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16.06.2017 09:55 Alter: 7 days

Internationale Bischofskonferenz in Wien

v.l.n.r: Bischof em. Dušan Hejbal (CZ), Erzbischof Dr. Joris Vercammen (NL), Bischof Dr. Heinz Lederleitner (A), Bischof Dr. Dirk Schoon (NL), Bischof Dr. Harald Rein (CH), Bischof Dr. Matthias Ring (D)

Die Internationale Alt-Katholische Bischofskonferenz der Utrechter Union (IBK) tagt vom 18. bis 22. Juni in Wien. Als theologisches Schwerpunktthema steht die "Segnung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften" auf dem Programm. Darüber hinaus werden sich die Bischöfe mit einer Reihe von Berichten aus den Kirchen und den ökumenischen Gremien befassen und u.a. auch über Folgerungen aus der Kirchengemeinschaft mit der Kirche von Schweden für die Arbeit der IBK sprechen.

Traditionell nehmen an der IBK-Sitzung auch zwei offizielle Vertreter der anglikanischen Kirchengemeinschaft teil, nämlich Bischof Mike Klusmeyer aus den USA für die Episcopal Church und Bischof Michael Burrows aus Irland als Vertreter des Erzbischofs von Canterbury. Sie werden über aktuelle Entwicklung in der Anglican Communion berichten.

Die IBK geht zurück auf das Jahr 1889, als sich die Bischöfe zur Utrechter Union zusammenschlossen. Die in ihr versammelten alt-katholischen Bischöfe treffen sich unter dem Vorsitz des Erzbischofs von Utrecht einmal jährlich zu ihrer Vollversammlung. In einem eigenen Statut, zuletzt aktualisiert im Jahr 2000, werden die einzelnen Aufgaben der IBK geregelt. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Utrechter Union.