Außer-Gewöhnliches

Einladung zur Priesterweihe

Die Priesterweihe unseres Diakons Markus Stutzenberger
am Samstag, den 23. September 2017
um 14:00
in der evangelischen Schlosskirche in Mannheim statt.
Preis: 23,00 Euro.
Bitte Verpflegung mitnehmen!

Anmeldung über die Liste in der Kirche.

Es fährt am Samstagmorgen ein Bus von Neugablonz nach Mannheim und abends zurück.


Die Primiz, die erste Eucharistiefeier von Markus Stutzenberger ist
am Erntedanksonntag, den 1. Oktober 2017 um 16:00 in unserer Kirche.
Ein Danktag für alle Berufungen, die Gott seiner Kirche schenkt.
Dieser Gottesdienst wird in besonder Weise musikalisch gestaltet sein.
Im Anschluss findet ein Empfang im Gemeindezentrum statt.

Diakonatsweihe Markus Stutzenberger 05.02.2017

Sei im Dunkeln ein Licht ... im Dunkel Dein Licht!

 

... so könnte man den Weihespruch unseres neuen Diakons Markus Stutzenberger aus der ersten Lesung des Weihetages auf den Punkt bringen (Jesaja 58,10)

Am Sonntag, den 05.02.17, wenige Tage nach "Lichtmess" und dem Lichtsegen am Blasiustag (03.02.) war er da, der große und außergewöhnliche Moment.

Außer-gewöhnlich nicht nur aufgrund der Zahl der Gottesdienstbesucher, bei einer nahezu vollbesetzten Himmelfahrtskirche. Außer- gewöhnlich aufgrund ganz verschiedener Aspekte. Aus Weiterstadt, der früheren Wirkungsstätte des Kandidaten, war eine (Ober-) Ministrantendelegation angereist. Ca. 4,5 Stunden hin und am Sonntag, nach kurzem Umtrunk, wieder zurück in die südhessische Heimat. Petar Balek, der "Weiterstädter Zeremoniar", hatte die feierliche Liturgie fest im Griff: Gar nicht so einfach bei vier alt-katholischen Messdienern (Fam. Mehr und Rieger) und einer ganzen Horde südhessischer "Römer", die z.B. aus "alter Gewohnheit" unserem Bischof Dr. Matthias Ring noch zur Gabenbereitung die bei uns nicht übliche Gelegenheit boten, sich "vor dem Essen noch die Hände zu waschen" ... :) Eine hochrangige Delegation, vor allen Dingen aus den Reihen der Geistlichen des bayerischen Dekanates, der lokalen Ökumene in Neugablonz und Kaufbeuren und nicht zuletzt Oberbürgermeister Stefan Bosse höchstpersönlich mit profilierten, kurzen und eindrucksvollen Grußworten machten aus einem "Pontifikalamt" ein "liturgisches Fest der Begegnung mit Gott und untereinander".

Dazu trugen insbesondere auch der Scholagesang (alt-)katholischer Frauen unter der Leitung von Richard Waldmüller und die ReliKiddzSchola (Aaron und Jakob Mehr; Björn und Nils Rieger) auf sehr eindrucksvolle Weise bei, die es bis in das Guiness-Buch der Rekorde schaffen könnte, als weltweit jüngste und beste Allerheiligenschola mit Cajonbegleitung. Dies lockerte die für alt-katholische Ohren und Herzen schwergängige Litanei erheblich auf. Gerne hätten die Kinder in der Vorbereitung die Litanei noch erweitert: "Von kurzen Ferien ... Herr, verschone uns..."

Einen italienisch colorierten Weihrauchgruß überbrachte Pfr. Hagen von der römischen Nachbargemeinde und zeigte damit, dass er/seine Pfarrei in Sachen Ökumene das "Herz Jesu" durchaus am rechten Fleck hat. Sr. Martha von den Crescentia-Schwestern teilte an diesem Tag das für sie Wertvollste ihrer Ordensgemeinschaft: eine Berührungsreliquie der Hl. Crescentia, die einen angemessenen Platz finden wird. Wie wenig trennt uns noch wirklich, wenn wir schon jetzt zumindest hier in Neugablonz ein Herzstück unseres Glaubens miteinander teilen können?

Die Gemeinde überreichte durch die 2. Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Fr. Marianne Siegmund, eine "Wendestola" der Pfarrei, die der Diakon auch nach der Priesterweihe am 23.09.2017 (wohl in Mannheim) noch tragen kann und wird, als bleibende Erinnerung an diesen wunderbaren Tag der Versöhnung mit einzelnen Wunden aus der Vergangenheit der Gemeinde.

Von Seiten des Diakons ein herzliches Danke Ihnen allen für das Geschenk, die Geschenke, Glücks- und Segenwünsche. Der Weihespruch möge auch Ihnen Ermutigung sein, selber für die vielfältigen Gelegenheiten in unserer Gemeinde einzustehen, wo Sie mit Ihrem Licht, das Sie in sich tragen, das Dunkel dieser Tage ein wenig heller zu machen.

Ein Teil der Verantwortung für die Gemeinde liegt beim Diakon, was sich durch die einseitige Stola ausdrückt. Und auch wenn Markus Stutzenberger -hoffentlich- im September zum Priester geweiht werden wird: der zweite Teil der Verantwortung für die Gemeinde bleibt in den Händen derer, die mitanpacken und sich engagieren. Es wäre schön, wenn Sie mit von der Partie wären. Ohne Kirchenvorstand und ohne Sie als Gemeinde könnte er das Licht Jesu nicht in dieser Weise zu den Alten, Kranken, Einsamen des Ostallgäus bringen.

Danke allen, vor allem den Damen des Frauenkreises, die diesen Tag durch ein auserlesenes Buffet auch Gablonzer Spezialitäten zu dem machten, was er war: Ein Fest gegenseitiger Ermutigung und Stärkung für den weiteren Weg des Diakons und der Gemeinde.

Der Kirchenvorstand wird nun Überlegungen anstellen, wie der Primiztag in Neugablonz in angemessener Weise begangen werden kann.
Wenn Sie eine Idee haben: Vorschläge sind jederzeit herzlich willkommen.