann. Man trifft dort normalerweise Leute aus der ganzen Welt. Je nach dem, wann man kommt, sind es einige Hunderte oder auch einige Tausend. Und dann ist Taizé ein kleines Dorf in Frankreich, das fast ganz leer war, als Frère Roger vor 60 Jahren hierher kam, da die Leute hier keine Arbeit hatten.

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Gebetszeiten in Taizé

Nüchtern betrachtet kann ich sagen, dass es in Taizé am Tag drei Gebetszeiten gab und gibt. Während dieser Gebete waren fünf bis zehn Minuten davon voller Schweigen. Aber das ist es wohl auch schon, was ich genau sagen kann. Wie lange jede Einheit dauert, kann ich nur raten, bzw. abschätzen, wenn ich an die Essenszeit denke. Ansonsten gebe ich zu, dass mir mein Zeitgefühl abhanden gekommen ist. Wie oft haben wir die Lieder gesungen und wie lange saßen wir mit tausend anderen Menschen in dieser Kirche?

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O-Töne der Taizé-Fahrt 2006

Die Jugendlichen und die Erwachsenen haben für euch ihre Eindrücke und Erfahrungen aus Taizé zusammengefasst:

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Taizé-Fahrt Allerheiligen 2007 – Oder: Die beste Arbeit der Welt

Über Taizé kann man vieles erzählen und berichten. Zum Beispiel über die vielen jungen Leute, die aus aller Welt hierher kommen, um Gott näher zu sein, über das mittlerweile schon kultige Essen, welches, begleitet von einem schmetternden „bon appetit“ bei der Essensausgabe gereicht und in gemeinsamer Essensrunde mit einem lustigen „schmeckt's?“ verschlungen wird, über das Leben der Brüder in der Gemeinschaft, über die meditativen wunderbaren Taizé-Gesänge, welche man wochenlang auch nach Taizé nicht aus dem Kopf bekommt, über die Bibeleinführungen, über die Workshops und den Chor, bis hin zu der idyllischen Landschaft drumherum.

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