Theologischer Fernkurs

Fernkursteilnehmer mit Pfr. Dr. van der Minde in Kassel

Das alt-katholische Bistum führt wie andere Kirchen einen theologischen Fernkurs durch. Die organisatorische Leitung liegt in den Händen von Prof. Dr. Günter Eßer.

Das Ziel der Ausbildung ist die Mitarbeit in den Gemeinden.

Der Kurs läuft über drei Jahre und umfasst die Fächer Dogmatik, Biblische Theologie, Kirchengeschichte, Pastoraltheologie, Liturgie, Religionspädagogik und Homiletik. Viermal im Jahr kommen die Kursteilnehmer in Kassel zu einem Wochenende zusammen, um mit einem Dozenten exemplarische Themenbereiche zu erarbeiten.

 

Voraussetzung für die Aufnahme zum Fernkurs ist das Abitur oder die Mittlere Reife bzw. die Fachoberschulreife.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Informationen

Sie haben Ihr Interesse an unserem Fernkurs bekundet. Deshalb möchten Ihnen die Dozenten des Bischöflichen Seminars in Bonn mit dieser Information einen ersten Einblick in die Aufgaben und Zielsetzungen des Kurses vermitteln.

Sechs Jahre dauert gewöhnlich das Studium der Theologiestudentinnen und -studenten innerhalb der universitären Ausbildung, um später einmal als Priesterin/Priester hauptamtlich in einer Gemeinde tätig zu sein. Neben diesem Studium an der Universität gibt es seit längerer Zeit auch in der altkatholischen Kirche eine völlig anders strukturierte Ausbildung. Zusätzlich zu ihrem Hauptberuf können Personen, die Interesse an Theologie und Gemeindearbeit haben, innerhalb eines Fernstudiums die Befähigung zur kirchlichen Mitarbeit erlangen. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Falls bereits theologische Kenntnisse vorliegen oder gar theologische Examina abgelegt worden sind, kann die Studienzeit evt. verkürzt werden. Das Studium wird im wesentlichen zu Hause mit Hilfe vorher genannter Aufsätze und Bücher absolviert. Viermal im Jahr treffen sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen von Freitagabend bis Sonntagmittag, um mit einem Dozenten des Bischöflichen Seminars exemplarische Themen der einzelnen Fachbereiche zu bearbeiten. Am Ende des Studiums erfolgen die Examina: In einem Fach, das sich der Kandidat in Absprache mit dem Dozenten auswählen kann, ist eine schriftliche Arbeit von 20-25 Schreibmaschinenseiten anzufertigen. In den übrigen Fächern werden die Kursteilnehmer jeweils 20 Minuten mündlich geprüft.

Nach erfolgreichem Abschluss besteht die Möglichkeit, als Pastoraler Mitarbeiter/Pastorale Mitarbeiterin, in besonderen Fällen als Diakon/Diakonin oder nach weiterer Ausbildung als Priester/Priesterin in der Kirche und in einer konkreten Gemeinde zu wirken. Alle Dienste sind ehren- oder nebenamtlich und erfolgen in Absprache mit dem jeweiligen Ortspfarrer.


Warum werden nebenamtliche Gemeindemitarbeiter ausgebildet?

Zahlreiche alt-katholische Gemeinden sind von einer extremen Diasporasituation geprägt. Die Mitglieder wohnen weit verstreut und müssen oft lange auf den Besuch eines Pfarrers warten. Und umgekehrt verhindert der weite Weg häufig genug die Teilnahme an den Gottesdiensten. Hier könnte durch Pastorale Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen im Nebenamt, die vermehrt Hausbesuche machen und mehr Gottesdienststationen einrichten, die „Kirche" näher an die Menschen herangebracht werden.

Aber auch die Ausrichtung auf immer ein und denselben Pfarrer wird durch mehr Mitarbeiter vermieden. Für die Gottesdienstbesucher kann es eine Bereicherung sein, gelegentlich einen anderen Prediger zu hören und evt. auch eine etwas andere Art des Gottesdienstes zu erleben. Allerdings setzt eine solche Situation auch eine Umgewöhnung der Gemeinde voraus, wenn anstelle des Pfarrers eine andere Person die Gemeindemitglieder besucht oder Gottesdienst hält.

Das bedeutet zweifellos ein Stück Abschied von der „Pfarrerkirche", zugleich aber auch eine Wiederbelebung der Urkirche, die jedem einzelnen Christen die Fähigkeit zusprach, am Aufbau des Reiches Gottes mitzuwirken. Der Apostel Paulus z.B. erinnerte die Korinther an ihre jeweiligen Begabungen: „Ihr seid der Leib Christi, und jeder einzelne ist ein Glied an ihm. So hat Gott in der Kirche die einen als Apostel eingesetzt, die anderen als Propheten, die dritten als Lehrer; ferner verlieh er die Kraft, Wunder zu tun, sodann die Gaben, Krankheiten zu heilen, Hilfe zu leisten, Leitungsaufgaben wahrzunehmen„ endlich mancherlei Sprachengaben." (1 Kor 13,27)

In unsere heutige Sprache übersetzt, heißt das: Der Pfarrer ist nicht auf Grund seines Studiums und der Weihe für alles da und zu allem fähig. Die Kirche hat ihm den Dienst der Gemeindeleitung und das Vorsteheramt bei der Eucharistiefeier übertragen. Andere Aufgaben in einer Gemeinde können je nach Begabung deshalb von anderen übernommen oder zumindest mitgetragen werden.

Dabei ist nicht für jede Aufgabe in der Gemeinde ein theologisches Vollstudium bzw. ein theologischer Fernkurs erforderlich, vielmehr nur für die Dienste, die wesentlich am Verkündigungsauftrag der Kirche teilnehmen. Denn für die liturgische Gestaltung des Gottesdienstes, für die Predigt und den Religionsunterricht sind gewisse theologische Kenntnisse unverzichtbar.


Welche Voraussetzungen zur Teilnahme am Fernkurs sind erforderlich, und welche Unterlagen müssen eingereicht werden?

Vorrangiges Ziel des Fernkurses ist die Ausbildung zur Gemeindemitarbeit. Bedingung für eine Teilnahme ist deshalb die Befürwortung eines Kandidaten durch den Ortspfarrer und bei einem späteren Einsatz in der Gemeinde das Votum der Gemeindeversammlung, die Zustimmung durch den Bischof und das Dozentenkollegium.

Darüberhinaus sind folgende Unterlagen erforderlich:

-  ein tabellarischer Lebenslauf;
-  ein Zeugnis über das Abitur, Mittlere Reife oder Fachoberschulreife;
-  Nachweis eines Berufes;
-  ein ärztliches Gesundheitszeugnis;
-  ein polizeiliches Führungszeugnis.

Die Unterlagen sollen in der ersten Hälfte des Jahres dem Leiter des Fernkurses zugesandt werden. In der zweiten Hälfte des Jahres berät die Dozentenkonferenz über die Aufnahme in den Fernkurs, der jeweils im darauf folgenden Jahr beginnt.


Was geschieht nach Abschluss des Fernkurses?

Nach Abschluss des Studiums berät die Dozentenkonferenz im Einvernehmen mit dem Bischof und dem zuständigen Pfarrer über einen evt. Einsatz der Kursteilnehmer in ihren Gemeinden. Wird eine Weihe angestrebt, so müssen Bischof und Dozenten über die „Eignung“ zum kirchlichen Dienst wie auch über den „konkreten Bedarf“ von Klerikern in der Kirche entscheiden (s. Synodenbeschluss von 1973).

Dieses Verfahren spiegelt die Verantwortung vor allem des Bischofs wider, Diakonats- und Priesterweihe nur in Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Gesamtkirche zu spenden.


Wie hoch sind die Kosten, und wer trägt sie?

Die Kosten für den Fernkurs trägt der Kandidat selbst, wobei die Gemeinden evt. mit einem Zuschuss helfen können. Die Höhe der Unkosten kann hier nur in ungefähren Zahlen angegeben werden.

Ausgaben pro Jahr:
Wochenendtreffen (Unterkunft u. Reise):  200 Euro - Viermal im Jahr:  800 Euro
Lehrmaterial;  100 Euro - über drei Jahre: 300 Euro
Über drei Jahre: 3500 Euro 


Welche Fächer werden z.Z. angeboten?

Biblische Theologie; Dogmatik; Homiletik; Liturgie;
Kirchengeschichte; Pastoral; Katechese; Kirchenrecht.


Welcher Lehrplan liegt vor?

Die Wochenenden werden in jeweils drei Einheiten aufgegliedert:
1. Einheit: Freitagabend-Samstagmittag; 2. Einheit: Samstagnachmittag;
3. Einheit: Samstagabend):
Bei vier Kurswochenenden stehen also zwölf Einheiten zur Verfügung

Biblische Theologie

Erstes Jahr:
4 Einheiten: Einleitung in das Neue/Alte Testament; Markus-Evg.

Zweites Jahr
2 Einheiten: Johannes-Evg.; Psalmen

Drittes Jahr
2 Einheiten: Matthäus-Evg.;  Paulus-Briefe

Dogmatik

Erstes Jahr
2 Einheiten: Einführung in die Dogmatik

Zweites Jahr
2 Einheiten: Alt-kath. Proprium der Dogmatik

Drittes Jahr
2 Einheiten: Sakramente

Homiletik

Zweites Jahr
2 Einheiten: Predigtlehre u. Übungen

Drittes Jahr
2 Einheiten: Rhetorik; praktische Übungen

Liturgie

Erstes Jahr:
2 Einheiten: Einführung in die Liturgie

Zweites Jahr:
2 Einheiten: Gottesdienst- Liturgie

Pastoraltheologie

Erstes Jahr:
2 Einheiten: Ansätze zur alt-kath. Praxis

Drittes Jahr:
2 Einheiten: Sakramentenpastoral

Kirchengeschichte

Erstes Jahr:
2 Einheiten: Geschichte der frühen Kirche

Drittes Jahr:
2 Einheiten: Geschichte der alt-kath. Kirche

Katechese

Zweites Jahr:
2 Einheiten:     Kommunionkatechese

Drittes Jahr:
2 Einheiten:     Firmkatechese

Kirchenrecht

Zweites Jahr:
2 Einheiten: Einführung in die kirchl. Ordnungen u. Satzungen

 

Welche Literatur wird empfohlen?

Biblische Theologie: Ursula Struppe, Einführung in das Alte Testament (Begegnung mit der Bibel), Stuttgart: Verlag Katholisches Bibelwerk, 1994; Walter Kirchschläger, Einführung in das Neue Testament (Begegnung mit der Bibel), Stuttgart: Verlag Katholisches Bibelwerk, 1994; Felix Porsch, Kleine Theologie des Neuen Testaments (Begegnung mit der Bibel), Stuttgart: Verlag Katholisches Bibelwerk, 1995; H.-J.v.d.Minde, Die vier Evangelisten und ihre Werke, Alt-katholische Themenhefte 1, Willibrord-Buchhandlung, Bonn 2003;
Kommentare liegen in folgenden Reihen des Kath. Bibelwerkes vor:
Neuer Stuttgarter Kommentar  Altes Testament (NSK-AT); Stuttgarter Kleiner Kommentar  Neues Testament (SKK-NT); Sehr lesenswert ist auch die Zeitschrift „Bibel und Kirche", die vierteljährig im Katholischen Bibelwerk erscheint.

Dogmatik: Urs Küry; Die altkatholische Kirche, 3. Aufl., hg. von Chr. Oeyen, Frankfurt: Evang. Verlagswerk, 1982; Johann Friedrich von Schulte, Der Altkatholizismus. Geschichte seiner Entwicklung, inneren Gestaltung und rechtlichen Stellung in Deutschland, Neudruck: Aalen 1965; Wilhelm Gessel, Zentrale Themen der Alten Kirchengeschichte. Vom Umgang mit der Tradition der Kirche, Donauwörth: Auer, 1992; Herbert Vorgrimler, Sakramententheologie, 3. Aufl., Düsseldorf: Patmos, 1992 (Leitfaden Theologie, 17)

Kirchengeschichte: Ring, Matthias (Hg.), “...dass auch wir mitschuldig geworden sind”, Alt-Katholische Hirtenbriefe und Bischofsworte im Dritten Reich, Bonn 2002; Reusch, Heinrich (Hg.), Bericht über die 1874 und 1875 zu Bonn gehaltenen Unions-Konferenzen. Neudruck der Ausgabe in zwei Bänden von 1874 und 1875, mit einer Einführung von Günter Eßer, Bonn 2002; Eßer, Günter/Ring, Matthias (Hg.), Zwischen Freiheit und Gebundenheit, Festschrift zum 100jährigen Bestehen des Alt-Katholischen Seminars der Universität Bonn (1902-2002), Bonn 2002; Erentrud Kraft, Lebenswege-Knotenpunkte. Biographische Streiflichter (Festgabe zum 70. Geburtstag, hg. Angela Berlis), Bonn 2004 (zu beziehen über: Alt-Katholisches Seminar, Adenauerallee 33, 53113 Bonn oder Willibrord-Buchhandlung: Andrea van Meeren, Hoederathstr. 6, 66119 Saarbrücken, Tel. 0681/9850909; Fax: 0681/9850910)

Liturgie: Sigisbert Kraft, Grundkurs Liturgie, Bonn: WillibrordBuchhandlung, 1984;  ders., Die Eucharistiefeier im Katholischen Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland, Bonn: WillibrordBachhandl.,1995;  Hermann A.J. Wegmann, Liturgie in der Geschichte des Christentums, Regensburg: Pustet, 1994

Pastoral: Angela Berlis, Erentrud Kraft, HansWerner Schlenzig, Kirche im Aufwind des Geistes. Materialien zur Feier der Firmung im Katholischen Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland, Bonn: Willibrord-Buchhandlung, 1994: Ulrich Katzenbach, Begleitung von Schwerkranken, Sterbenden und deren Angehörigen, Bonn: Willibrord-Buchhandlung, 1993; Regina PickelBossau, Glaubenserfahrung heute, Bonn: Willbrord-Buchhandlung, 1992

Allgemein: Kirche für Christen heute. Eine Information über die altkatholische Kirche, hg. Vom Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit im Katholischen Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland, Berlin: Hoffmann, 1994; Hans-Jürgen van der Minde, Für ein offenes Christentum. Mit einem Beitrag von Eugen Drewermann, Kirche der Zukunft  Zukunft der Kirche, München: Kösel, 1994; Thaddäus A. Schnitker, Die anglikanische Kirchengemeinschaft. Eine Einführung, Bonn: Willibrord-Buchhandlung, 1992;
Joachim Vobbe, Hirtenbriefe: Geh zu meinen Brüdern. Vom priesterlichen Auftrag der Frauen in der Kirche. Brief des Bischofs an die Gemeinden des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken, Bonn 1996; Kind sein - Kind werden. Vom Getauft- und Gesandtsein des Christen, 1997; Staatsangehörigkeit: Geist-Reich. Betrachtungen über die Firmung, 1998; Denk-Mahl göttlicher Zukunft. Betrachtungen über die Heilige Eucharistie, 1999; Tausend Jahre wie ein Tag, Betrachtungen über den Maßstab der Zeit, 2000; Umgekehrt. Alt-katholische Gedanken zum Bußsakrament, 2001; von Amts-Wegen. Betrachtungen über den geistlichen Dienst und das geistliche Amt, 2002; nicht heillos krank. Betrachtungen zum Sakrament der Krankensalbung, 2004 (zu beziehen: Willibrord-Buchhandlung oder Bischöfl. Ordinariat der AltKatholiken in Deutschland, GregorMendelStr. 28, 53115 Bonn, Tel. 0228/232285)

Zu empfehlen ist die Kirchenzeitung
„Christen heute",
die monatlich herausgegeben wird


Die Dozenten

Prof. Dr. Günter Eßer, Dogmatik
Adenauerallee 33, 53113 Bonn
0228/737341, Fax: 0228/739604

Prof. Dr. Günter Eßer,
Homiletik,
Leiter des Theologischen Fernkurses
Adenauerallee 33, 53113 Bonn
0228/737341, Fax: 0228/739604

Oliver van Meeren, Kirchenrecht
Schenkelbergstr. 16, 66119 Saarbrücken
0681/9850909

Bernd Panizzi, Pastoral
Kaiserstr. 5, 69115 Heidelberg
06221/22307, Fax: 06221/26507

Dr. Matthias Ring, Kirchengeschichte
Gregor-Mendel-Str. 28, 53115 Bonn
0228/232285

Anja Goller, Religionspädagogik
Adenauerallee 33, 53113 Bonn
0228/737341

Joachim Pfützner, Liturgie
Merkurstr. 24, 70565 Stuttgart
0711/748838


Fernkurs-Abschluss: „Pastoraler Mitarbeiter/in“

1. Frauen und Männer, die den theologischen Fernkurs unseres Bistums erfolgreich abgeschlossen haben oder die als Volltheologen in unser Bistum kommen und nach einer gewissen Zeit des Einlebens ihre Bereitschaft und Fähigkeit zur pastoralen Mitarbeit in der Gemeinde bekundet haben, können auf Antrag des zuständigen Pfarrers und des Kirchenvorstandes mit Zustimmung des Dozentenkollegiums durch den Bischof zum/zur Pastoralen Mitarbeiter/in" in der betreffenden Gemeinde beauftragt werden.

2. Diese Beauftragung gilt für zwei Jahre und kann auf Antrag des Pfarrers und des Kirchenvorstandes um jeweils zwei Jahre verlängert werden.

3. Die Aufgabenstellung des/r Pastoralen Mitarbeiter/in“ umfasst  in Absprache mit dem Pfarrer oder dem seelsorglich Verantwortlichen - die ehrenamtliche Mitarbeit in Unterricht, Katechese und Erwachsenenbildung, Mitarbeit bei Haus und Krankenbesuchen und in der Gruppenarbeit der Gemeinde, die verantwortliche Übernahme von Laiengottesdiensten nach den Ordnungen und Satzungen unseres Bistums, wenn kein Ordinierter erreichbar oder abkömmlich ist und die Mithilfe im Predigtdienst in Absprache mit dem zuständigen Pfarrer.

4. Die Beauftragung zum/r „Pastoralen Mitarbeiter/in erfolgt im Rahmen eines Gottesdienstes durch die Überreichung einer bischöflichen Urkunde.