>> Archiv Positionen 2018

Positionen Januar 2018 von Peter Priller

Guten Morgen, liebe Hörerinnen und Hörer! Dieser Sonntag nach dem Fest Erscheinung des Herrn, oder Dreikönig, wie es im Volksmund genannt wird, ist die Fortsetzung, die Entfaltung des Erscheinungsfestes. Ursprünglich wurde die Erscheinung des Herrn durch die Erinnerung an drei biblische Ereignisse gefeiert: Die Anbetung der Weisen, die Taufe Jesu im Jordan und sein erstes Wunder auf der Hochzeit zu Kana. Hören wir die kurze Stelle von der Taufe Jesu im Markusevangelium!

„Und es geschah in jenen Tagen, da kam Jesus aus Nazaret in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.“ (Mk 1,9-11)

->Lesen Sie weiter

Positionen Februar 2018 von Michael Edenhofer

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Wir stehen am Anfang der Fastenzeit.

Damit verbinden viele Menschen: 

  • Essen einschränken,
  • auf Süßigkeiten und Alkohol verzichten,
  • am Aschermittwoch und am Karfreitag kein Fleisch und keine Wurst essen.

Wie sehen sie das?

Ist das der Sinn dieser Zeit oder gibt es eine tiefere Ebene?

-> Lesen Sie weiter

Positionen April 2018 von Harald Klein

Na, glauben Sie es jetzt? Ostern haben wir ja nun schon eine ganze Woche hinter uns; Sie haben vielleicht selber drüber nachgedacht, und die üblichen Bibeltexte und Predigten in den Kirchen haben zur Genüge stattgefunden. Glauben Sie es jetzt, verehrte Hörerinnen und Hörer? Die Sache mit der Auferstehung? Dass unsere eigenen Gräber irgendwann mal leer sind? Dass da das Grab in Jerusalem vor 2000 Jahren leer war?

-> Lesen Sie weiter

Positionen Mai 2018 von Hans-Jürgen Pöschl

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Manchmal geht es mir so, dass ich bei Texten, die ich schon so und so oft im Gottesdienst gehört habe, etwas Neues entdecke und ins Staunen komme – und dass dann diese Texte lange in mir nachwirken.

In der zurückliegenden Osterzeit ging es mir mit einem Text so!

Da hieß es in einer Lesung:

„Wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit“ (1 Joh 3,18). Überrascht bin ich zunächst einmal über das, was da nicht steht, was ich aber eigentlich dort vermuten würde! Da steht zum Beispiel nicht: „Wir wollen zuerst in Tat und Wahrheit lieben, und dann erst mit Wort und Zunge“ – auch das wäre ja schon bemerkenswert. Aber hier heißt es sogar: „Wir wollen nicht mit Wort und Zunge liebe, sondern in Tat und Wahrheit“.

Es kommt also – so scheint es hier – auf’s Reden wohl gar nicht an, sondern auf das, was man tut!

-> Lesen Sie weiter

Positionen August 2018 von Daniel Saam

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Gehören Sie einer Kirche an? Oder: Haben Sie mal einer Kirche angehört und sind dann irgendwann aber ausgetreten? Oder: Waren Sie noch nie Mitglied einer Kirche und wissen vielleicht gar nicht so genau, was Kirche eigentlich ist und was sie soll?

-> Lesen Sie weiter

Positionen September 2018 von Dr. André Golob

Liebe Zuhörerinnen, lieber Zuhörer,

immer wieder begegnen uns im Neuen Testament Szenen dämonischer Besessenheit und ihre Überwindung durch den sogenannten Exorzismus. Die moderne Theologie betrachtet das Phänomen der Teufelsaustreibung - Gottlob - nicht mehr fundamentalistisch, sondern sie weiß um die Bildhaftigkeit biblischer Geschichten.

-> Lesen Sie weiter

Positionen Oktober 2018 von Hans-Jürgen Pöschl

Liebe Hörerinnen und Hörer,

zweimal im Jahr, im Frühling und im Herbst, begehen wir bei uns im Ort eine Ökumenische Fastenwoche. Das Wort „Fastenwoche“ hatte zuvor für mich – das will ich ehrlich zugeben – keinen besonders guten Klang. Ich habe damit eher „Gesundheitsapostel“ und „Hungern-Müssen“ verbunden. Inzwischen habe ich eine solche Woche jedoch schon mehrere Male mitgemacht.

-> Lesen Sie weiter