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Neuer Gottesdienstort

Messe der Alt-katholiken ab sofort in Helfe

Gottesdienst zieht um

Von Sonn­tag, dem 11. Juni, an wird die alt-katholische Filialgemeinde Hagen der Dortmunder St-Martins-Gemeinde ihre regelmäßigen 14tägigen Got­tesdienste nicht mehr in der eigenen Kirche am Stadtgar­ten, sondern im ökumeni­schen Gemeindezentrum Hel­fe abhalten, und zwar jeweils am 2 und 4. Sonntag im Monat um 18 Uhr Gäste sind immer willkommen. „Gute ökumeni­sche Beziehungen zu anderen Kirchen sind seit ihrem Entste­hen eines unserer Grundanlie­gen", so der alt-katholische Bischof Dr. Matthias Ring mit Blick auf den 2. Ökumenischen Kirchentag in München.

Für die Geschichte der alt­katholischen Kirche hat die Stadt Hagen eine Bedeutung, die heute weitgehend unbekannt ist. Am Eingang zum Stadtgar­ten an der Elfriedenhöhe steht nämlich die älteste alt-katho­lisch erbaute Kirche in Deutschland.

Seit ihrer Weihe 1877 war die jetzige Auferstehungskirche nacheinander Gebetsort für drei verschiede­ne Konfessionen: alt-katho­lisch, evangelisch und grie­chisch-orthodox. Heute gehört die (immer noch griechisch-orthodox genutzte) Auferstehungskirche der alt-katholischen Gemeinde St. Mar­tin in Dortmund.

Der Umzug der Alt-Katholiken mit ihrem Gottesdienst aus der eigenen Kirche ins ökumenische Gemeindezentrum in Helfe hat zunächst logistische Grün­de, passt aber auch gut zu einer auf die Vielfalt der Konfessionen ausgerichteten Theologie der Alt-katholiken..

Entsprechend begrüßte Pfarrerin Birgit Dier die Teilnehmer des ersten der alt-katholischen Gottesdienste im ökumenischen Gemeindezentrum sehr herzlich. Sie sprach dabei an, dass die ökumenische Vielfalt des von Evangelischen und Römisch-Katholischen genutzten Zentrums nun noch reichhaltiger werde.