Kirchenvorstand

Unser Kirchenvorstand (KV) trifft sich alle sechs bis acht Wochen und bespricht die Themen, die in der Gemeinde anliegen. Diese können seelsorgerliche, organisatorischer oder auch finanzieller Art sein. Der KV besteht aus dem Gemeindepfarrer und z.Zt. fünf weiteren Gemeindemitgliedern, die von der Gemeindeversammlung in geheimer Wahl für jeweils sechs Jahre gewählt werden.

Die Aufgabe des Kirchenvorstandes (KV) ist es vor allem, für ein lebendiges Gemeindeleben zu sorgen. Das bedeutet, er kümmert sich um die innere Entwicklung der Gemeinde, um gute Begegnungen der Gemeindemitglieder untereinander sowie den Kontakt zu anderen Gemeinden. Dazu gehört es auch, die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde anzusprechen und einzubinden, zum Beispiel durch Kindergottesdienste und die Reli-Werkstatt. Caritative und diakonische Themen, wie das Engagement in sozialen Projekten, die Öffentlichkeitsarbeit und die ökumenische Arbeit stehen ebenfalls auf der Tagesordnung.

Der KV beruft zwei Mal im Jahr die Gemeindeversammlung ein und setzt die Entscheidungen um, die dort getroffen werden – denn Beschlüsse werden immer von bestimmten Versammlungen oder Gremien, nicht von einer Person allein, gefasst: So ist das synodale Prinzip unserer Kirche lebendig.

Jedes KV-Mitglied hat auch sein „Spezialgebiet“ oder besonderes Anliegen: Der KV-Vorsitzende hält gemeinsam mit dem Pfarrer den Kontakt zum Bistum, zur Synodalvertretung und zu den örtlichen Behörden; der Kirchenrechner hält ein wachsames Auge über den Haushalt der Gemeinde. Weitere Mitglieder bringen profundes Wissen in rechtlichen Fragen ein oder gestalten das geistliche Leben mit.