Gemeinde

Juli 1870: I. Vatikanisches Konzil: 2 neue Dogmen: Der Papst ist unfehlbar in Fragen des Glaubens und der Moral und er ist alleiniger und oberster Gesetzgeber aller Katholiken.

März 1871
: Widerspruch durch den weltweit anerkannten Münchner Kirchenhistoriker Ignaz von Döllinger.

Mai 1871
: Solidaritätserklärung Heidelberger Katholiken mit Döllinger

August 1871
: erste Versammlungen und Bildung von „Altkatholikenvereinen“

September 1871
: Teilnahme am Altkatholikenkongress in München

Januar 1872
: das Heidelberger Komitee der Altkatholiken lädt zu einer Badischen Delegiertenversammlung der Altkatholiken nach Karlsruhe ein.

Februar 1872
: erster altkatholischer Gottesdienst in der evang. Peterskirche

Juni 1873
: Wahl des Theologieprofessors Reinkens aus Breslau zum 1. Bischof für die Altkatholiken in Deutschland.

August 1873
: Bischofsweihe in Rotterdam durch den altkatholischen Bischof von Deventer (Niederlande).

November 1873
: Anerkennung als katholischer Bischof u.a. durch Großherzog Friedrich von Baden.

8. März 1874
: Gründung der altkatholischen Gemeinde Heidelberg.

Juni 1874
: Badisches Altkatholikengesetz: Staatskirchenrechtliche Anerkennung und Rechtsschutz.

August 1874
: staatskirchenrechtliche Anerkennung der Gemeinde, Mitbenutzung der Heiliggeist-Chorkirche.

Januar 1875
: Herausgabe des Wochenblatts „Altkatholischer Bote“.

März 1877
: Wahl des ersten Pfarrers Dr. Johannes Rieks.

Februar 1882
: Gründung des Altkatholischen Hilfsvereins (Diakonie), des Frauenvereins, eines Männervereins (diakonisches Engagement: „Kranken- und Sterbekasse).

1885
: Gründung der Heidelberger Stipendienstiftung für die Ausbildung altkatholischer Geistlicher.

1888
: Gründung des übergemeindlichen „Sterbekassen-Vereins Charitas“.

1936
: Auszug aus der Heiliggeist-Chorkirche in die ehemalige „Englische Kirche“.

3. Mai 1936
: Konsekration durch Bischof Kreuzer als „Alt-Katholische Erlöserkirche“