Die Unterkirche
Die „Unterkirche“
Die Unterkirche wurde ursprünglich als Pfarrsaal der Essener Gemeinde geplant und bis 1943 als solcher für unterschiedliche kulturelle Veranstaltungen genutzt. 1943 brannte sie noch vor der Zerstörung der über ihr gelegenen Friedenskirche völlig aus. Die Hitzeentwicklung war so groß, dass die für die Statik notwendigen Unterzüge zerbarsten, und der Beton sich orangerot und violett verfärbte.
Um die Statik der Oberkirche zu gewährleisten, wurden vier Pfeiler im Innenraum aufgemauert. Später kamen noch eine Zwischendecke und andere die großartige Architektur entstellende Einbauten hinzu.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde sie als Lager für eine Eisen- und Stahlhandlung und später als Greenpeace- Laden und nach weiteren Einbauten als Büro für die Krisenhilfe e.V. (Anlaufstelle für Drogenabhängige) genutzt.
Von 2002 bis 2005 konnte die Essener Gemeinde allein mit Eigenmitteln der Pfarrei, des Alt-katholischen Gemeindeverbandes NRW und des Alt- Katholischen Bistums diesen herrlichen Saal und seine Nebenräume wieder herstellen. Seither wird sie wieder von der Gemeinde genutzt (u.a. 2006 während der Restaurierung des Hauptraumes der Friedenskirche als „Notkirche“), als großer Pfarrsaal, für Konzerte , Theater (-Proben), kulturelle Veranstaltungen wie das Essener Kulturpfadfest, Ausstellungen, Seminare, Unternehmenspräsentationen, Betriebsversammlungen … und 2008- 2009 in nachbarschaftlicher Hilfe als Ausweichort für Veranstaltungen der Alten Synagoge Essen während deren Umbaus zum Haus jüdischer Kultur.
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Vermietung des Kirchsaals "Unterkirche":
für Konzerte, Vorträge, Seminare,Betriebsversammlungen,Theater(-Proben)
und dergl.( keine Familienfeiern !)
max. 200 Plätze
Beamer
Tageslichtprojektor
Inernetanschluss
Catering möglich
Zugang barrierefrei (ausgenommen WC)
