Orgel

Broschüre zur Einweihung der neuen Gunnar Schmid-Orgel.

Am 16. Dezember 2006 wurde in St. Willibrord die neue Gunnar Schmid-Orgel eingeweiht. Eine Broschüre zur Orgeleinweihung steht zum Download bereit. Die Disposition der Orgel ist auch unter http://xn--dr-gnter-95a.de/Glocke.html zu finden.

Pressebericht in "Christen heute", Februar 2007

„Töne, die aufhorchen lassen“ bei Orgelweihe in St. Willibrord

Ein sehr seltenes Ereignis erlebte die Münchner Gemeinde am 16. Dezember 2006, dem dritten Adventssonntag mit dem bezeichnenden Namen „Gaudete – Freut Euch“: Im Beisein von Vertretern aus der Ökumene (rumänisch-orthodoxe, anglikanische und römisch-katholische Kirche) weihte Dekan Pfarrer Harald Klein die neue Pfeifenorgel aus der Werkstatt des Kaufbeurer Orgelbauers Gunnar Schmid in einem Festgottesdienst feierlich ein. In seiner Festpredigt unterschied Pfarrer Klein zwischen den vielen alltäglichen Tönen, die man geradezu überhören muss, um vernünftig leben zu können, und denen, die aufhorchen lassen. Zu letzteren zählen die Töne einer Orgel, die immer wieder vom Zusammenhang des Lebens mit Gott erzählen.

Pfarrer Siegfried Thuringer erinnerte in seinem Grußwort an den mühsamen, fast genau fünfjährigen Weg, der schließlich in diesem lang ersehnten Tag gipfelte. […]

Der mit Spannung erwartete Festgottesdienst wurde vom Posaunenchor der ev.-luth. Magdalenenkirche in Eching sowie von einem Projektchor der Gemeinde St. Willibrord mitgestaltet. Nach der eigentlichen Orgelweihe nach der Predigt erklang die Orgel zum ersten Mal in einem Gottesdienst mit dem Präludium G-Dur von J.S. Bach, das in den Gemeindegesang „Lobe den Herren“ mündete. Damit war programmatisch die Aufgabe der Orgel umschrieben: Lobpreis Gottes im Orgelspiel ohne Worte und in der Begleitung des Gemeindegesangs mit Worten.

Der Orgelsachverständige Pater Stefan Kling beglückwünschte in seinem Grußwort die Gemeinde zu ihrem (verfrühten) Weihnachtsgeschenk und bekräftigte noch einmal, was schon die Verfechter des Orgelprojektes von Anfang an wussten: Man sollte nicht immer nur auf Zahlen schauen, sondern auch darauf, dass ein Orgelprojekt eine Gemeinde näher zusammen bringt. Er bedankte sich auch dafür, dass die Gemeinde einem jungen und noch unbekannten Orgelbauer in einer schwierigen Situation weitergeholfen hat, und ermutigte sie weiterzusparen, denn die Orgel sei auf sein Anraten hin so konzipiert, dass sie jederzeit noch um drei Register erweitert werden kann.

Nach einem Stehempfang im Döllingersaal, bei dem sich sogar ehemalige Gegner einer Pfeifenorgel mit strahlendem Gesicht für eine Pfeifenpatenschaft entschieden, fand sich die Gemeinde noch einmal in der Kirche ein, wo der Orgelbauer die Register und Klangfarben seines Instruments einzeln vorstellte. Zum krönenden Abschluss dieses Festtages präsentierte Pater Kling gemeinsam mit dem Kantor Andreas d´Orfey in einem sehr abwechslungsreichen Konzert die reichhaltigen Möglichkeiten der Orgel.

Astrid und Michael Sachs

Ab 4. Oktober immer mittwochs

19.30 Uhr Workshop Christbaumschmuck

Samstag, 2. Dezember

17.00 Uhr Ökumenisches Adventsansingen in St. Bonifaz