Kreuzkirche

Kreuzkirche mit Pfarr- und Gemeindehaus.
Kreuzkirche mit Pfarr- und Gemeindehaus
Innenansicht Altartisch und Blick in die Gemeinde
Kreuzkirche
Altartisch
Feier des Einzugs am 1. Januar 2017
Kirchenraum

Geschichte der Kreuzkirche

Am 24. November 1962 wurde am östlichen Stadtrand von Regensburg der Grundstein für eine neue evangelische Kirche gelegt: Hier, am Hohen Kreuz, wurde die Kreuzkirche errichtet und ein Jahr später, am ersten Sonntag im Advent, am 1. Dezember 1963, feierlich eingeweiht. Von einem alten gotischen Steinkreuz an der Straubinger Straße leiten sich der Flurname "Am Hohen Kreuz" und die Bezeichnung des Stadtteils ab.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde hier ein Internierungslager errichtet, für das 1946 eine Barackenkirche gebaut wurde. Viele Flüchtlinge aus den ehemals deutschen Ostgebieten und aus Südost-Europa fanden nach 1948 in dem ehemaligen Gefangenenlager eine vorübergehende Bleibe, in der Barackenkirche wurden regelmäßig katholische, orthodoxe und evangelische Gottesdienste gefeiert. Nachdem die Zahl der evangelischen Christen in Regensburg durch die Ansiedlung vieler Flüchtlinge stark angestiegen war, wurde der Bau neuer Kirchen nötig, so auch "Am Hohen Kreuz".

Architektur und Innenausstattung der Kreuzkirche

Der Grundriss des Kirchenschiffes (Architekt Franz Gürtner, München) bildet ein gleichseitiges Dreieck mit stumpf abgeschnittenen Ecken. Dieses Grundmotiv findet sich in vielen Details der Kirche wieder: in der Form des sechseckigen Taufsteins und der Kanzel, in den Fenstern, in den Emporenverzierungen, sogar in den Türgriffen und den Liedtafeln. Das Schiff ist mit einem Dach in Zeltform überdacht, dessen Spitze 15 Meter über dem Boden liegt. Der Turm ist nach Westen abgesetzt, aber mit dem Schiff durch die Sakristei verbunden. Der kupferbeschlagenen Eingangstür gegenüber befindet sich der Altar aus dunklem Wallenfelser Marmor. In Blickrichtung zum Altar steht links die Kanzel, rechts der Taufstein aus blaugrauem Jura. Der Bodenbelag ist zweifarbig aus Wallenfelser Marmor und Solnhofener Platten Die Holzverschalung der Dachuntersicht ist in Rotpinie ausgeführt. Die Emporenbrüstung aus Sichtbeton ist mit Jurasteinplatten belegt.

Auf die Gestaltung des Altarkreuzes (durch Fritz Heidingsfeld) war besonders Wert gelegt worden: In Glasmosaik eingelegt ist am ein Meter hohen Längsbalken die Gestalt des Gekreuzigten zu sehen, zu seinen Füßen das Fischsymbol. Am 85 Zentimeter langen Quebalken sind die Elemente des Abendmahls, Brot und Wein, durch Ähren und Trauben symbolisiert. Ein farbiges Fenster über dem Altar stellt das himmlische Jerusalem mit seinen Toren dar. Über dem Eingangsportal ist ebenfalls ein Mosaik angebracht, das in Form einer Arche die Kirche symbolisieren soll.

Seit dem 1. Januar 2017 feiert die alt-katholische Gemeinde hier ihre Gottesdienste.

Adresse:
Deggendorfer Str. 21c
93055 Regensburg

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Familiengottesdienst

Am 1. Sonntag im Monat 11.00 Uhr.