Aktuelle Informationen

 

Jesus Christus und seine Kirche

"Das Christentum existierte niemals ohne Kirche oder außerhalb der Kirche. Christus zu folgen bedeutet immer, nicht nur seine Lehren anzunehmen, sondern auch in die Gemeinde seiner Jünger einzutreten. Durch die Kirche setzt Christus sein Werk fort, das einst in der Vergangenheit geschehen ist und auch in der Gegenwart weiterhin geschieht. (...)."

Ein sehenswerter Film über die christliche Kirche auf dem orthodoxen Medienkanal.

(Klick:) Jesus Christus und seine Kirche

 


Der neue Gemeindebrief ist da!

(Juni 2017 bis August 2017)

Hier klicken um den neuen Gemeindebrief zu lesen oder herunterzuladen:

Kontakte Juni - August 2017

Liebe Schwestern, liebe Brüder,

in den Zeitraum dieser Ausgabe fallt das Fronleichnamsfest. Im Kalender unseres Bistums heißt der Tag etwas moderner „Danktag fur die Eucharistie“. Um sie geht es: die Eucharistie, ihre Bedeutung, ihre Zeichen. Besonders das heilige Brot wird angeschaut, verehrt, herumgetragen.

Ein relativ junges fest ist Fronleichnam, das sich erst seit dem 13. Jahrhundert und nur in der Westkirche herausgebildet hat. Manche sehen dieses Fest heute kritisch. Jesus habe schließlich nicht die Anweisung gegeben „Steckt mich in eine Vitrine“. Stimmt, sein Auftrag lautet unbestreitbar „Nehmt und esst.“ „ Nehmt und trinkt.“ Nun ist allerdings Essen nicht gleich Essen und Trinken nicht gleich Trinken. Die Aufnahme von Nahrung und Getrank kann sehr verschiedene Qualitaten haben. Von der angebrannten, schnell herunter geschlungenen Pizza am Bahnhof oder dem „coffee to go“ uber die liebevoll von der Oma gebackene Torte an einer festlichen Kaffeetafel bis hin zum raffinierten Feinschmeckermenu. Und genau betrachtet bedeuten die Fronleichnamsbrauche auch nicht, dass nun gar nicht gegessen und getrunken wird. Die Mahlzeit ist nur sehr, sehr, sehr ausgebremst. Man konnte sagen entschleunigt. Bevor gegessen wird, wird das Brot von allen Seiten betrachtet und verkostet. Fronleichnam ist quasi das Gegenteil von „schnell verschlungen“. Es geht also um Qualitat!

Und ich empfinde das als einen außerst heilsamen Impuls.

Oft geraten wir in die Falle der Beschleunigung. Wir verschlingen Essen, ohne zu genießen. Wir gebrauchen Dinge, die uns kurze Zeit nutzen, um sie dann weg zu werfen. Wir begegnen dem anderen Menschen nicht wirklich, weil wir keine Zeit haben, ihn zu verstehen. So laufen wir wie gehetzt vorbei am Geheimnis des Lebens und an der Wurde des Menschen. Jede Eucharistiefeier ist ein Ausbruch aus diesem Missbrauch der Schöpfung. Jedes Mal nehmen wir die Gaben der Erde – Brot und wein - und bitten, der Heilige Geist moge sie erfullen und verwandeln. Das ist kein Zauber! Was hier geschieht, kann man, finde ich, am besten mit dem Begriff „Vereigentlichung“ beschreiben. Der Heilige Geist enthullt, was Brot und Wein wirklich, eigentlich sind: Lebensraum Gottes, heiliges Sakrament seiner Gegenwart. Und Brot und Wein stehen stellvertretend fur die ganze Schöpfung, deuten daraufhin, was die ganze Schöpfung eigentlich ist: Lebensraum Gottes, heiliges Sakrament seiner Gegenwart. Wenn uns das im entschleunigten Umgang mit dem Nahrungsmittel Eucharistie bewusst wird, verandern wir uns heilsam. Denn wer sich in diesem Bewusstsein vor der Eucharistie ehrfurchtig zu verneigen lernt, der verneigt sich zugleich vor dem anderen Menschen und dem Leben uberhaupt.

Pfarrer Oliver Kaiser

 


 

 

Aufhören mit der Party, Hinwendung zur Wirklichkeit Gottes!

In der Feier der heiligen Eucharistie geht es nicht um ausgefallene Inszenierungen, nicht um Show und nicht um irgendwelche besonderen Attraktionen. Es geht darum, mit jener Wirklichkeit in Beziehung zu treten, die wir Gott nennen. Es geht um die Vergegenwärtigung des Heilsgeschehens, das uns mit Christus, seiner Verkündigung, seinem Leben, seinem Tod und seiner Auferstehung geschenkt wurde. Und gerade darum geht es in der Liturgie um die Wiederholung des Immergleichen.

Die Journalistin Christina Rietz hat dazu auf Zeit-Online einen bemerkenswerten Artikel veröffentlicht:

"Hört auf mit der Party!" Hier klicken und weiterlesen!

 


Himmelfahrt

„(...) et resurrexit tertia die, secundum scripturas,
et ascendit in caelum,
sedet ad dexteram Patris.
Et iterum venturus est cum gloria,
iudicare vivos et mortuos,
cuius regni non erit finis.“


Auferstanden! Christus ist wahrhaftig auferstanden!


Exultet (Osterlob)

Lobsinge, du Erde, überstrahlt vom Glanz aus der Höhe!
Licht des großen Königs umleuchtet dich.
Siehe, geschwunden ist allerorten das Dunkel.

Auch du freue dich, Mutter Kirche,
umkleidet von Licht und herrlichem Glanze!
Töne wider, heilige Halle,
töne von des Volkes mächtigem Jubel.

(Darum bitte ich euch, geliebte Brüder,
ihr Zeugen des Lichtes, das diese Kerze verbreitet:
Ruft mit mir zum allmächtigen Vater
um sein Erbarmen und seine Hilfe,

dass er, der mich ohne mein Verdienst, aus reiner Gnade,
in die Schar der Leviten berufen hat,
mich erleuchte mit dem Glanz seines Lichtes,
damit ich würdig das Lob dieser Kerze verkünde.)

(V: Der Herr sei mit euch.
A: Und mit deinem Geiste.)
V: Erhebet die Herzen.
A: Wir haben sie beim Herrn.
V: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott.
A: Das ist würdig und recht.

In Wahrheit ist es würdig und recht,
den verborgenen Gott, den allmächtigen Vater,
mit aller Glut des Herzens zu rühmen
und seinen eingeborenen Sohn,
unsern Herrn Jesus Christus,
mit jubelnder Stimme zu preisen.

Er hat für uns beim ewigen Vater Adams Schuld bezahlt
und den Schuldbrief ausgelöscht mit seinem Blut, das er aus Liebe vergossen hat.

Gekommen ist das heilige Osterfest,
an dem das wahre Lamm geschlachtet ward,
dessen Blut die Türen der Gläubigen heiligt
und das Volk bewahrt vor Tod und Verderben.

Dies ist die Nacht,
die unsere Väter, die Söhne Israels,
aus Ägypten befreit
und auf trockenem Pfad durch die Fluten des Roten Meeres geführt hat.

Dies ist die Nacht,
in der die leuchtende Säule
das Dunkel der Sünde vertrieben hat.

Dies ist die Nacht,
die auf der ganzen Erde alle, die an Christus glauben,
scheidet von den Lastern der Welt,
dem Elend der Sünde entreißt,
ins Reich der Gnade heimführt
und einfügt in die heilige Kirche.

Dies ist die selige Nacht,
in der Christus die Ketten des Todes zerbrach
und aus der Tiefe als Sieger emporstieg.

Wahrhaftig, umsonst wären wir geboren,
hätte uns nicht der Erlöser gerettet.


O unfassbare Liebe des Vaters:
Um den Knecht zu erlösen, gabst du den Sohn dahin!

O wahrhaft heilbringende Sünde des Adam,
du wurdest uns zum Segen,
da Christi Tod dich vernichtet hat.

O glückliche Schuld,
welch großen Erlöser hast du gefunden!

O wahrhaft selige Nacht,
dir allein war es vergönnt, die Stunde zu kennen,
in der Christus erstand von den Toten.

Dies ist die Nacht, von der geschrieben steht:
„Die Nacht wird hell wie der Tag,
wie strahlendes Licht wird die Nacht mich umgeben.“

Der Glanz dieser heiligen Nacht
nimmt den Frevel hinweg,
reinigt von Schuld,
gibt den Sündern die Unschuld,
den Trauernden Freude.
Weit vertreibt sie den Hass,
sie einigt die Herzen
und beugt die Gewalten.

In dieser gesegneten Nacht, heiliger Vater,
nimm an das Abendopfer unseres Lobes,
nimm diese Kerze entgegen als unsere festliche Gabe!
Aus dem köstlichen Wachs der Bienen bereitet,
wird sie dir dargebracht von deiner heiligen Kirche
durch die Hand ihrer Diener.

So ist nun das Lob dieser kostbaren Kerze erklungen,
die entzündet wurde am lodernden Feuer zum Ruhme des Höchsten.

Wenn auch ihr Licht sich in die Runde verteilt hat,
so verlor es doch nichts von der Kraft seines Glanzes.

Denn die Flamme wird genährt vom schmelzenden Wachs,
das der Fleiß der Bienen für diese Kerze bereitet hat.

O wahrhaft selige Nacht,
die Himmel und Erde versöhnt,
die Gott und Menschen verbindet!

Darum bitten wir dich, o Herr:
Geweiht zum Ruhm deines Namens,
leuchte die Kerze fort,
um in dieser Nacht das Dunkel zu vertreiben.
Nimm sie an als lieblich duftendes Opfer,
vermähle ihr Licht mit den Lichtern am Himmel.

Sie leuchte, bis der Morgenstern erscheint,
jener wahre Morgenstern, der in Ewigkeit nicht untergeht:
dein Sohn, unser Herr Jesus Christus,
der von den Toten erstand,
der den Menschen erstrahlt im österlichen Licht;
der mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit.
R. Amen.


Unsere Gottesdienste in der Karwoche und an Ostern

Sonntag 09.04.2017: Palmsonntag von der Passion Christi

11:00 Uhr Palmprozession und Eucharistiefeier

Donnerstag 13.04.2017: Hoher Donnerstag

19:00 Uhr Liturgie vom letzten Abendmahl

Freitag 14.04.2017: Karfreitag

15:00 Uhr: Liturgie vom Leiden und Sterben Christi

Samstag 15.04.2017: Karsamstag

21:00 Uhr: Feier der Osternacht. Anschließend Agape

Sonntag: 16.04.2017

11:00 Uhr: Hl. Eucharistie

18:00 Uhr Vesper

Montag: 17.04.2017

Ökumenischer Osterweg

9:30 Uhr - Jakobikirche Kirchrode

10:00 Uhr - Friedhof Anderten

10:30 Uhr - Hl. Engeln

11:00 Uhr St. Johannis Bemerode

Sonntag 23.04.2017: Weißer Sonntag

11:00 Uhr Hl. Eucharistie


Fastenzeit

"Fasten ist kein Selbstzweck." Es ist " (...) ein bewährtes Mittel geistlicher Askese, das uns zusammen mit Gebet und Almosen in die richtige Haltung Gott und den Menschen gegenüber bringen kann. Entscheidend für das richtige Verständnis des Fastens ist es, daß es nicht isoliert gesehen wird, sondern vor allem in Verbindung mit dem Gebet".

Anselm Grün

 Informationen über unsere Gottesdienst an Ostern finden Sie in unserem Kalender!


Weihnachten

(24.12.2016)

Wir feiern Weihnachten, auf dass diese Geburt auch in uns Menschen geschieht. Wenn sie aber nicht in mir geschieht, was hilft sie mir dann?

Gerade, dass sie auch in mir geschehe, darin liegt alles.

Meister Eckhardt


23.11.2016

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit

Am 4. Dezember 2016, dem zweiten Adventssonntag, findet in unserer Gemeinde eine Eucharistiefeier mit besonderen adventlichen Liedern statt. Dazu laden Karla Lüddecke und Herbert Naglatzki, die diesen diesen Gottesdienst vorbereitet haben, herzlich ein!

 

 


„…davon ich singen und sagen will.“

Projekttag im Advent am Samstag den 3. Dezember 2016.

 


Neues aus der Gemeinde im Advent

Projekttag Liedgut und Brauchtum der Advents und Weihnachtszeit

Am Samstag, dem 3. Dezember 2016, findet in unserem Gemeindezentrum ein adventlicher Projekttag über Liedgut und Brauchtum der Advents- und Weihnachtszeit statt. Dazu laden Karla Lüddecke und Herbert Naglatzki herzlich ein. Beginn: 9:30 Uhr – Ende gegen 16:30 Uhr.

Gottesdienstbeginn um 11:30 am 4. Adventssonntag

Am 4. Adventssonntag, dem 18. Dezember 2016, wird unser Sonntagsgottesdienst in der Maria-Angelica-Kirche ausnahmsweise eine halbe Stunde später beginnen, nämlich um 11.30 Uhr.


Allerheiligen – Gemeindeversammlung – Martinsgans zum Beginn des Adventsfastens

Liebe Mitglieder,

liebe Freundinnen und Freunde unserer Gemeinde!

Allerheiligen

Morgen, am Sonntag den 6. November, feiern wir mit einem festlichen Gottesdienst um 11 Uhr das Fest Allerheiligen nach. Parallel zur Messe finden Kindergottesdienst und Junge Kirche statt.

Wir gedenken im Gottesdienst besonders unserer im vergangenen Jahr Verstorbenen. Wer in das Gedenken Personen aus dem Familien- oder Freundeskreis einbringen möchte, kann mir im Vorfeld bereits den Namen mitteilen (bitte bis spätestens Samstag, 5. 11., 12 Uhr)

Gemeindeversammlung

Im Anschluss an den Gottesdienst ist Gemeindeversammlung. Auf der Tagesordnung stehen: Nachwahl zum Kirchenvorstand, Nachtragshaushalt (für eine neue Gemeindeküche), Grundstücksausgleich mit der Jakobi-Gemeinde und Verschiedenes.

Martinsgans zum Beginn des Adventsfastens

Außerdem möchte ich einladen zur Martinsgans: aus dem Kreis der Freitag-Abend-Vesper-Feiernden gab es spontan die Idee, am Freitag dem 11.11. eine Martinsgans zuzubereiten und im Anschluss an die Vesper um 19 Uhr zu verspeisen.

Am 11.11. beginnt die Adventszeit, das heisst die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Einige Freunde und Gemeindemitglieder wollen sich dieses Jahr darauf besinnen, dass die Adventszeit eigentlich eine Fastenzeit ist. Und so soll das Martinsgansessen auch der Auftakt zum Adventsfasten sein!

Wer mitessen (und danach mitfasten?) möchte, melde sich bitte umgehend bis spätestens 9. November bei mir an.

Mit herzlichen Grüßen

 

Oliver Kaiser


Keine weiteren Gottesdienste in Osnabrück

Gottesdienst Osnabrück

 

Am 12. Juni 2016 haben wir das letzte Mal die Eucharistie in Osnabrück gefeiert. Leider wird es in Osnabrück vorerst keine weiteren Gottesdienste geben. Zuletzt hatten immer weniger Menschen die abendlichen Eucharistiefeiern am Sonntag besucht. Als dann die einizige regelmäßige Teilnehmerin auch noch nach Hannover zog, war klar: Dieser Gottesdienstort muss leider aufgegeben werden.