Positionen / Gedanken zum Tag

Alt-Katholische Positionen auf Bayern 2

Im Bayerischen Rundfunk II (B2 Radio), Sonntag früh gestalten folgende Geistliche unseres Dekanats Morgenfeiern um 6:30h bzw. 6:45h:

 

2018

07. Januar 2018 - Peter Priller, Bad Tölz, Priester im Ehrenamt, 6.45 - 7.00 Uhr

18. Februar 2018 - Michael Edenhofer, Kempten, Pfarrer, 6.45 - 7.00 Uhr

08. April 2018 - Harald Klein, Bruckmühl, Pfarrer em., 6.45 - 7.00 Uhr

27. Mai 2018 - Hans-Jürgen Pöschl, Weidenberg, Pfarrer, 6.45 - 7.00 Uhr

08. Juli 2018 - Harald Klein, Bruckmühl, Pfarrer em., 6.30 - 6.45 Uhr

26. August 2018 - Daniel Saam, Regensburg, Pfarrer, 6.45 - 7.00 Uhr

30. September 2018 - Dr. André Golob, Rosenheim, Pfarrer, 6.45 - 7.00 Uhr

28. Oktober 2018 - Hans-Jürgen Pöschl, Weidenberg, Pfarrer, 6.45 - 7.00 Uhr

16. Dezember 2018 - Harald Klein, Bruckmühl, Pfarrer em., 6.30 - 6.45 Uhr

 

 

Positionen 26. März 2017

Liebe Zuhörerinnen, liebe Zuhörer

Als ich im Alter von 12 Jahren die erste Jesus – Verfilmung sah, war ich fasziniert und begeistert.

Ich habe gespürt: Da ist einer, der eine tiefe Menschenfreundlichkeit ausstrahlt. Er lässt keinen links liegen. Keiner wird von ihm abgeschrieben oder ausgestoßen.

Bei Jesus habe ich soviel an Verständnis, an Güte und Sympathie für Schwache, Kranke und Sünder gespürt, dass mir klar war: Dieser Jesus von Nazareth ist etwas ganz Besonderes.

Ich möchte ihnen jetzt eine Jesusgeschichte vorstellen, die für mich dieses Besondere, dieses Faszinierende aufzeigt.

Wenn jemand den Herzschlag Jesu und damit den Herzschlag Gottes kennenlernen möchte, dann kann diese Erzählung einen großen Beitrag leisten.

Lesen Sie weiter ... Positionen von Michael Edenhofer

Positionen 21. Mai 2017

Glauben Sie an Auferstehung?

Wenn das jetzt eine Live-Sendung wäre und Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, die Möglichkeit hätten, per Anruf oder per Mail ins Studio Ihre Antwort oder Ihre persönliche Meinung kund zu tun, dann würde meine Frage wahrscheinlich ein sehr breites Spektrum an Antworten und Meinungen zu Tage fördern. ...

Lesen Sie weiter ... Positionen von Daniel Saam

Positionen 16. Juli 2017

Manchmal ist es mir zu kompliziert, zu langwierig, zu umständlich. Dann nehm ich mir einfach die Schere und ritsch: schneid ich die Verpackung auf. Wie? Jetzt erst von allen Seiten das Teil anschauen und lange überlegen? Nein, ritsch, und ich bin da durch. Wenn ich ein Paket bekomme, auf das ich mich schon lange gefreut habe, wenn ich in Eile bin, wenn ich unter Druck, voller Tatendrang bin. Dann ist mir egal, was als Zugang gedacht war. Aber - ich habe es auch schon manchmal bereut. Nicht nur einmal habe ich den Gegenstand selber beschädigt mit meiner Schere. Erst recht habe ich die innere Verpackung beschädigt. Zurückgeben, reklamieren konnte ich dann sowieso nichts mehr. Aber auch das sinnvolle Etui, den Beutel, die wertvolle Umhüllung kann man auf so eine Art untauglich machen. Früher wurde der Kaffee verschickt, eingehüllt in ein Küchentuch, eine nette Werbeidee. Aber durch mein rabiates Öffnen war das Küchentuch blitzschnell dahin. Eine Kunststoffverpackung für Holzschrauben habe ich kürzlich zerstört. Ich hatte nicht begriffen, dass die zur Weiterverwendung als Kistchen gedacht war. Erstmal nach einem Zugang suchen, erstmal fragen, wie sich etwas sinnvoll öffnen lässt ohne Gewalt, das wäre wertvoll.

Den Zugang finden zu etwas, verehrte Hörerinnen und Hörer, das ist ein ganz wichtiges Unterfangen. Den Zugang zu Dingen, zu Gegenständen, zu Projekten und Problemen. ...

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Positionen 27. August 2017

Frieden hinterlasse ich euch,

meinen Frieden gebe ich Euch;

nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch.

 

So hochaktuell lautet, liebe Zuhörerin, lieber Zuhörer, der zentrale Satz im 14. Kapitel des Johannesevangeliums. Er stammt aus den Abschiedsreden Jesu, so wie der Evangelist Johannes sie in seiner Schilderung vom letzten Abendmahl überliefert hat. Die Worte tun gut in Zeiten, in denen man am liebsten den Fernseher, das Radio gar nicht mehr anschalten möchte, wo auch das Lesen der morgendlichen Tageszeitung  unerträglich, ja zur Qual wird. Von Frieden keine Spur. ...

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Positionen 19. November 2017

Liebe Hörerinnen und Hörer,

es gibt in diesen Wochen Tage, da hab‘ ich einfach meinen Novemberblues: Wenn es draußen trüb ist und gar nicht mehr zu regnen aufhören will, und die Stunden des Tages plätschern genauso lustlos vor sich hin wie der Regen, der gegen die Fensterscheiben trommelt. An solchen Tagen kostet alles viel Überwindung und fällt viel schwerer als sonst: das Aufstehen, mit den Hunden nach draußen gehen und überhaupt erst mal in die Gänge kommen, etwas anpacken, was getan werden muss, eine gute Unterhaltung in der Familie, ein paar vernünftige Zeilen zu Papier bringen usw...

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