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Klaus Heinrich Neuhoff, Gott alles in allem (1 Kor 15,28)

"Gott alles in allem" ist eine von Paulus verwendete Formel, die auf den griechischen Philosophen Anaxagoras (5. Jahrhundert vor Christus) zurückgeht. Maximos der Bekenner (580-662 n. Chr.) verwendet diese Vision, um das Ziel der Schöpfung zu beschreiben: nämlich dass "Gott alles in allem werde, alles umfassend und in seine Person aufnehmend" -mit anderen Worten: dass Gott die ganze Welt vergöttlicht (Theosis), indem sein Sohn Jesus Christus alles, was durch Ihn, Gottes Wort, geschaffen wurde, auch wieder zusammenfasst (Anakephalaiosis) und so diejenigen, die sich vom Guten abgewandt haben, im Heiligen Geist wieder aufrichtet (Apokatastasis). Ausgehend von ausgewählten Bibelstellen aus den paulinischen und deuteropaulinischen Briefen und vor dem Hintergrund ihrer patristischen Auslegungsgeschichte wird die kosmische Christologie Maximos`des Bekenners mit neueren theologischen Ansätzen verglichen und nach ihrer aktuellen Relevanz befragt: für eine Spiritualität, die sich auch die kosmische Dimension Christi bezieht, sowie für die Grundlagen ökologischer Ethik ujnd humaner Missions- und Religionstheologie.

 

Dr. Klaus Heinrich Neuhoff, MTh, geboren 1968 in Eltville am Rhein (Hessen), studierte römisch-katholische, alt-katholische und anglikanische Theologie in Thübingen, Bonn und Chichester (University of Southhampton). Er wurde 1997 in Essen zum Diakon und 1998 in Köln zum Priester geweiht. Nach einem Gastvikarariat in der Evangelischen Kirche des Rheinlandes wurde er christkatholischer Pfarrer in der Schweiz. 2010 erschien in Amersfoort sein Buch "Building on the Bonn Agrement" über die Geschichte der Anglikanisch-Alt-Katholischen Beziehungen. Mit seiner Frau Isabel Schau und seinem Sohn Jadon Immanuel lebt er in Hellikon im Fricktal (Kanton Aargau).

 

 

 


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