Rückschau

Krippenspiel 2017

(Foto: M Dreixler)
(Foto: M Dreixler)

Gemeinde im Monbachtal

Unweit der Nagold freuten sich 16 Gemeindemitglieder am sonnigen Herbstwetter
Alt-Katholisch-blau über den Monbach.

Ein neuer Vorarbeiter im Karlsruher Weinberg

Gemeinde und Ökumene feierte am 8. Oktober 2017 mit Florian Bosch Primiz

Eine festliche, lebendige, frohe Eucharistiefeier, wie sie man sie eigentlich in der Karlsruher Christi-Auferstehungsgemeinde gewohnt ist, wünschte sich Florian Bosch als Rahmen für seine Primiz, keine herausgehobene, auf das Priesteramt bezogene Liturgie. Dieser Wunsch erfüllte sich mit dem Gottesdienst am 8. Oktober, freilich mit einigen, dem Anlass angemessenen Nuancen wie dem feierlichen Einzug in die Kirche mit Vortragskreuz und der Schar von Ministrantinnen und Ministranten der Gemeinde, die schon bei der Priesterweihe in Mannheim mitwirkten.

Auch Pfarrerin Susanne Labsch von der benachbarten evangelischen Christusgemeinde begleitete den Neupriester zum Altar. Passend in die Zeit der Weinlese bestimmte das Bild vom Weinberg die Lesung aus dem Ersten Testament (Jes 5, 1-7) und das Evangelium (Mt 21, 33-44). In seiner Predigt lud Pfarrer Markus Laibach ein, gedanklich in einen Weinberg einzutreten und sich umzuschauen. Die Erde des Weinbergs, der Himmel darüber, die Reben und die Trauben boten ihm die Stichworte zur Betrachtung des menschlichen Lebens in seiner Verbindung mit Gott. "Nur wer der Erde dient, kann den Himmel lieben. Nur wer den Himmel liebt, kann der Erde dienen", gab er dem Neupriester mit auf seinen Dienst im Weinberg. Bezogen auf den Sohn des Weinbergsbesitzers, von dem im Evangelium die Rede ist, sprach Markus Laibach von dem Weg Jesu als "Herausforderung und Geschenk" an uns, fruchtbar zu werden für eine neue Wirklichkeit, die Jesus Reich Gottes nannte. Es war nur konsequent, dass die Predigt nicht mit Amen, sondern mit einem Zum Wohl schloss!

Wie sehr Florian Bosch als Diakon bereits in der Gemeinde Fuß gefasst hat, darüber hinaus aber auch in der ökumenischen Nachbarschaft, zeigte sich an den Grußworten nach der Eucharistie. Pfarrerin Labsch überbrachte die Grüße und Wünsche nicht nur ihrer evangelischen Christusgemeinde, sondern auch die der Arbeitsgemeinschaft der Christlichen Gemeinden um das "Mühlburger Tor" in der Karlsruher Weststadt. Die evangelisch-methodistische Gemeinde Karlsruhe gehörte ebenso zu den Gratulanten wie auch die evangelische Ursprungsgemeinde von Florian Bosch in Gerlingen. Pfarrerin Labsch war in die Feier des heiligen Mahls eingebunden - was vielfach als ein besonders schönes ökumenisches Zeichen empfunden wurde. Die ökumenische Verbundenheit der Gemeinde zeigte sich aber auch an den vielen Mitchristen aus anderen Gemeinden, die nicht nur am Gottesdienst teilnahmen, sondern auch am anschließenden Empfang und am Buffett im Gemeindesaal. Der Vorsitzende des Kirchenvorstands, Professor Dr. Rainer Bolle, überreichte Florian Bosch als Geschenk der Gemeinde eine schöne Stola, gefertigt von Nicole Patzies, beschrieb deren Farben und Textur und wiederholte, was er dem Neupriester schon bei der Priesterweihe in Mannheim mit auf den Weg gegeben hatte. Die Festfreude kam auch musikalisch eindrucksvoll zum Ausdruck. Die Gemeinde hatte nicht nur in Liedern u. a. Gesängen reichlich Gelegenheit zum Gotteslob mit Herz und Mund, prächtig begleitet von Organistin Lena Fischer. Die Schola Gregoriana Kirchpergensis unter Leitung von David Bosch umrahmte die Lesungen und die Kommunion mit ihrem präzisen und wohlklingenden Gesang. Kantorin Theresa Schäfer, Künzelsau, intonierte den Wechselgesang mit der Gemeinde zwischen den Lesungen. "Ich bin glücklich", sagte Florian Bosch in seinem Dankeswort nicht nur einmal, und man sah ihm an, dass er mit seinem Lebensweg und seiner Berufung im Einklang ist. Er wird sein Vikariat in der Karlsruher Gemeinde bis 2019 fortsetzen. Neben seinen seelsorgerlichen Aufgaben nimmt er sich speziell auch der Kirchenmusik an - er hat bereits eine Schola gegründet, die wöchentlich zusammenkommt. Der Primiztag klang am frühen Abend mit einer Lichtvesper in der Katharinen-Kapelle der Landauer Gemeinde aus. Veit Schäfer

„Minis sind Wassertropfen, die den Gottesdienst in Fluss halten”

Die Messdienergruppe auf der Freizeit in Le Hohwald/Elsass (26. – 28.Mai 2017)

Wir haben uns am Freitag Nachmittag an der Kirche getroffen. Markus' Auto war schon vollgestopft mit Gepäck. Wir (Moritz, Paula,Antonia, Jonathan, Johannes, Manuel und Clara) wurden auf die Autos verteilt und sind losgefahren. Zur Villa Sonja im Elsass. Als wir angekommen sind, haben wir erstmal unsere Zimmer bezogen und eingerichtet. Nach einer Kennenlernrunde und einem Tischennisrundlauf haben wir das Abendessen gekocht. Spaghetti mit Tomatensauce, leeeeeecker! Danach haben wir noch unser beliebtes „Werwolf”-Spiel gespielt, bis es dann ins Bett ging. Am Morgen des nächsten Tages haben Markus und Clara Baguette beim Bäcker geholt, damit wir ein leckeres, französisches Frühstück zusammen haben konnten. Danach haben wir uns mit den Themen beschäftigt: „Minis sind Wassertropfen, die denGottesdienst in Fluss halten”. Was sind/tun Ministranten? Wo begegnet uns Wasser in der Kirche? Was ist Weihwasser? Nachdem wir am Morgen über eher „ruhigeres” Wasser gesprochen haben, wollten wir am Mittag zu „wilderem” Wasser und wanderten zu einem schönen Wasserfall, an dem wir zusammen picknickten, das war toll! Manche sind mit den Füßen ins Wasser gegangen, auch wenn es bibberkalt war. Auf dem Rückweg hatten wir noch alle in einem eiskalten Kneippbecken unseren Spaß.Wieder zurück in der Villa haben wir nach einer kurzen Pause die Ministrantenolympiade „Mädchen gegen Jungs” gestartet, die von der Jury, Markus, Martina Laibach und Alena Spranger durchgeführt und bewertet wurde. Die Disziplinen waren: - Liednummern schnell finden - Gewand anziehen und ordentlich aussehen - Kohle zum Glühen bringen (sogar unterwindigen Außenbedingungen) - Kelchlaufen - andächtig mit Leuchter laufen - Liedtext dichten und singen zu „Unser Leben sei ein Fest”- Pfarrer zum Lachen bringen. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber letztendlich haben die Mädchen gewonnen. Natürlich! Auch wenn sich die Jungs wacker geschlagen haben. Zur Belohnung gab es dann für alle leckere Süßigkeiten. Am Abend haben wir köstlich gegrillt und hatten danach noch Zeit für unsere beliebten Spiele „Werwolf” und „Halt mal kurz”.Am Sonntag haben wir nach dem gemeinsamenFühstück zusammen den Gottesdienstvorbereitet und gefeiert.Zum Mittagessen gab's ein großes Reste-Essenund danach startete unsere Putzaktion imHaus, bei der alle prima mitgeholfen haben!Am Mittag, als die Papas mit den Autos gekommenwaren, hieß es dann schon Abschiednehmen von der Villa. Auf dem Weg zurücknach Hause haben wir noch einen Stop an einerEisdiele gemacht und jeder hat noch eineKugel Eis bekommen.Dann war es leider schon vorbei. Es war einsehr schönes Ministrantenwochenende; kannes ruhig öfters geben!

Karfreitag – Kinderkreuzweg

Bei der diesjährigen Karfreitagswanderung haben Markus, Vicky und Dirk wieder einen Kinder-Karfreitagsweg angeboten. Wir sind genauso wie die Erwachsenen alle Stationen des Karfreitagsweges abgelaufen, haben die Bilder besprochen und anschließend bei allen Stationen eine Murmel als „Licht” hingelegt. Außerdem haben wir viele schöne Lieder gesungen.

Als wir oben bei der Annakapelle angekommen sind, haben wir unser Vesper geteilt und zusammen gegessen.

Es war ein toller Kreuzweg!

Moritz und Paula Schomburg

(Fotos: M.Dreixler)

Frauensonntag 2017 –„Die Enge meines Herzens mache weit”

Der etwas andere Gottesdienst am 21. Mai 2017 um 10.00 Uhr in der Kirche wurde mit einer eigens gegründeten Singgruppe bereichert. Das Thema lud die Gemeinde dazu ein, sich auf mehrstimmigen Lieder und eine Herz-Meditation einzulassen, die von Lena Fischer und Luise Becker kundig angeleitet wurden. Constanze Spranger und die Lektorinnen Ingrid Blank, Tanja Keunecke-Dreixler und Viktoria Liehmann gestalteten die Wort-Gottes-Feier mit Texten aus dem Buch der Sprüche und des Matthäus-Evangeliums, die von Luise mit Zwischengedanken zu dem Psalmenwort kontrastiert wurden. Die Bedeutung des Herzens in der Bibel, in unserem Leben, den Weg zu unseren Herzen berührte sie in ihrer Ansprache an die Gemeinde. Auch das Glaubensbekenntnis folgte Worten, die den traditionell männlich bezeichneten Gottvater in eine freiere Formulierung überführten. Die Kollekte zu Gunsten von Medica Mondiale ergab eine Summe von gut 200 EUR.

Vielen Dank den Spenderinnen und Spendern!

 

 

Danach nahmen einige die Einladung zum Tanz mit Luise Becker an: Georg Philipp Telemann „Die unendliche Freude”

Gemeindefahrt nach Meppen/Emsland

21 Interessierte genossen den Frühlingsnachmittag im Schlosspark Clemenswerth

Wenig Zeit blieb den Karlsruher Alt-Katholiken für den Kölner Dom auf der Reise in den Norden, dafür nahm sich der ehemalige Pfarrer der Gemeinde, Reinhold Lampe, zwei Tage Zeit, um die Gruppe in seiner Heimat Meppen zu willkommen zu heißen. Der Reisegruppe fielen schon beim Weg in den Norden die akkurat gepflegten Backstein-Häuser auf und rund um die Unterkunft Jugendherberge Koppelschleuse konnte man am Stadtrand von Meppen zwischen Kanälen und Flüssen im Grünen nach der langen Bahnfahrt wieder in Bewegung kommen. In der ältesten Kneipe der Stadt wurden abends bei Schnitzel und Bratkartoffeln alte und neue Kontakte geknüpft, da sich noch nicht alle Teilnehmer persönlich kannten. Am nächsten Tag ging es zu einer mit enormem Aufwand restaurierten Besonderheit: eine kombinierten Wind- und Wassermühle bei Hüven. Schon im Mittelalter urkundlich erwähnt hatten die Müller um 1850 zunehmend mit Wassermangel zu kämpfen und so konstruierten findige Köpfe auf das bestehende Gebäude mit Wasserrad und Mahlwerk eine nach dem Wind drehbare vierfüglige Mühle, um auch diese Energieform zu nutzen. Diese Hybrid-Technologie aus Eichebalken beeindruckte die Technikbegeisterten. Nachmittags im Schlosspark der ebenfalls schön renovierten Jagdschloss-Anlage Clemenswerth stand bei der Führung der absolutistische Kurfürst Clemens August im Mittelpunkt, der um 1740 nicht nur Bischof von Köln war sondern auch Mitglied des Deutschordens. Heute können die Besucher im Hauptpavillon in Filzpantoffeln auf den zentralen Stern des Marmofußbodens treten, um die unverstellte Aussicht ins Grüne zu genießen. Auch diese Tagesausflüge wurden mit einem gemeinsamen Abendessen in fröhlicher Runde beendet. Ein Sonntagsgottesdienst zusammen mit 17 eigens angereisten Mitgliedern der Gemeinden Wilhelmshafen, Bremen, Lingen und Pfarrer Meik Barwisch gab der Gruppe den Segen mit auf die Heimreise.

Am Vorabend des Ostersonntags wurde ab 20 Uhr in und vor der Kirche die Feier der Osternacht begangen.

Frauen fordern Gerechtigkeit – Ein Weltgebetstag in Karlsruhe-West

Chor singt philippinische Lieder im Albert-Schweitzer-Saal

Unter den 25 Gottesdiensten, die von den christlichen Gemeinden in Karlsruhe zum Weltgebetstag 2017 gefeiert wurden, dürfte jener der Gemeinden rund um das Mühlburger Tor ein besonders originales Gepräge gehabt haben: sein Ablauf wurde wesentlich mitgestaltet von der Gruppe philippinischer Frauen, die der Karlsruher Alt-katholischen Gemeinde angehören oder sich ihr verbunden fühlen. Das Weltgebetstagskomitee ihres heimatlichen Inselreiches hatte die diesjährige Gottesdienstordnung unter dem Motto „Was ist denn fair?” entworfen.

Begrüßt wurden die Teilnehmenden, unter ihnen zahlreiche philippinische Frauen und Männer, nicht nur mit „Mabuhay”, sondern auch mit einer kleinen Rede in der Landessprache Tagalog. In einer kurzen Landinformation beschrieb eine Filipina anschließend geografische, wirtschaftliche, geschichtliche und religiöse Details ihres aus mehr als 7000 Inseln bestehenden Heimatlandes, in dem neben der Nationalsprache viele weitere Sprachen gesprochen werden. Vier Fünftel der ca. 100 Millionen Einwohner sind katholisch, ein Erbe der fast vierhundertjährigen spanischen Kolonialzeit, die erst 1898 endete und von einem Kolonialregime der USA abgelöst wurde. Erst 1946 wurden die Philippinen unabhängig. 

Die Philippinen sind geprägt von großen Gegensätzen zwischen arm und reich. Und nicht immer sind die Arbeitsbedingungen gerecht und fair. Anhand von drei Lebensläufen von Frauen wurde verdeutlicht, was Gerechtigkeit konkret in der heutigen philippinischen Wirklichkeit heißen könnte: soziale Sicherheit für zwei Millionen Hausangestellte, deren gesetzliche Rechte oft unterlaufen werden; Landverteilung an Tagelöhner entsprechend der Agrarreform der Regierung und ein effektives, zügiges Wiederaufbauprogramm nach den noch keineswegs behobenen Verwüstungen des Taifuns Yolanda. Den Schrei nach Gerechtigkeit zu hören und sich nicht hinter Ausreden zu verstecken, dazu forderten die philippinischen Frauen auch uns auf.

Weinberg – Arbeitsmarkt

In der Mitte der diesjährigen Feier stand das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt, 20, 1-16), das unsere herkömmlichen Vorstellungen von Gerechtigkeit vordergründig geradezu drastisch unterläuft. Die Gerechtigkeit im Reich Gottes hat nichts mit unserem Leistungsdenken zu tun. Bei Gott zählt die Solidarität miteinander, die Rücksichtnahmen aufeinander, Großzügigkeit untereinander, Toleranz füreinander und Liebe zueinander. So entsteht Gemeinschaft.

Ein Beispiel für ein solches Verhalten ist die Tradition des „Dagyaw” oder auch „Bahanihan” auf den Philippinen. Beim Pflanzen und bei der Ernte von Reis helfen alle zusammen und jeder bekommt einen Teil der Reisernte. „Erntezeit ist eine Zeit der Fülle, eine Zeit zum Feiern.” So bekamen die Gottesdienstbesucher ein kleines Tütchen Reis mit nach Hause.

Die Bedeutung von Reis für das Leben auf den Philippinen wurde in besonderer Weise im Reis-Tanz deutlich, den eine Gruppe Filipinas unserer Gemeinde aufführte und der die verschiedenen Stationen des Grundnahrungsmittel von den Keimlingen über das Pflanzen der Setzlinge, das Ernten des Korns bis zum Stampfen der Körner, um das Mehl zu gewinnen, darstellte.

Dem Vorbereitungsteam, das Anne Schomburg aus unserer Gemeinde koordinierte, Gabriele Kämper, die die Abstimmungen vor Ort durchführte, Lena Fischer, die musikalisch durch den Gottesdienst führte sowie vielen weiteren Helferinnen – und vor allem den Filipinas ist es gelungen, aus diesem Gottesdienst ein besonderes Fest zu machen. Ein Fest, das alle einlädt. Die philippinische Freude und Gemeinschaft zu spüren und zu erleben, war das Besondere dieses Gottesdienstes.

Und dies setzte sich beim anschließenden gemeinsamen Fest fort. Auf die mit 150 Teilnehmenden nicht eben kleine Weltgebetstagsgemeinde wartete ein üppiges kalt-warmes, süß-salziges Buffet, das die Filipinas nach ihren köstlichen einheimischen Rezepten zubereitet hatten. Selbst ein Spanferkel, das auf keinem philippinischen Fest fehlen darf, wurde aufgetischt. Mit großer Begeisterung wurden die verschiedenen Speisen probiert und der Gaumen in eine exotische Welt entführt. Abgerundet wurde dieser beeindruckende Weltgebetstag durch zwei Lieder in Tagalog, die die Filipinas unserer Gemeinde vortrugen und dem traditionellen Stocktanz, dem Tinikling.

Das Grundsatz-Motto des Weltgebetstags „Informiert beten – betend handeln” wurde durch diesen Weltgebetstag mit Leben gefüllt. Es war ein Tag, der noch lang nachwirkt.

Erfolgreiche Sternsingeraktion zur „Mobile Schule” 2017

Zwei Gruppen waren an zwei Tagen unterwegs.

Die Unabhängige philippinische Kirche (IFI) unterstützt freiwillige Lehrer, die über die „Mobile Schule” Kinder unterrichten, die sich aufgrund von Armut keinen Schulbesuch leisten können.
Wir Sternsinger haben am 6., 7. und 8. Januar 2017 in Karlsruhe und Umland dazu mit unseren Liedern und dem Sternsinger-Segen beigetragen.
Vielen Dank für Ihre Spende!
Näheres im nächsten Gemeindebrief.

Auftakt zum Weihnachtsfest mit Krippenspiel der Kinder

Am Samstag den 24.12.2016 erklangen Flöte und Geige, als die Krippenspielgruppe zu den neuen Figuren an den Altar trat, um die Gemeinde mit einem Lied zu begrüßen. Weit hinten im Mittelgang begaben sich dann Maria und Joseph auf den Weg der Herbergssuche, um im Verlauf der Geschichte Unterstützung durch den treuen Esel und freundliche Hirten zu finden, die ihnen dann die beschwerliche Reise nach Bethlehem erleichterten. Lena Fischer, Dirk Hillert und weitere Eltern hatten mit den Kindern die Szenen geübt und freuten sich über das engagierte Zusammenspiel.

Firmung 2016

Die Predigt von Bischof Matthias Ring wurde spontan durch Gemeindemitglieder und Gäste in Szene gesetzt.

Am Samstag, den 12. November waren die Kirchenbänke voller Gäste und Gemeindemitglieder als die Firmanden von Stuttgart und Karlsruhe in die Christi Auferstehungskirche einzogen. Mit Gedanken zum Thema „Bindung” gestaltete Bischof Ring seine Predigt. Während der feierlichen Eucharistiefeier wurde auch ein junges Gemeindemitglied aus Landau getauft. Nach dem Gottesdienst fand noch ein kleiner Empfang im hinteren Teil der Kirche statt, um den besonderen Tag ausklingen zu lassen.

Pilgerweg Firmanden

Vom 28. Juli bis zum 2. August 2016 waren wir, die Firmlinge von Karlsruhe, Landau und Stuttgart auf einer Pilgerwanderung durch die Vogesen mit Martina Laibach, Pfarrer Markus Laibach und Pfarrer Joachim Pfützner unterwegs. Wir fuhren zusammen los und starteten unsere Wanderung am Kloster auf dem Odilienberg. Dort erfuhren wir, dass wir jeden Morgen mit einem Impuls beginnen würden. Wir hatten eine Stunde Zeit, im Schweigen zu wandern und konnten darüber nachdenken und diese Gedanken in unser Pilgertagebuch zu Pa-pier bringen. Danach begann der lautere Teil des Tages, an dem wir z.B. Rätsel von Läticia versuchten zu lösen. Das nervigste war: "Ein Pferd geht über die Straße. Wohin geht der Frosch?" Sonst hatten wir viel Spaß und haben über interessante Themen,(Hobbys), lustige Themen (Hühnerschlachten), und ernstere The-men (Religionen), geredet. Bei der Wanderung gab es viele schöne Abschnitte; einer der schönsten war auf einem Felsplateau, wo man die wunderschöne Aussicht genießen konnte. Nach jedem anstrengenden Tag kamen wir an eine Unterkunft. Am ersten Abend waren wir an der nennenswertesten Hütte mit groß-er Dusche, schönen Schlafräumen und Grill. Sonst waren wir in Skihütten, einem Bauernhof und einer Jugendherberge. Meistens kochten wir selbst und nachmittags picknickten wir französische Spezialitäten. Ein Auto fuhr die Wanderstrecke mit und brachte, falls nötig, die Fußkranken zur nächsten Unterkunft. Außerdem kauften sie Essen fürs Picknick ein. Am letzten Tag hatten wir einen lustigen Spieleabend und ein ge-meinsames Matratzenlager zum Schlafen. Am nächsten Morgen machten wir noch einen Zwischenstopp in einem französischen Supermarkt, wo wir Spezialitäten wie Wein, Käsen und Pasteten für zuhause einkauften. In dieser gemeinsamen Zeit ist unsere Gruppe immer mehr zu-sammengewachsen und dafür danken wir Martina, Markus und Joachim für diese schöne Wanderung.

PS: Der Frosch geht mir auf die Nerven.

Nicht nur im Erdgeschoss, auch im DG des Gemeindehauses wurden am 25. Juni 2016 die Holzrahmen frisch gestrichen. Am 1. und 2. Juli wurde dann von weiteren Ehrenamtlichen aus der Gemeinde die Sakristei mit einem neuen Farbton versehen..

Frauensonntag 2016

„Lachen oder Weinen wird gesegnet sein… fürchte dich nicht…“.

Dieses baf-Jahresthema griff das Vorbereitungsteam unserer Gemeinde auf und bereitete für den 8. Mai einen Wortgottesdienst vor. Sorgen und Freuden, die Schatten- und Lichtseiten, die zum Leben gehören, sollten im Mittelpunkt des Gottesdienstes stehen. Mit dieser Thematik beschäftigte sich auch die Mystikerin Juliana von Norwich (1342-1429), deren Gedenktag der 8. Mai ist. Auf ihr Leben und ihr Vorbild wurde im Gottesdienst eingegangen. Trostworte der Lesung aus der Offenbarung des Johannes (Offb21, 1-5a) und an die Jünger im Johannesevangelium (Joh 14,25-29) gaben eine Antwort.

Exemplarisch  wurden Gedanken, die uns das Leben schwer machen und solche, die uns das Leben erleichtern, vorgetragen und auf dunklen oder hellen Plakaten vor dem Altar stichwortartig sichtbar gemacht. Zu den einzelnen Fürbitten wurden Hoffnungskerzen aufgestellt.

Ein wichtiges Anliegen des Vorbereitungsteams war es, die Kollekte dem Karlsruher Frauenhaus zukommen zu lassen. Die Vertreterin des Frauenhauses in Karlsruhe bedankte sich bei unserer Gemeinde für die Spende von 230,48 €. Sie soll dazu beitragen, Frauen und Kindern auf einer Freizeit im Sommer eine kleine Auszeit von ihren Sorgen zu ermöglichen, um neue Kraft zu schöpfen und wieder Licht in ihr Leben zu bringen.

Nach dem gegenseitigen Segen am Altar wurde zum Abschluss des Gottesdienstes nochmals das Lied „Komm, Herr segne uns… Lachen oder Weinen wird gesegnet sein” gesungen. Besonderen Anklang fand die Liedbegleitung mit Flöte, Gitarre und der Orgel im Wechsel.

Ein Erinnerungsfoto mit Frauen vor der Kirche und ein gemeinsamer Austausch im Kirchenkaffee rundeten den Sonntagvormittag ab

Exerzitien im Nordschwarzwald

Einige Teilnehmer der Gruppe am Sonntagmorgen beim „Gang in den Tag”. Foto: Ingeborg Pujiula

Etwas überrascht fanden sich die 14 Teilnehmer am Freitag Abend nach dem Essen im Henhöferheim bei der Einführungsrunde wieder – denn nicht allen war klar, dass wir das Wochenende im Schweigen verbringen würden.

Nach dem trubeligen Ankommen, Zimmerfindung und Abendessen war es herzerwärmend, den liebevoll geschmückten Gruppenraum zu betreten, in dem für jeden Teilnehmer in der Mitte eine Kerze brannte. Durch die Impulse unserer Leiter Felicitas und Markus wurden wir langsam und behutsam zur Stille hingeführt und konnten uns entspannt darauf einlassen.

So richtig eingestimmt waren wir am Samstag bei der 10-minütigen Morgenmeditation. Mit aufrechtem Sitz und der Aufmerksamkeit auf dem Atem kann man sehr gut in die Stille eintauchen.

Der Tagesplan, den unsere Leiter für uns vorbereitet hatten, sah vor, dass wir das Frühstück und alle unsere Mahlzeiten in Schweigen verbringen würden.  

Nach dem Frühstück startete unser Vormittag in einer gemeinsamen Runde, bei der jeder ein Bild zu unserem Thema „Brich auf” ziehen durfte. Sehr unterschiedliche, bewegende Motive waren darauf zu erkennen zu denen jeder am Vormittag für sich einen Zugang finden konnte. Ob beim Waldspaziergang durch den dichten feuchten Nebel oder im warmen Gruppenraum – nun war jeder allein und hatte Zeit, den Impuls in sich wirken zu lassen. 

Das zweite Gruppentreffen an diesem Tag fand erst nach dem Kaffee statt. Bei einem Bibliodrama hatten wir nun die Möglichkeit, uns auf eine neue Weise und tiefer in eine Bibelstelle hinein zu versetzen: Zuerst wird eine Bibelstelle vorgelesen, danach sammelt man alles, was in dieser Geschichte vorkommt und eine Rolle spielen kann. Das können Personen, Gegenstände, aber auch Gedanken oder Gefühle sein. Nun war die Frage: Was von den gesammelten Begriffen spricht mich an? In welcher Figur finde ich mich wieder? Nachdem sich jeder eine Figur ausgesucht hatte und unser Gruppenraum als Spielort diente, konnten wir uns im Raum platzieren. Durch die Befragung der Personen zu ihrer Rolle, warum sie sich diesen Platz ausgesucht haben bekam man durch die Antworten auf einmal neue Perspektiven. Plätze und Ansichten wurden gewechselt und verändert. Neue Sichtweisen, Chancen und Möglichkeiten haben sich aufgetan. Diesen Denkanstoß konnte jeder in seine nachmittägliche Zeit für sich mitnehmen. 

Nach dem Essen und Abendgebet gab es ein heiteres Ausklingen des Abends mit Gesang und Gitarrenbegleitung.

Während am Sonntag Morgen noch schweigend und ganz bewussten Schrittes in den Tag gegangen und gefrühstückt wurde, konnten wir uns nach der Eucharistiefeier wieder ins Reden einfinden.

Die folgende Rückblickrunde war dann unser letztes gemeinsames Treffen, bei dem viel Lob und Dank an unsere Leiter ausgesprochen wurde. 

Auch wenn wir dann nur noch das Mittagessen zum gemeinsamen verbalen Austausch hatten, so wurde an diesem Wochenende doch viel mehr kommuniziert als an anderen wortreichen Tagen. 

Mit viel Achtsamkeit für den Nächsten sind wir uns alle ein Stück näher gekommen und nach herzlicher Verabschiedung wieder glücklich, aufgetankt und – ein klein wenig leiser – nach Hause gefahren. Gerne immer wieder!

3 neue Kirchenvorstände gewählt

(v.l.n.r.) Dr. Markus Dreixler, Momo Schwehn-Melin, Dirk Hillert, Viktoria Liehmann, Peter Baumgärtner, Markus Laibach

Am Sonntag, den 13. März 2016 wurden in der 2. Gemeindeversammlung Peter Baumgärtner, Viktoria Liehmann und Dirk Hillert in den Karlsruher Kirchenvorstand gewählt. Sie sind nun für sechs Jahre im Team der insgesamt 6 Kirchenvorstände mit der Gemeindeleitung betraut. Als Ersatzmitglieder wurden in einem zweiten Wahlgang Dela Schwäble und Peter Münz gewählt.

Am Sonntag, den 20. März 2016 begrüßte Pfarrer Laibach die neu Gewählten und bedankte sich für die gute Arbeit der bisherigen Vorstandsmitglieder Momo Schwehn-Melin und Dr. Markus Dreixler, die sich nicht mehr zur Wahl stellten.

So, 4. März – 10 Uhr, Familiengottesdienst zum Weltgebetstag

So, 25. März – 10 Uhr, Palmsonntag. Prozession und Eucharistiefeier

Do, 29. März – 20 Uhr, Gründonnerstag. Eucharistie und Gebetsstille

Karfreitag, 30. März – 15 Uhr, Karfreitagsliturgie

Osternacht, 31. März – 21 Uhr, Auferstehungsfeier

Ostersonntag, 1. April – 10 Uhr, Festgottesdienst

Ostermontag, 2. April – 10 Uhr, Eucharistiefeier