Synoden

Synode 2003 in Mainz
Abstimmung

Die Synode ist die Vertretung der gesamten Ortskirche. Sie kommt zusammen, um deren Leben und Wirken in geschwisterlicher Aussprache darzustellen und zu fördern. Sie beschließt als oberstes Organ die Ordnungen und Satzungen des Bistums und hat in allen die Ortskirche betreffenden Fragen die letzte Entscheidung, ausgenommen die Bereiche, die dem Bischof kraft Amtes vorbehalten sind. Ihr sind die anderen Organe für ihre Amtsführung verantwortlich. Mindestens alle drei Jahre wird eine Ordentliche Synode gehalten, die von Bischof und Synodalvertretung einberufen wird.

Mitglieder der Synode sind:

  • der Bischof,
  • die Synodalvertretung,
  • die Abgeordneten der Gemeinden (jede Gemeinde wählt auf je angefangene 300 der Mitglieder einen Abgeordneten),
  • von Amts wegen alle Mitglieder der ständigen Geistlichkeit,
  • 5 gewählte Mitglieder der nichtständigen Geistlichen.

Dies ergibt in etwa ein Verhältnis von einem Drittel Geistlichen und zwei Drittel Laien.

Stimmberechtigte Mitglieder der Synode müssen mindestens zwei Jahre einer alt-katholischen Ortskirche angehören.

Die nächste Ordentliche Bistumssynode findet im Jahr 2010 statt.