Jugend im Dekanat

Sommerfreizeit 2017

Eine Woche Abenteuer pur...
für alle im Alter von 9 bis 14 Jahren!

Vom 30. Juli bis zum 05. August zelten wir auf einem idyllischen Zeltplatz. 
Auf dem Programm werden eine Kanutour, eine Höhlenexkursion, der Besuch eines Hochseilgartens, eine Wanderung mit Abseilen, Abende am Lagerfeuer und viele ander interssante Dinge stehen.

  

Bist du dabei? Am Besten gleich anmelden:

Vorschau 2018 - Taizé mit dem Fahrrad

Nächstes Jahr wollen wir einmal wieder im August nach Taizé fahren. Und wer mag, kann sich in der ersten Woche der Sommerferien einer Radgruppe anschließen, die vom Elsass bis nach Taizé radeln wird. Der wunderbare Radweg führt uns durch Flusstäler, an Kanälen entlang und schließlich auf einer stillgelegten Bahnstrecke durch die wunderschöne burgundische Landschaft. In der zweiten Ferienwoche werden wir dann am Wochentreffen in Taizé teilnehmen, das in den Sommermonaten sehr international ist. Für die Nichtradfahrer wird eine gesonderte Anreisemöglichkeit organisiert, so dass sich alle anschließen können.

Weitere Informationen werden Anfang 2018 folgen!

Jugendfahrt: Wilde Esel, traumhafter Sonnenuntergang und tolle Atmosphäre – einfach Assisi

"Frühstück um 8:00 Uhr in Italien“ war die klare Ansage,, bevor wir, 26 Jugendliche und vier Betreuer am 1. August um 20:00 Uhr in den Bus nach Assisi stiegen.
Nach einer unruhigen Nacht im Bus, noch etwas verschlafen, frühstückten wir  zu unser aller Erstaunen tatsächlich pünktlich um 8:00 Uhr auf dem Campingplatz Fontemaggio. Verantwortlich dafür waren das perfekte Timing der Reiseleitung und die Fürsorge unseres „Küchenteams“, das schon einen Tag vorher angereist war. Nach einem reichhaltigen Frühstück und mit bester Laune machten wir uns an die Arbeit und bauten unsere Zelte auf. Dann war es an der Zeit mehr voneinander zu erfahren. Aber das war kein Problem, denn die von den Betreuern vorbereiteten, lustigen Kennenlern-Spiele machten uns im Nu zu einer eingeschworenen Truppe.
Viele verschiedene Abenteuer und Efahrungen warteten auf uns in den kommenden 9 Tagen im umbrischen Assisi.
Eine ganz besondere Erfahrung stand mit der Besichtigung der Einsiedelei „Caceri“ und der Besteigung des San Subasio, des Hausberges von Assisi auf dem Programm. Proviant und Stirnlampen hatten wir dabei, denn wir sollten lange unterwegs sein und  erst wieder nachts in unser Camp zurückkehren. Nach vier Stunden war es endlich geschafft – wir waren oben. Belohnt wurden wir für unsere Anstrengung mit einem unvergesslichen Sonnenuntergang, den wir vom Gipfel aus beobachten konnten. Es war faszinierend, wie die Sonne langsam hinter den Bergen verschwand und die Lichter der zu unseren Füßen liegenden Stadt wie Sterne funkelten. Tief beeindruckt von diesem Naturschauspiel stiegen wir mithilfe unserer eigenen „Beleuchtung“ auf einem steinigen Pfad hinab zu unserem Campingplatz. Erschöpft und glücklich fielen wir in unsere Schlafsäcke und schlummerten sofort ein.

„Aufstehen“, schallte es auch am nächsten Morgen um 7.30 Uhr (!) aus dem Leitungszelt. Noch etwas müde aber wie immer gut gestärkt, begannen wir unsere erste Eselstour. Die süßen, aber manchmal etwas störrischen Esel bestimmten unser Tempo und büchsten sogar einmal aus. Uns, als nicht gelernten Eseltreibern, fiel das Einfangen unserer „Begleiter“ umso schwerer und wir hatten größere Mühe, sie wieder auf den „rechten Weg“ zu bringen. Nichtsdestotrotz war es ein einmaliges Erlebnis diesen Tieren zu begegnen und mit ihnen zu laufen.
Als ein weiteres Highlight erlebten wir auch unseren letzten Abend, an dem wir einen Abschluss-Gottesdienst feierten. Durch das gemeinsame Singen und Beten und die Möglichkeit, uns gegenseitig noch einmal zu erzählen, was uns auf dieser Fahrt inspirierte, konnten wir noch einmal die schöne Stimmung spüren, die uns während der ganzen Reise begleitet hatte.
Zum Schluss möchten wir uns bei unseren Betreuern bedanken, die alles hervorragend organisiert haben. Bei unserem Busfahrer, der uns überall unfallfrei hinfuhr und natürlich auch bei unserem bestens eingespielten Küchenteam, das uns kulinarisch stets verwöhnte. 

Wo geht die nächste Fahrt des BAJ hin? Wir sind wieder dabei!! 

Dorothea Täufer

Vom Winde verweht – eine Schneeschuhwanderung in den Allgäuer Alpen

Tage vor unserer Schneeschuhwanderung in den Allgäuer Alpen riefen wir unablässig den Bergwetterbericht im Internet ab und hofften, dass es nun endlich schneien würde, aber Schnee wollte sich einfach nicht einstellen. Doch als wir am Morgen des 4. Januars 2016 aus dem Fenster sahen, trauten wir kaum unseren Augen – es hatte  über Nacht geschneit! Aufgeregt und hoch erfreut standen deshalb zehn Jugendliche und ihre vier Betreuer mit ihren Rucksäcken auf dem Kirchenvorplatz bereit, um die Alpe Gund in den Allgäuer Alpen mit Schneeschuhen zu erobern. Mit zwei vollgepackten Autos steuerten wir zunächst einen Schneeschuhverleih bei Immenstadt an und rüsteten uns für unser Abenteuer aus. Die nächste Station war der Ausgangspunkt für unseren Aufstieg zur Alpe, ein Friedhof in Immenstadt, bei dem wir die Autos stehen ließen.
Der Friedhof war vielleicht schon ein schlechtes Omen, denn kurz darauf begann es in Strömen zu regnen und der zu Beginn sehr steile Aufstieg durch einen Wald drohte unsere Kräfte schon nach einer Stunde aufzuzehren. Als der Wald hinter uns lag, änderte sich zumindest das Wetter: Jetzt regnete es nicht mehr, sondern es schneite, und wir freuten uns, dass wir endlich unsere Schneeschuhe anlegen konnten, die vorher wie schwere Säcke an unserem Rücken hingen. Doch wirklich leichter wurde es nicht, denn aus Wind und Regen entwickelte sich ein tosender Schneesturm, der uns die Sicht und auch die Kraft raubte. Trotzdem kämpften wir uns unter der Führung unserer Pfarrerin tapfer durch das Schneegestöber bis nach oben. Wie freuten wir uns, als endlich die Hütte in Sicht war und wir in eine warme Stube eintreten durften! Erschöpft und glücklich fielen wir nach einer kräftigen Mahlzeit und gemeinsamen Spielen in unsere Matratzenlager. Draußen tobte immer noch ein wilder Sturm, der manche von uns nicht schlafen ließ.

Am nächsten Morgen hieß es dann schon wieder Abschied nehmen von der gemütlichen Hütte und den netten Wirtsleuten, denn wir mussten wieder absteigen. Aber nun meinte es der Wettergott gut mit uns. Bei strahlendem Sonnenschein und glitzerndem Schnee marschierten wir vergnügt den holprigen Weg hinab und genossen die schöne Landschaft um uns herum. Ungewaschen kamen wir wieder in Augsburg bei unseren Familien an und freuten uns vor allem auf eine warme Dusche und unser eigenes Bett. Abschließend möchten wir uns bei unseren Betreuern für die gute Organisation und fürsorgliche Begleitung auf einer sicherlich für uns unvergesslichen Schneeschuhwanderung ganz herzlich bedanken.

Dorothea Täufer

Von Schumpen, Gumpen und drei tollen Outdoor-Tagen

Schumpen – so nennt man junge Kühe im Allgäu. Sie waren unsere ständigen Begleiter während des diesjährigen Baj-Sommerlagers im Freizeithaus Ulmenthal bei Kempten im Allgäu. Morgens begrüßten sie uns freundlich beim Verlassen der Hütte und abends geleiteten sie uns – 23 Jugendliche zwischen neun und vierzehn Jahren – sicher zu unseren Betten in der Hütte oder im Zelt.
Aber was sind dann Gumpen? Das sind tiefe Löcher in einem Bach, in die wir eintauchen mussten, um anschließend einen Wasserfall zu erklimmen.  Das Wasser war kalt, aber dank der heißen Temperaturen empfanden dies alle als willkommene Erfrischung. Das war aber nur ein Höhepunkt auf der von einem professionellen Guide geführten Bachwanderung, die wir an unserem ersten Tag unternahmen.
Am zweiten Tag folgte ein Wald- und Wiesentag. Unsere Betreuer hatten verschiedene Stationen für uns aufgebaut: Wir durften einen Barfußpfad gestalten, uns beim Fichtenzapfenzielwerfen messen, einen Traumfänger zusammenstellen und ein Tipi bauen. Außerdem mussten wir eine knifflige  Aufgabe lösen, bei der jeder von uns gefragt war. So wuchsen wir als Gruppe schnell zusammen.
Ein weiteres Highlight war die Sonnenuntergangswanderung. Das Rot der untergehenden Sonne, die Berge und die Stimmung waren einfach wunderbar. Unvergesslich sind auch das allabendliche Lagerfeuer, bei dem wir Stockbrot grillen durften, und Alexandras Gute-Nacht-Geschichten, denen alle immer gespannt zuhörten. Außerdem wurde uns mit einem nächtlichen Betthupferl jeden Abend der Rückzug in den Schlafsack versüßt.
Neben dem von unserem Betreuungsteam gestalteten schönen Programm sorgten zwei erfahrene Köche für unser leibliches Wohl. Vielen Dank für die vielen, leckeren mit Liebe zubereiteten Mahlzeiten! Herzlichen Dank auch an alle Betreuer und Pfarrerin Alexandra Caspari für die perfekte Organisation und den unermüdlichen Einsatz vor Ort.
Ich freue mich schon auf die nächste Sommerfreizeit, die – wie ich gehört habe – nach Assisi gehen soll. 

Dorothea Täufer

BERICHT - Ein starkes Team...

…wurden die Jugendlichen, die sich zu einer Sommerfreizeit des baj-Bayern angemeldet hatten. Das war durchaus nicht selbstverständlich, denn die Teilnehmenden kamen aus den unterschiedlichsten Ecken Süddeutschlands, und auch die Altersspanne war sehr groß. Schon beim Aufbau der Zelte und der Campingküche war Teamgeist gefragt. In kürzester Zeit entstand an einem idyllischen Flüsschen ein ganzes baj-Dorf!

In Teams mit den Namen „Gemüseversteher“, „Mr. und Mrs. Propper“, die „Spaghettibändiger“ und „Kings und Queens of BBQ“ stellten sich die Jugendlichen tapfer den Herausforderungen von Küche und Abwasch. Die Teamnamen waren so begeisternd, dass sie zugleich mit einem individuell entworfenen Logo auf Lagertassen verewigt wurden. Während der fünf Tage in der fränkischen Schweiz kam jeder und jede an ihre eigenen Grenzen; sei es durch das Überwinden der Höhenangst auf Hochseilparcours mit „werbenden“ Namen wie „Henkerssteg“, „Luftikus“ bzw. „Rittersprung“, oder die Auseinandersetzung mit dem kalten Nass bei einer Kanutour oder gar die Bewältigung der Platzangst in einer unerschlossenen Höhle. Das Begehen der Höhle war im Übrigen wirklich ein großes Abenteuer. Dies fing schon mit der Ausrüstung an, die aus schicken blauen Overalls und Helmen mit Stirnlampen bestand. Dieses Outfit ließ uns wie eine Mischung aus entlaufenen Häftlingen und Bob der Baumeister aussehen. Die Helme und Stirnlampen dienten durchaus einem guten Zweck wie wir noch erfahren sollten. Denn in der Höhle war es ohne Licht wirklich stockdunkel. Und in den Kriechgängen, durch die wir auf allen vieren robbten, bewahrten uns die Helme vor Hirnschäden.

 

 

Der Sinn der Overalls wurde uns erst bewusst, als wir aus der Tiefe der Höhle an das Tageslicht traten: Aus dem schönen Blau war ein erdiges und schlammiges Braun geworden! Auch wenn wir nicht gerade mit solchen Abenteuern beschäftigt waren, die darüber hinaus auch noch aus einem Sprung in das durchaus kalte Nass eines Naturschwimmbades, der Erprobung der Treffsicherheit beim Bogenschießen oder dem Erleben des dunklen Waldes bei einer Nachtwanderung bestanden, kam auch sonst keine Langeweile auf. Groß und Klein vergnügten sich bei lang erprobten baj-Spielen, die die Gemeinschaft von Tag zu Tag immer mehr festigten. So konnte uns sogar ein Gewittersturm, der direkt über unserem Zeltplatz tobte, nicht erschüttern. Auch die Frage, ob manche unserer Zelte so dicht waren, dass die Atemluft als Kondenswasser zu Boden tropfte oder ob sie doch eher das Wasser von außen nach innen ließen, brachte uns nicht aus der Ruhe.

Doch auch für unser starkes Team kam leider der Tag der Trennung: Nach fünf unvergesslichen und spektakulären Tagen hieß es Abschied nehmen.

Aber Gott sei Dank wissen wir: Das baj-Dorf ist klein, und wir werden uns hoffentlich alle wiedersehen!

Cara Berlis, Mia Mühlbauer und Amelie Dehner

Schau doch einfach mal auf unserer Dekanatsjugendseite vorbei. Dort gibt es auch interessante Berichte über unsere bisherigen Fahrten.