Geschichte der Gemeinde

Januar/Februar 1872

Gründung der Katholischen Pfarrgemeinde der Alt-Katholiken in Köln als Notverbund der wegen ihres Widerstandes gegen die neuen Dogmen der Unfehlbarkeit (Infallibilität) und kirchlichen Allherrschaft des Papstes (Jurisdiktionsprimat) exkommunizierten Kölner Katholiken. Zuerst Mitgebrauch der St. Pantaleonskirche, später Überlassung der Rathauskapelle zum alleinigen Gebrauch.

Juni 1873

In St. Pantaleon erste Wahl eines katholischen Bischofs durch Klerus und Volk seit über 1000 Jahren: Joseph Hubert Reinkes, Katholischer Bischof der Alt-Katholiken in Deutschland.

Oktober 1874

Staatliche Anerkennung der „alt-katholischen Parochie Köln“, die den Hauptteil des Regierungsbezirkes Köln umfasst

November 1907

Konsekration der Auferstehungskirche in der Jülicher Straße in der Kölner Neustadt; größter eigener Kirchenbau der Alt-Katholiken in Deutschland

Mai 1944

Zwei Bombennächte legen die Kirche bis auf den Turm in Schutt und Asche

Mai 1953

Einweihung einer einfachen Notkirche in den Ruinen der alten Kirche.

1989/90

Sanierung des Kirchturms; erste Neubaupläne

2. Februar 1992

Letzter Gottesdienst in der Notkirche, zugleich Feier des 120- jährigen Bestehens der Gemeinde

22. Mai 1993

Konsekration der neuen Pfarrkirche Christi-Auferstehung

Christi Auferstehung - Köln